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Weitergehende Informationen finden sie [[Portfilter_Beschreibung_UTMV11#QoS|hier]]
  
 
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Version vom 28. März 2014, 17:03 Uhr

Konfiguration eines Ethernet Interface UTMV11

Ethernet Schnittstelle anlegen

Zonen erstellen

Loggen sie sich auf der Firewall ein und wählen sie den Reiter Netzwerk => Zoneneinstellung aus. Es erscheint ein neues Fenster in dem sie auf den Addzone.png Button klicken.

Tragen sie im neuen Fenster einen aussagekräftigen Namen für die Zone ein.

Zoneeth.png

Wählen sie noch keine Schnittstelle aus, da sie noch kein Ethernet Interface erstellt haben.

Für die Ethernetschnittstelle brauchen wir noch die Zone für das Interface selbst.

.ifzoneeth.png

Dazu legen sie erneut eine Zone an, diesmal jedoch mit dem Flag INTERFACE.

Hinweis: Typischerweise haben Interface-Zonen den Vorsatz firewall-.

Ethernet Schnittstelle erstellen

Zum Erstellen eines Ethernet Interfaces, wählen sie den Reiter Netzwerk => Netzwerkkonfiguration aus und klicken sie auf den Datei:.addeth.png Button.

Im sich öffnenden Fenster geben sie im Step 1 den Namen der Schnittstelle an und die IP Adresse des Interface. Als letztes wählen sie ob der DHCP Server für die Schnittstelle aktiv ist. Abschließend klicken sie auf .weiter.png .

.addeths1.png

Im Step 2 wählen sie die zuvor angelegten Zonen mit der STRG-Taste aus

.addeths2.png

und bestätigen sie die Auswahl mit .fertig.png .

Ethernet Schnittstelle bearbeiten

Für die Konfiguration eines Ethernet Interfaces wählen sie den Reiter Netzwerk => Netzwerkkonfiguration und klicken auf bearbeiten Datei:.bearbeiten.png.

Allgemein

Unter dem Menüpunkt Allgemein sehen sie den Namen der Schnittstelle, die sie gerade bearbeiten.

Zusätzlich können sie festlegen, ob die Schnittstelle als DHCP-Client fungiert, um sich ihre IP-Adresse automatisch vom DHCP-Server zu ziehen.

Per Router Advertisement(RA) verkünden Router ihre Anwesenheit im Netz. Dies geschieht periodisch oder auf Router Solicitation Anfragen (RS-Request).

.allgemein.png

Einstellungen

Unter dem Menüpunkt Einstellungen legen sie im ersten Feld die MTU fest. Die Maximum Transmission Unit gibt maximale Paketgröße an, die ohne Fragmentierung übertragen werden kann. Bei aktivierter Autonegotiation verhandelt die Schnittstelle ihre MTU Größe selbst.

Zusätzlich können sie noch die Geschwindigkeit und die Richtungsabhängigkeit der Schnittstelle festlegen.

Über das Feld "Route Hint" können Sie das Gateway der Schnittstelle definieren. Das hat zum Beispiel den Vorteil, dass Sie im Routing nur das Interface (z.B. eth2) angeben müssen und nicht direkt die Gateway-IP.

.einstellungen.png

IP-Adressen

Unter dem Menüpunkt IP-Adressen können sie eine oder mehrere Adressen auf eine Schnittstelle legen.

.ipadressen.png

Zonen

Unter dem Menüpunkt Zonen legen sie Zonen der Schnittstelle fest. Für ein besseres Verständnis lesen sie bitte den Artikel Zonenkonzept.

.zonen.png

DynDNS

Unter dem Menüpunkt DynDNS können sie der Schnittstelle, die nur über eine dynamische IP verfügt, einen Domain-Namen zuweisen, über die die Schnittstelle erreichbar ist. Securepoint bietet kostenfrei einen Dynamic DNS Service namens SPDNS an.

Hier sehen sie eine Beispielkonfiguration:

.dyndns.png

Weitergehende Informationen zum Thema SPDNS finden sie in unseren SPDNS FAQ.

QoS

Quality of Service limitiert die Bandbreite einer kompletten Schnittstelle.

Ifqos.png

Weitergehende Informationen finden sie hier

Fallback

Eine Fallbackschnittstelle, ist eine Schnittstelle, die bei Fehlfunktion der Hauptschnittstelle für diese einspringt. Überprüft wird die Störungsfreiheit durch Ping-check eines Hosts. Sie können zusätzlich den Intervall der Pings und die Anzahl der fehlerhaften Versuche genauer definieren.

Fallback settings.png

Da Fallback ein größeres Thema ist, wurde dies in einem eigenen Beitrag beschrieben.