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Aktuelle Version vom 12. Februar 2026, 14:17 Uhr







































Konfiguration der SSL-Interception im HTTP-Proxy

Letzte Anpassung zur Version: 14.1.2(02.2026)

Neu:
  • BetaNur für Teilnehmer am Beta-Channel:
  • Aktualisierung zum Redesign des Webinterfaces
notempty
Dieser Artikel bezieht sich auf eine Beta-Version
Aufruf: UTM-IP:Port oder UTM-URL:Port
Port wie unter Netzwerk / Servereinstellungen / Webserver konfiguriert
Default-Port: 11115
z.B.: https://utm.ttt-point.de:11115
Default: https://192.168.175.1:11115
Anwendungen HTTP-Proxy  Bereich SSL-Interception

Bestandteil des HTTP-Proxys









notempty
  • Die Unterstützung für Zertifikate mit einer Schlüssellänge von 1024 Bit oder weniger wird ab der UTM Version 14.2 eingestellt
  • Die Unterstützung für Zertifikate mit SHA1 Signierungsalgorithmus wird ebenfalls ab der Version 14.2 eingestellt
  • HTTP-Proxy oder SSL-VPN Verbindungen mit solchen veralteten Zertifikaten werden ab der v14.2 nicht mehr funktionieren!
  • Unsichere Zertifikate sollten dringend ausgetauscht werden!
    Das BSI empfiehlt - Stand 01.2025 - Schlüssellängen ab 3000 Bit und SHA256
    BSI – Technische Richtlinie - Kryptographische Verfahren:Empfehlungen und Schlüssellängen BSI TR-02102-1 | Kapitel 2.3: RSA-Verschlüsselung

    Die Default-Einstellung der UTM für neue Zertifikate ist RSA Veschlüsselung mit 3072 Bit und SHA256 als Hashalgorithmus

  • OpenVPN
  • Serverzertifikat bei Rolle als Server (Roadwarrior oder S2S)
  • Clientzertifikat bei S2S
  • ggf. per Userattribut als Client-Zertifikat festgelegtes Zertifikat (Authentifizierung → Benutzer → Benutzer bearbeiten)
  • Mailrelay
  • Relaying "Zertifikat" (unter TLS Verschlüsselung als Server)
  • Reverse-Proxy
  • Einstellungen → SSL-Zertifikat
  • Webserver
  • Netzwerk → Serveinstellungen → Webserver → Zertifikat
  • HTTP-Proxy
  • SSL-Interception → CA-Zertifikat

  • SSL-Interception

    Beschriftung Wert Beschreibung Konfigurationsprofil / Globales Konf… bearbeiten UTMbenutzer@firewall.name.fqdnAnwendungenHTTP-Proxy Reiter SSL-Interception
    Aktiviert: Aus Die SSL-Interception ist ausgeschaltet
    Nur Webfilter basiert Bei Aktivierung werden vom Webfilter blockierte Verbindungen abgefangen.
    Dadurch wird das Problem umgangen, daß es Seiten gibt, die ein Unterbrechen der Verschlüsselung nicht tolerieren (z.B. Banking-Software), ohne das man dafür extra eine Ausnahme definieren muss.
    Immer Aktiviert die SSL-Interception
    SNI validieren:
    Nur im globalen Konfigurationsprofil
    Wird an zusätzliche Konfigurationsprofile vererbt
    Ja Bei Aktivierung wird eine sich ggf. im ClientHello des TLS-Handshake befindliche SNI geprüft. Dabei wird der enthaltene Hostname aufgelöst und die Adressen im Ergebnis mit der Zieladresse des abgefangenen Requests abgeglichen. Bei Nichtübereinstimmung wird die Verbindung geschlossen.
    Ohne Server Name Indication Validierung können Clients die SNI beliebig manipulieren, um den Webfilter zu passieren.
    Diese Einstellung sollte nur als eine letzte Möglichkeit betrachtet werden, wenn es unmöglich scheint, die DNS-Einstellungen zwischen Clients des HTTP-Proxy und der UTM zu vereinheitlichen.
    Verwenden Client und UTM unterschiedliche DNS-Server, kann es dabei zu false-positives kommen.
    Nicht erkannte Protokolle erlauben: Ja Wenn dieser Schalter deaktiviert ist, werden nicht erkannte Protokolle blockiert.
    CA-Zertifikat: CA-SSL-Interception Hier muss eine CA ausgewählt werden, die die Verbindung nach dem entschlüsseln (und scannen) wieder verschlüsseln kann.
    Der Public-Key der CA muss auf allen Client Rechnern, die SSL-Interception nutzen sollen, installiert werden. Herunterladen kann hier direkt mit Public-Key herunterladen erfolgen.








