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Anlegen und Konfiguration einer Ethernet Schnittstelle

Letzte Anpassung zur Version: 12.2 (10.2021)

Neu:

  • Änderungen im Dialog Layout
  • Übersetzung


Vorherige Versionen: 11.7


Anlegen einer Ethernet-Schnittstelle

Das Erstellen einer Ethernet-Schnittstelle erfolgt unter im Menü → Netzwerk →NetzwerkkonfigurationReiter Netzwerkschnittstellen Schaltfläche Ethernet . Es öffnet sich ein Assistent:

Beschriftung: Wert: Beschreibung: UTM v12.1 Netzwerk Ethernet-Schnittstelle Schritt1.png
Name: LAN4 Name der Schnittstelle.
Per Default wird der nächste freie ethx Name verwendet.
Es kann aber auch ein Name von Hand eingetragen werden.
IP-Adresse: 192.168.176.1/24 Soll die Schnittstelle über eine feste IP verfügen, wird diese hier eingetragen.
DHCP Client: aus
IPv4
IPv6
IPv4 & IPv6
Hier wird die Einstellung getroffen, ob - und wenn ja für welches IP-Protokoll - die Schnittstelle ihre IP-Adressen von einem DHCP-Server beziehen soll.
Zonen:     Zuvor angelegte Zonen könne mit Klick in die Klickbox ausgewählt werden. UTM v12.1 Netzwerk Ethernet-Schnittstelle Schritt2.png
Neue Zone hinzufügen: Ja
dmz0
Erstellt eine neue Zone mit einem frei wählbarem Namen (hier: dmz0).
Regeln generieren: Ja Erstellt autogenerierte Regeln, um den Netzwerkverkehr zu allen bisher vorliegenden Netzen zu ermöglichen.
Diese Regeln dienen ausschließlich dazu, die Inbetriebnahme der Schnittstelle zu erleichtern.

Sie lassen sich nicht bearbeiten und müssen unbedingt durch individualisierte Regeln ersetzt und anschließend deaktiviert oder gelöscht werden!

Abschluss des Assistenten mit der Schaltfläche Fertig


Bearbeiten einer Ethernet Schnittstelle

Die Konfiguration einer Ethernet-Schnittstelle erfolgt im Menü → Netzwerk →NetzwerkkonfigurationReiter Netzwerkschnittstellen Schaltfläche

Allgemein

Allgemein
Beschriftung: Wert: Beschreibung: UTM v12.1 Ethernet Schnittstelle bearbeiten-allgemein.png
Name: LAN1 Der Name der Schnittstelle läßt sich nachträglich nicht ändern.
DHCP Client: aus
IPv4
IPv6
IPv4 & IPv6
Hier wird die Einstellung getroffen, ob - und wenn ja für welches IP-Protokoll - die Schnittstelle ihre IP-Adressen von einem DHCP-Server beziehen soll.
Router Advertisement: aus Hat die UTM ein IPv6 Prefix erhalten, kann sie das Subnetz per Router Advertisement in dem Netzwerksegment hinter der Schnittstelle bekannt machen. (Siehe Artikel IPv6 Prefix Delegation)
IPv6 Prefix Delegation: aus Aktiviert die IPv6 Prefex Delegation, um auf dieser Schnittstelle IPv6 Prefixe zugeteilt zu bekommen.

