UTM/NET/Servereinstellungen: Unterschied zwischen den Versionen

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{{v11}}
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{{DISPLAYTITLE:Servereinstellungen}}
Dieser Artikel beschreibt die Einrichtung von Datum und Uhrzeit auf einer Securepoint UTM v11
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== Informationen ==
Die Konfiguration kann entweder über das Webinterface oder über die [[CLI]] erfolgen
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Letze Anpassung zur Version: '''11.7'''
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Bemerkung: Designanpassung
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Vorherige Versionen: [[UTM/NET/Servereinstellungen_v11.6 | 11.6.12]]
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== Einleitung ==
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Im Bereich Servereinstellungen sind alle globalen Eigenschaften der UTM zu finden.
  
__TOC__
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==Servereinstellungen konfigurieren==
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===Firewall===
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[[Datei:Utm_servereinstellungen01.PNG|400px|thumb|right|Servereinstellungen - Firewall]]
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'''Firewallname:'''
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Hier geht es darum, wie sich die UTM gegenüber anfragen meldet. Wenn zum Beispiel das Mailrelay genutzt werden soll, kann es sinnvoll sein, hier den Full Qualified Domain Name (FQDN) des Mail-Exchange (MX) einzutragen, damit andere Mailserver diesen über die Rückwärtsauflösung des PTR Resource Record (PTR) abgleichen können.<br />
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'''Globaler Ansprechpartner:'''
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In diesem Feld wird der Name des Administrators oder der Organisation eingetragen, welcher später in den UTM Fehlermeldungen für Rückfragen angegeben wird.<br />
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'''Globale E-Mail Adresse:'''
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Hier wird eine E-Mail-Adresse eingetragen, an die Mails gesendet werden können, die ansonsten nicht zustellbar sind.
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Andernfalls verbleiben nicht zustellbare Mails auf dem Festplattenspeicher, was dazu führen kann, dass der verfügbare Speicher irgendwann nicht mehr ausreicht und keine Mails mehr angenommen werden.
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<div style="clear: both;"></div>
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<div style="display: flex;padding-right:10px;float:left;"> [[Datei:alert-yellow.png]] </div>
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<div style="display: flex;"><span style="background-color: #ffc926;padding:10px;border-radius:4px;font-weight:bold;">Die Globale E-Mail Adresse ist ebenfalls die Postmasteradresse für das Mailrelay.</span></div>
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</div>
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===DNS-Server===
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[[Datei:Utm_servereinstellungen02.PNG|400px|thumb|right|Servereinstellungen - DNS Server]]
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An dieser Stelle können die IP-Adressen zweier externer Nameserver eingetragen werden, an welche die UTM die DNS-Anfragen weiterleiten soll.
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Weiterhin kann hier aktiviert werden, dass die hier eingetragenen Nameserver die Namensauflösung vor dem lokalem Cache der UTM prüfen sollen.
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<div style="clear: both;"></div>
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<div style="display: flex;padding-right:10px;float:left;"> [[Datei:alert-yellow.png]] </div>
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<div style="display: flex;"><span style="background-color: #ffc926;padding:10px;border-radius:4px;font-weight:bold;">Bitte keinen DNS-Server aus dem eigenen internen Netzwerk eintragen.</span></div>
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</div>
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<div style="clear: both;"></div>
  
[[kategorie:UTMv11]]
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===Zeiteinstellungen===
=Webinterface=
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[[Datei:Utm_servereinstellungen03.PNG|400px|thumb|right|Servereinstellungen - Zeiteinstellungen]]
Um Zugriff auf die Zeiteinstellungen der UTM zu erhalten, ist es notwendig, eine Administrator-Anmeldung an der Firewall durchzuführen. Anschließend wird dort der Dialog ''Netzwerk'' '''->''' ''Servereinstellungen'' aufgerufen.
 