  • Bitte Mindestbedingungen für Zertifikate ab UTM Version 14.2 beachten!
    notempty
    • Die Unterstützung für Zertifikate mit einer Schlüssellänge von 1024 Bit oder weniger wird ab der UTM Version 14.2 eingestellt
    • Die Unterstützung für Zertifikate mit SHA1 Signierungsalgorithmus wird ebenfalls ab der Version 14.2 eingestellt
    • HTTP-Proxy oder SSL-VPN Verbindungen mit solchen veralteten Zertifikaten werden ab der v14.2 nicht mehr funktionieren!
    • Unsichere Zertifikate sollten dringend ausgetauscht werden!
      Das BSI empfiehlt - Stand 01.2025 - Schlüssellängen ab 3000 Bit und SHA256
      BSI – Technische Richtlinie - Kryptographische Verfahren:Empfehlungen und Schlüssellängen BSI TR-02102-1 | Kapitel 2.3: RSA-Verschlüsselung

      Die Default-Einstellung der UTM für neue Zertifikate ist RSA Veschlüsselung mit 3072 Bit und SHA256 als Hashalgorithmus

    • Betroffene Anwendungen:
      • OpenVPN
        • Serverzertifikat bei Rolle als Server (Roadwarrior oder S2S)
        • Clientzertifikat bei S2S
        • ggf. per Userattribut als Client-Zertifikat festgelegtes Zertifikat (Authentifizierung → Benutzer → Benutzer bearbeiten)
      • Mailrelay
        • Relaying "Zertifikat" (unter TLS Verschlüsselung als Server)
      • Reverse-Proxy
        • Einstellungen → SSL-Zertifikat
      • Webserver
        • Netzwerk → Serveinstellungen → Webserver → Zertifikat
      • HTTP-Proxy
        • SSL-Interception → CA-Zertifikat
  • Public-Key herunterladen Der Public-Key sollte auf den Clients, die die SSL-Interception nutzen sollen installiert werden, um Zertifikatsfehler zu vermeiden
    Zertifikatsverifizierung:
    nicht bei Nur Webfilter basiert
    Nur im globalen Konfigurationsprofil
    Wird an zusätzliche Konfigurationsprofile vererbt
    Ein Sollte unbedingt aktiviert werden!
    Damit überprüft der HTTP-Proxy, ob das Zertifikat der aufgerufenen Seite vertrauenswürdig ist. Da der Browser nur noch das lokale Zertifikat sieht, ist eine Überprüfung durch den Browser nicht mehr möglich.

    Ausnahmen für SSL-Interception

    Ausnahmen für SSL-Interception

    nicht bei Nur Webfilter basiert
    Aktiviert: Aus Es besteht die Möglichkeit Ausnahmen im Format der Regular Expressions zu definieren. Da hier aber nur https ankommen kann, wird hier, anders als bei dem Virenscanner, nicht auf Protokolle gefiltert.
    Neue Ausnahmen fügt man direkt im Eingabefeld ein.
    Eine Ausnahme für www.securepoint.de würde also lauten: .*\.securepoint\.de"
  • Regex-Ausnahmen gelten nicht für den transparenten Modus!
  • Ausnahmen mit SNI abgleichen:
    Verfügbar, wenn SNI validieren aktiv ist.
    Aus Wendet die Server Name Indication Validierung nur auf aktivierte  Ausnahmen für SSL-Interception  an.
    Ausnahmen: .*\.ttt-point\.de
    Vordefiniert im Globalen Konfigurationsprofil:
    .*\.ikarus\.at.*\.mailsecurity\.at .*91\.212\.136\..*
    Ausnahmen bestimmen, hier für ttt-point.de

    Ausnahmen für Zertifikatsverifizierung

    Ausnahmen für Zertifikatsverifizierung

    nur bei aktivierter Zertifikatsverifizierung
    Aktiviert: Aus Hier können Ausnahmen für die Zertifikatsverifizierung im Regex-Format hinzugefügt werden.