Einstellungen

Einstellungen
MTU: 1500Link= Die Maximum Transmission Unit gibt die maximale Paketgröße an, die ohne Fragmentierung übertragen werden kann.Je nach Netzwerktyp (Kabel, Ethernet, VPN-Nutzung) können hier andere Werte bei Verbindungsproblemen Abhilfe schaffen. UTM v12.1 Ethernet Schnittstelle bearbeiten-Einstellungen.png
Autonegotiation: Ein Erlaubt Ethernet-Netzwerkports selbständig die maximal mögliche Übertragungsgeschwindigkeit und das Duplex-Verfahren miteinander auszuhandeln und zu konfigurieren.
Geschwindigkeit: 10 MBit/s
100 MBit/s
1000 MBit/s
Geschwindigkeit der Netzwerkkommunikation
Nur bei dekativierter Autonegotiation
Duplex: full
half
Duplex erlaubt das gleichzeitige Senden und Empfangen von Datenpaketen. HUBs beherrschen i.d.R. nur Halfduplex.
Nur bei dekativierter Autonegotiation Wenn an einem Ende der Verbindung der Autonegotiation-Modus aktiviert ist und am anderen Ende Vollduplex-Betrieb erzwungen wird, erkennt der Teilnehmer mit Autonegotiation den Link als Halb-duplex, wodurch eine große Zahl von Übertragungsfehlern auftritt. →Wikipedia
Route Hint IPv4: 192.0.2.192/---  Über das Feld "Route Hint" ist es möglich das Gateway der Schnittstelle zu definieren. Das hat zum Beispiel den Vorteil, dass im Routing nur die Schnittstelle (z.B. LAN3) angeben werden muss und nicht direkt die Gateway-IP.
Route Hint IPv6: 2001:DB8::123/---  Über das Feld "Route Hint" ist es möglich das Gateway der Schnittstelle zu definieren. Das hat zum Beispiel den Vorteil, dass im Routing nur die Schnittstelle (z.B. LAN3) angeben werden muss und nicht direkt die Gateway-IP.

IP-Adressen:

IP-Adressen:
IP-Adressen: »192.168.121.1/24»fc80:1234::1/64 Unter dem Menüpunkt IP-Adressen können eine oder mehrere Adressen auf eine Schnittstelle gelegt werden. UTM v12.1 Ethernet Schnittstelle bearbeiten-IP-Adressen.png

Zonen:

Zonen:
Zonen: »internal»firewall-internal»internal_v6»fireall-internal_v6 Unter dem Menüpunkt Zonen werden die Zonen der Schnittstelle festgelegt.
  • Wichtig: Die Zone internal sollte immer einer Schnittstelle zugeordnet sein.
    Wird die Zone internal keiner Schnittstelle zugeordnet und ist die Administration über das Webinterface nicht explizit freigegeben, kann nicht mehr auf das Webinterface zugegriffen werden!
  • UTM v12.1 Ethernet Schnittstelle bearbeiten-Zonen.png

    DynDNS

    DynDNS
    Unter dem Menüpunkt DynDNS kann der Schnittstelle, die z. B. nur über eine dynamische IP verfügt, ein Domain-Name zugewiesen werden, über den die Schnittstelle erreichbar ist.
    Securepoint bietet kostenfrei den Service SPDyn an.
    Weitergehende Informationen zur Konfiguration finden sich in einem eigenen Wiki Artikel
    UTM v12.1 Ethernet Schnittstelle bearbeiten-dyndns.png

    Fallback

    Fallback
    Fallback-Schnittstelle:     Schnittstelle, die bei Fehlfunktion der Haupt-Schnittstelle für diese einspringt.
    Überprüft wird die Störungsfreiheit durch Ping-check eines Hosts.
    Weitere Hinweise zur Konfiguration eines Fallbacks finden sich in einem eigenen Wiki Artikel
    UTM v12.2 Netzwerkschnittstellen Fallback wan.png
    Ping-check Host: 195.243.137.26 Host, auf den der Ping-Check durchgeführt werden soll.
    Das kann ggf. auch ein Host im internen Netz sein.
    (Hier die DNS-Server des DENIC in Hamburg und München)
    Ping-check Intervall: 5Link= Sekunden Zeitraum zwischen den Pingversuchen
    Ping-check Threshold: 4Link= Versuche Anzahl der fehlgeschlagenen Pingversuche, bevor auf die Fallback Schnittstelle gewechselt wird.