Innerhalb dieses Dialoges befindet sich der Abschnitt '''Zeiteinstellungen''' , wie in Abbildung 1 dargestellt.  <br>
 
Hier wird das aktuelle Datum sowie die Uhrzeit dargestellt. <br>
 
 
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[[Datei:Set time 1 utmv11.png|400px|thumb|left|Zeiteinstellungen]]
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Im Zusammenspiel von Servern, VPN-Verbindungen und im Besonderen bei der OTP-Authentifizierung ist es wichtig, dass alle Komponenten zeitlich synchronisiert sind.<br />
{{Absatz-L}}
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Daher kann in diesem Abschnitt Datum und Uhrzeit eingestellt, der gewünschten NTP-Server eintragen und die passende Zeitzone gewählt werden.
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<div style="clear: both;"></div>
Durch Klicken in das Feld '''Aktuelles Datum''', öffnet sich ein kleines Fenster, in welchem sowohl das aktuelle Datum als auch die Uhrzeit korrigieren werden können.
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===Webserver===
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[[Datei:Utm_servereinstellungen04.PNG|400px|thumb|right|Servereinstellungen - Webserver]]
 
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[[Datei:Set time 2 utmv11.png|400px|thumb|left|Korrektur der Uhrzeit]]
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In den Webserver Einstellungen werden die Ports für die Administrations- und User Weboberfläche eingetragen. Die Standardports sind folgende:
{{Absatz-L}}
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*Administration Port 11115
Nachdem das Datum und die Uhrzeit angepasst wurden, wird dies mit dem Betätigen von '''Fertig''' quittiert.
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* User Port 443
[[Datei:Set time 3 utmv11.png|400px|thumb|left|Speichern der Einstellung]]
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<div style="clear: both;"></div>
{{Absatz-L}}
 
Diese Änderungen werden im Dialog '''Servereinstellungen''' mit dem Klicken auf '''Speichern''' vermerkt.
 
Danach sollte folgender Hinweis auftauchen, welcher ebenfalls mit '''OK''' bestätigt wird und bewirkt, dass die Änderungen aktiv werden.
 
[[Datei:Set time 4 utmv11.png|400px|thumb|left|Bestätigung und Hinweis]]
 
{{Absatz-L}}
 
  
Achtung: Aufgrund der Zeitänderung ist es möglich, dass die Sitzung über das Webinterface sofort beendet wird. <br>
+
<div>
Danach sollte eine erneute Anmeldung am Webinterface aber ohne Probleme möglich sein.
+
<div style="display: flex;padding-right:10px;float:left;"> [[Datei:alert-red.png]] </div>
 +
<div style="display: flex;"><span style="background-color: #bc1b18;padding:10px;border-radius:4px;font-weight:bold;color:white">Der User-Interface Port muss geändert werden, wenn der Port 443 (HTTPS) für den Reverse-Proxy genutzt wird.</span></div>
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</div>
 +
<div style="clear: both;"></div>
  
=CLI=
+
<div>
Um auf die CLI-Umgebung zu gelangen, ist eine Anmeldung an der UTM über SSH erforderlich. <br>
+
<div style="display: flex;padding-right:10px;float:left;"> [[Datei:alert-yellow.png]] </div>
Mittels des Befehls '''system date get''' kann das aktuelle Datum inclusive der Uhrzeit ausgelesen werden. <br>
+
<div style="display: flex;"><span style="background-color: #ffc926;padding:10px;border-radius:4px;font-weight:bold;">Der User-Interface Port muss geändert werden, wenn der Port 443 (HTTPS) weitergeleitet wird.</span></div>
<pre>
+
</div>
firewall.foo.local> system date get
+
<div style="clear: both;"></div>
2012-12-18 10:34:34
 
</pre>
 
Das Ausgabe erfolgt in folgendem Format:
 
JJJJ-MM-TT HH:MM:SS
 
  
Zum Anpassen wird der Befehl ''' system date set date ''', gefolgt von der Angabe des Datums sowie Uhrzeit, verwendet.  
+
===Erweiterte Einstellungen===
<pre>
+
[[Datei:Utm_servereinstellungen05.PNG|400px|thumb|right|Servereinstellungen - Erweiterte Einstellungen]]
firewall.foo.local> system date set date "2012-12-18 10:00:50"
+
<br>
2012-12-18 10:00:50
+
In den Erweiterten Einstellungen kann eingestellt werden, wieviele maximale aktive Verbindungen zur UTM zugelassen werden. Dazu zählen unter anderem
**
+
*Webinterface
</pre>
+
*SMTP
Die Angabe von Datum und Uhrzeit erfolgt im Format JJJJ-MM-TT HH:MM:SS . <br>
+
*SSH
Die Änderung ist nach Ausführen des Befehls sofort aktiv.
+
Die Last-Rule-Logging Einstellung regelt die Anzahl der Meldungen, die im Syslog geschrieben werden.
 +
* none = Es wird nichts geloggt.
 +
* short = Es werden nur die ersten drei Logmeldungen angezeigt.
 +
* long =  Es werden alle Logmeldungen angezeigt.
 +
<div style="clear: both;"></div>
 +
<div>
 +
<div style="display: flex;padding-right:10px;float:left;"> [[Datei:alert-yellow.png]] </div>
 +
<div style="display: flex;"><span style="background-color: #ffc926;padding:10px;border-radius:4px;font-weight:bold;">Wir empfehlen, die Einstellung auf short zu lassen.</span></div>
 +
</div>
 +
<div style="clear: both;"></div>

