In dieser Anleitung wird dargelegt, in welchem Fall Authentifizierungsausnahmen genutzt werden und wie diese im Proxy hinterlegt werden können.
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Wofür werden Authentifizierungsausnahmen gebraucht?
Authentifizierungsausnahmen werden oft in Verbindung mit Virenscannern oder anderen Programmen benötigt, die keine NTLM-Authentifizierung unterstützen. Damit diese Programme trotz dessen ins Internet kommunizieren können, muss im Proxy definiert werden, dass die angesurfte URL auch ohne vorherige Authentifizierung aufgerufen werden darf.
Beispiel
LOG-Eintrag
Ein Rechner im internen Netzwerk kann keine Windows-Updates laden.
Im Log erscheint in der Rubrik Nur Applikations- und Kernelmeldungen anzeigen der Eintrag status="407", Der Status 407 beschreibt, dass der Proxy eine Authentifizierung verlangt.
Ausnahme für Subdomains
Um eine Webseite von den Authentifizierungsausnahmen auszunehmen, muss die URL als Regex in die Liste eingetragen werden. Die vorgegebenen Einträge \.ikarus\.at und \.mailsecurity\.at werden für unsere Lösung Securepoint Antivirus Pro benötigt.
Weitere Hinweise zur Regex-Notation finden sich in diesem Wiki-Artikel.
Die vorgegebenen Einträge sind bei einer UTM-Neuinstallation ab v12.5 werksseitig bereits vorhanden. Wird eine vorhandene UTM vor v12.5 upgedatet, bleiben die Einträge als .*\.ikarus\.at und .*\.mailsecurity\.at
Beispiele für Ausnahmen für Windows-Updateserver
Weitere Beispiele zur Einrichtung der Authentifizierungsausnahmen, Virenscanner, Webfilter und SSL-Interception bezüglich Windows Updates gibt es im Knowledge Base Artikel Windows Updates mit HTTP-Proxy und Webfilter