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Konfiguration einer UTM bei Verwendung eines HTTP-Proxys und Securepoint Antivirus Pro

Letzte Anpassung: 02.2026

Neu:
  • Layoutanpassung
notempty
Dieser Artikel bezieht sich auf eine Beta-Version
Aufruf: UTM-IP:Port oder UTM-URL:Port
Port wie unter Netzwerk / Servereinstellungen / Webserver konfiguriert
Default-Port: 11115
z.B.: https://utm.ttt-point.de:11115
Default: https://192.168.175.1:11115


Einleitung

Securepoint Antivirus Pro prüft regelmäßig auf neue Updates und lädt sie herunter.
Dabei ist Folgendes zu beachten:

  • Bei direkter Internetverbindung eines Windows-Clients stellt das kein Problem dar, weil es normalerweise keine Regeln zur Reglementierung von Webseitenaufrufen gibt
  • In einer Netzwerkumgebung hingegen haben Arbeitsplatzrechner in der Regel keinen direkten Internetzugang.
    Der Datenverkehr wird über Paketfilter und Proxys gefiltert.
    Das bietet Schadsoftware so wenig Angriffsfläche wie möglich.
notempty
Bei einer guten Firewall-Konfiguration bekommt jeder Client nur die Freigaben, die er auch wirklich benötigt.

Dieser Artikel stellt drei Szenarien vor, die das Antivirus Pro Update über den HTTP-Proxy einer Securepoint NextGen UTM-Firewall und den Webfilter zulassen.


Szenario 1: Standard Proxy ohne Authentifizierung

Webfilter

Webfilter UTMbenutzer@firewall.name.fqdnAnwendungen Der UTM Webfilter

Aufruf in Menü Anwendungen Webfilter

In diesem Fall wird der HTTP-Proxy im Transparenten Modus genutzt.
Im Webfilter werden nur die für die Kommunikation benötigten Webseiten freigegeben.

Jeder User von Securepoint Antivirus Pro muss in einen Regelsatz eingebunden sein, der die Update-Server von Securepoint Antivirus Pro freigibt.

Dazu kann man entweder

Der Regelsatz security enthält diese Regeln bereits.


Regeln hinzufügen für Securepoint Antivirus Pro
Beschriftung Wert Beschreibung
Regelsatz bearbeiten
Bearbeiten Klick auf die entsprechende Schaltfläche zum Bearbeiten des Regelsatzes
Allgemein
Keine passende Regel gefunden blockieren Auswahl von blockieren 1 Regelsatz bearbeiten UTMbenutzer@firewall.name.fqdnAnwendungenWebfilter Regelsatz bearbeiten für Securepoint Antivirus
+ Regel hinzufügen Klick auf die Schaltfläche, um eine Regel zu ergänzen. 2
Es öffnet sich ein neuer Dialog
Typ: URL Als Regeltyp URL wählen Regel hinzufügen UTMbenutzer@firewall.name.fqdnAnwendungenWebfilterRegelsatz bearbeiten URL hinzufügen
URL *.ikarus.at/* Die folgende URL hinzufügen: *.ikarus.at/*
Aktion Aktion zulassen
Speichern URL speichern
URL *.mailsecurity.at/* Die folgende URL hinzufügen: *.mailsecurity.at/*
Aktion Aktion zulassen
Speichern und schließen URL speichern und den Dialog schließen
notempty
Damit der Regelsatz angewendet wird, muss der Regelsatz einem Profil zugeordnet werden, das den entsprechenden Rechner beinhaltet!

Virenscanner der UTM

Aufruf in Menü Anwendungen HTTP-Proxy

Im Virenscanner des HTTP-Proxys sind die Ausnahmen für ikarus.at und mailsecurity.at bereits im Standardprofil enthalten.