Aktuelle Version vom 10. Juli 2017, 09:43 Uhr

Informationen

Letze Anpassung zur Version: 11.7
Bemerkung: Designanpassung
Vorherige Versionen: 11.6.12

Einleitung

Im Bereich Servereinstellungen sind alle globalen Eigenschaften der UTM zu finden.

Servereinstellungen konfigurieren

Firewall

Servereinstellungen - Firewall


Firewallname: Hier geht es darum, wie sich die UTM gegenüber anfragen meldet. Wenn zum Beispiel das Mailrelay genutzt werden soll, kann es sinnvoll sein, hier den Full Qualified Domain Name (FQDN) des Mail-Exchange (MX) einzutragen, damit andere Mailserver diesen über die Rückwärtsauflösung des PTR Resource Record (PTR) abgleichen können.
Globaler Ansprechpartner: In diesem Feld wird der Name des Administrators oder der Organisation eingetragen, welcher später in den UTM Fehlermeldungen für Rückfragen angegeben wird.
Globale E-Mail Adresse: Hier wird eine E-Mail-Adresse eingetragen, an die Mails gesendet werden können, die ansonsten nicht zustellbar sind. Andernfalls verbleiben nicht zustellbare Mails auf dem Festplattenspeicher, was dazu führen kann, dass der verfügbare Speicher irgendwann nicht mehr ausreicht und keine Mails mehr angenommen werden.

Alert-yellow.png
Die Globale E-Mail Adresse ist ebenfalls die Postmasteradresse für das Mailrelay.

DNS-Server

Servereinstellungen - DNS Server


An dieser Stelle können die IP-Adressen zweier externer Nameserver eingetragen werden, an welche die UTM die DNS-Anfragen weiterleiten soll. Weiterhin kann hier aktiviert werden, dass die hier eingetragenen Nameserver die Namensauflösung vor dem lokalem Cache der UTM prüfen sollen.

Alert-yellow.png
Bitte keinen DNS-Server aus dem eigenen internen Netzwerk eintragen.

Zeiteinstellungen

Servereinstellungen - Zeiteinstellungen


Im Zusammenspiel von Servern, VPN-Verbindungen und im Besonderen bei der OTP-Authentifizierung ist es wichtig, dass alle Komponenten zeitlich synchronisiert sind.
Daher kann in diesem Abschnitt Datum und Uhrzeit eingestellt, der gewünschten NTP-Server eintragen und die passende Zeitzone gewählt werden.

Webserver

Servereinstellungen - Webserver


In den Webserver Einstellungen werden die Ports für die Administrations- und User Weboberfläche eingetragen. Die Standardports sind folgende:

  • Administration Port 11115
  • User Port 443
Alert-red.png
Der User-Interface Port muss geändert werden, wenn der Port 443 (HTTPS) für den Reverse-Proxy genutzt wird.
Alert-yellow.png
Der User-Interface Port muss geändert werden, wenn der Port 443 (HTTPS) weitergeleitet wird.

Erweiterte Einstellungen

Servereinstellungen - Erweiterte Einstellungen


In den Erweiterten Einstellungen kann eingestellt werden, wieviele maximale aktive Verbindungen zur UTM zugelassen werden. Dazu zählen unter anderem

  • Webinterface
  • SMTP
  • SSH

Die Last-Rule-Logging Einstellung regelt die Anzahl der Meldungen, die im Syslog geschrieben werden.

  • none = Es wird nichts geloggt.
  • short = Es werden nur die ersten drei Logmeldungen angezeigt.
  • long = Es werden alle Logmeldungen angezeigt.
Alert-yellow.png
Wir empfehlen, die Einstellung auf short zu lassen.