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Version vom 25. Juni 2019, 13:59 Uhr


Einstellungen in der UTM-Firewall für VoIP-Geräte, wenn der VoIP-Server hinter der UTM liegt.

Wenn zwischen VoIP-Endgeräten und einem VoIP-Server eine UTM steht, ist es notwendig, eine zusätzliche Portfilter-Regel anzulegen, die VoIP mit NAT freischaltet.
Der Verbindungsaufbau erfolgt über SIP, das Gerät meldet sich mit seiner lokalen IP am VoIP-Server an. Die Sprachpakete selbst werden dann aber über rtp auf anderen Ports gesendet. Um nun den VoIP-Client und gleichzeitig die bei Verbindungsaufbau übermittelten rtp-Ports im lokalen Netz von außen - in diesem Fall für den VoIP-Server erreichbar zu machen ist es notwendig eine Portfilter-Regel dafür anzulegen:

⁣⁣⁣⁣⁣⁣⁣⁣⁣
UTM v11-8 Firewall Portfilter VoIP-Regel.png
Portfilter-Regel für VoIP

→ Firewall →Portfilter + Regel hinzufügen


Aktion
Stateless
Quelle
Es sollte eine geeignete Gruppe definiert werden. Z.B.: Telefone und Workstations oder VoIP-Server
Internal Network erlaubt allen Netzwerkgeräten VoIP !
Aus Gründen der Netzwerk-Sicherheit sollte Geräten, die kein VoIP benötigen (z.B. Druckern oder IoT-Geräten) auch kein VoIP erlaubt werden.
Ziel
Internet
Dienst
Dienstgruppe VoIP: Schaltet folgende Ports frei:
  • SIP: UDP Port 5060
  • rtp: UDP Port 7070-7089
NAT
TYP
HIDENAT
Netzwerkobjekt
external-interface

Zusätzlich kann es notwendig sein folgende Befehle im CLI auszuführen:

debug kmod load module nf_nat_sip
debug kmod load module nf_nat_h323
debug kmod load module nf_conntrack_sip
debug kmod load module nf_conntrack_h323

Anschließend als root-user per ssh den Befehl

conntrack -F

mehrmals ausführen