Wenn diese gelöscht wurden, dann kann man die Regeln entweder dem Standardprofil oder alternativ einem weiteren Konfigurationsprofil zuweisen.
^[^:]*://[^\.]*\.ikarus\.at/
^[^:]*://[^\.]*\.mailsecurity\.at/

Bearbeiten Konfigurationsprofil/Globales Konfigurationsprofil bearbeiten HTTP-Proxy UTMbenutzer@firewall.name.fqdnAnwendungen HTTP-Proxy Log 42 Ein Profil bearbeiten
  • Wenn die Ausnahmen im Standardprofil wiederhergestellt werden, dann greifen sie auch bei selbst angelegten weiteren Konfigurationsprofilen.
    Falls die Ausnahmen nur für ein weiteres Konfigurationsprofil (oder mehrere Profile) gelten soll, dann fügt man die Ausnahmen dort ein.
  • Virenscanner

    Allowlist
    Webseiten-Allowlist: ^[^:]*://[^\.]*\.ikarus\.at/ Ausnahmen für ikarus und mailsecurity hinzufügen Konfigurationsprofil / Globales Konf… bearbeiten UTMbenutzer@firewall.name.fqdnAnwendungenHTTP-Proxy HTTP-Proxy Log 42 Regeln für den Virenscanner hinzufügen
    ^[^:]*://[^\.]*\.mailsecurity\.at/

    Szenario 2: Standard Proxy mit Authentifizierung

    Aufruf in Menü Anwendungen HTTP-Proxy  Bereich Allgemein

    Zur Erhöhung der Sicherheit kann man in der Securepoint NextGen UTM-Firewall eine Authentifizierungsmethode auswählen.
    Authentifizierungsmethode: Basic Bei einer Basic Authentifizierung werden die User gegen die hinterlegten Benutzer unter Authentifizierung Benutzer  Bereich Benutzer auf der Firewall abgefragt
    Auswahl einer Authentifizierungsmethode
    NTLM/Kerberos Hier muss die Firewall dem Server bekannt gemacht werden.
    Dies kann im Webinterface unter Authentifizierung AD / LDAP Authentifizierung eingerichtet werden.
    Radius Hier muss die Firewall dem Server bekannt gemacht werden.
    Dies kann im Webinterface unter Authentifizierung Radius-Authentifizierung eingerichtet werden.

    Authentifizierungsausnahmen

    Da sich der Securepoint Antivirus Client gegenüber dem Proxy nicht mit NTLM authentifizieren kann, werden zusätzlich Authentifizierungsausnahmen benötigt.

    Die Ausnahmen für ikarus und mailsecurity sind standardmäßig bereits vorhanden. Sie greifen nach der Aktivierung der Authentifizierungsausnahmen Ein

    Wenn die Ausnahmen gelöscht wurden, dann fügt man sie erneut hinzu.

    Aktiviert: Ein Authentifizierungsausnahmen sind zu aktivieren
    Authentifizierungsausnahmen für ikarus und mailsecurity
    Ausnahmen (URL): \.ikarus\.at
    \.mailsecurity\.at
    Ergänzung von Ausnahmen für ikarus und mailsecurity

    Szenario 3: Standard Proxy mit Authentifizierung über NTLM und mit SSL-Interception

    SSL-Interception

    Sowohl bei der SSL Interception als auch beim Transparenten Modus sind die Ausnahmen für die SSL-Interception bereits systemseitig hinterlegt. Sie greifen bei der Aktivierung der SSL Interception und des Transparenten Modus.

    Falls sie nicht mehr vorhanden sind, dann fügt man sie manuell hinzu

    Aktiviert: Immer Die SSL-Interception wurde aktiviert
    Ausnahmen für SSL-Interception
    Ausnahmen: .*\.ikarus\.at Ergänzung von Ausnahmen für ikarus und mailsecurity
    .*\.mailsecurity\.at
    .*91\.212\.136\..* Freigabe der Server-IP-Adressen für den Transparenten Modus

    Transparenter Modus

    Ein Der Transparente Modus ist aktiv.