Letzte Anpassung zur Version: 14.1.0 (08.2025)
- Das Design des Dialogs wurde überarbeitet
- Setzten einer extc-Variablen bei mehr 1000 benötigten Leases
- 01.2026
- Hinweis zu dynamischen Leases
IPv6-Adresse auf Schnittstelle definieren

Zunächst muss auf die Schnittstelle, auf der IPv6 „gesprochen“ werden soll eine IPv6 Adresse mit Subnetz und den entsprechenden Zonen eingetragen werden. Diese IP legt fest, in welchem Bereich der DHCP-Pool liegt:
Konfiguration im Menü / Schnittstellen bearbeiten / Bereich IP-Adressen
In der Klickbox kann direkt eine IP-Adresse eingegeben werden, in diesem Beispiel »2001:DB8::1/64.
DHCPv6-Server einrichten
Die Einrichtung des DHCPv6 Adresspools unterscheidet sich nur unwesentlich von der DHCP Einrichtung mit IPv4.
Grundlagenwissen zu IPv6 findet sich hier.
Allgemein

In Schritt 1 muss eine eindeutiger Name für den Pool, sowie die Start- und Endardresse angegeben werden.
Der Name ist frei wählbar; Pool-Start- und Endadresse sind Adressen aus dem vorher definierten Subnetz.
Pool bearbeiten
Nachdem der Pool korrekt angelegt wurde, kann dieser mit bearbeitet werden.
Allgemein |
UTMbenutzer@firewall.name.fqdn Netzwerk Netzwerkkonfiguration ![]() Pool bearbeiten - Allgemein
| |||
| Änderungen der Pool-Startadresse und der Pool-Endadresse möglich | ||||
Einstellungen - DHCP Optionen | ||||
| Option | Options-Nummer | Wert | Beschreibung | ![]() |
|---|---|---|---|---|
| Router: | 3 | »2001:db8::1 | Router, wie in IPv6-Adresse auf Schnittstelle definieren konfiguriert wurde | |
| Domainname: | 15 | securepoint.local | Name der Domain, in der die DHCP-Leases vergeben werden | |
| Nameserver: | 5 | »2001:db8::1 | Nameserver, wie in Schritt 2 konfiguriert | |
| Netbios Nameserver: | 44 | NetBIOS over TCP/IP Name Server Option | ||
| SMTP-Server: | 69 | Simple Mail Transport Protocol (SMTP) Server Option | ||
| NTP Server: | 41 | Server sollten in der Reihenfolge ihrer Präferenz aufgelistet werden. | ||
| Vendor Encapsulated Options: | 43 | Werte müssen codiert angegeben werden. | ||
| TFTP Server Name: | 66 | profile.gigaset.net | Die IPv6-Adresse, oder der Hostname vom TFTP Server option tftp-server-name text; | |
| Bootfile Name: | 67 | Die Bezeichnung der Datei des Bootfile option bootfile-name text; | ||
| Default URL: | 114 | https://teamwork.gigaset.com/gigawiki/display/GPPPO/DHCP+option+114 | Default URL option default-url string; | |
| VLAN ID: | 132 | Die ID des verwendeten VLAN option vlan-id code 132 = text; option vlan-id "128"; | ||
| Next Server: | Die IPv6-Adresse des Next Servers | |||
| Default Lease Time: | 51 | 600 Sekunden | Standard Gültigkeitsdauer der IP-Adresse, wenn der Client keine explizite Dauer angefragt hat. | |
| Maximal Lease Time: | 7200 Sekunden | Maximale Gültigkeitsdauer der IP-Adresse in Sekunden, die der Client bei expliziter Anfrage erhalten darf. | ||
| Unbekannte Clients ablehnen: | Nein | Bei Aktivierung Ja wird nur dann eine IP-Adresse vergeben, wenn zu der MAC-Adresse des Clients ein Eintrag im Reiter Statisches DHCP vorhanden ist. notempty geändertes Standard Verhalten ab v12.7: Der statische Lease Eintrag zum DHCP muss im selben Pool vorliegen um als bekannt zu gelten. Der statische Lease Eintrag zum DHCP muss im selben Pool vorliegen um als bekannt zu gelten. | ||
Statisches DHCP
Sollen Hosts vorgegebene IP-Adressen zugewiesen bekommen (also an die MAC-Adresse gebundene feste IPs, die aber durch die UTM zugeteilt werden), können diese IPs mit statischen Leases reserviert werden:
Konfiguration unter Bereich Statisches DHCP mit der Schaltfläche
Statische Leases ausserhalb eines Pools
Konfiguration des DHCP-Relay
Mit dem DHCP-Relay können Geräte ihre Netzwerkkonfiguration dynamisch über das Netz erhalten, auch wenn der DHCP Server in einem anderen Teilnetz steht.
- Liegen an einer Schnittstelle mehrere Subnetze und es soll nur für eins dieser Subnetze ein DHCP-Relay geben, geht dies nur über VLANs.
- Dazu werden für die Subnetze der Schnittstelle VLANs erstellt. Eins mit allen, die ein DHCP-Relay haben sollen und eins mit den restlichen Subnetzen.
- Dann kann als Clientseitige Schnittstelle das entsprechende VLAN anstelle der ganzen Schnittstelle ausgewählt werden.
- Subnetz A mit 192.168.1.0/24
- Subnetz B mit 192.168.2.0/24
- Subnetz C mit 192.168.3.0/24
Jetzt soll für die Subnetze A und C, aber nicht für B, ein DHCP-Relay definiert werden. Dazu wird ein VLAN LAN2.1 erstellt, dem die Subnetze A und C zugewiesen werden. Für B wird ebenfalls ein VLAN LAN2.2 erstellt. Dann gibt es also:
- VLAN LAN2.1 mit 192.168.1.0/24 und 192.168.3.0/24
- VLAN LAN2.2 mit 192.168.2.0/24
Beim DHCP-Relay wird als Clientseitige Schnittstelle nun nicht mehr LAN2 ausgewählt, sondern VLAN LAN2.1
Widget
Im Administratorinterface der UTM existiert ein DHCP-Widget, welches einen Überblick über die vorhandenen DHCP-Verbindungen liefert.
Weitere Informationen sind im Wiki-Artikel UTM Widgets zu finden.












