Securepoint Antivirus Pro prüft regelmäßig auf neue Updates und lädt sie herunter. Dabei ist Folgendes zu beachten:
Bei direkter Internetverbindung eines Windows-Clients stellt das kein Problem dar, weil es normalerweise keine Regeln zur Reglementierung von Webseitenaufrufen gibt
In einer Netzwerkumgebung hingegen haben Arbeitsplatzrechner in der Regel keinen direkten Internetzugang. Der Datenverkehr wird über Paketfilter und Proxys gefiltert. Das bietet Schadsoftware so wenig Angriffsfläche wie möglich.
notempty
Bei einer guten Firewall-Konfiguration bekommt jeder Client nur die Freigaben, die er auch wirklich benötigt.
Dieser Artikel stellt drei Szenarien vor, die das Antivirus Pro Update über den HTTP-Proxy einer Securepoint NextGen UTM-Firewall und den Webfilter zulassen.
Klick auf die Schaltfläche, um eine Regel zu ergänzen. 2 Es öffnet sich ein neuer Dialog
Typ:
URL
Als Regeltyp URL wählen
Regel hinzufügen UTMbenutzer@firewall.name.fqdn Anwendungen Webfilter Regelsatz bearbeiten
URL hinzufügen
URL
*.ikarus.at/*
Die folgende URL hinzufügen: *.ikarus.at/*
Aktion
Aktion zulassen
Speichern
URL speichern
URL
*.mailsecurity.at/*
Die folgende URL hinzufügen: *.mailsecurity.at/*
Aktion
Aktion zulassen
Speichern und schließen
URL speichern und den Dialog schließen
notempty
Damit der Regelsatz angewendet wird, muss der Regelsatz einem Profil zugeordnet werden, das den entsprechenden Rechner beinhaltet!
Virenscanner der UTM
Aufruf in Menü Anwendungen HTTP-Proxy
Im Virenscanner des HTTP-Proxys sind die Ausnahmen für ikarus.at und mailsecurity.at bereits im Standardprofil enthalten.
Wenn diese gelöscht wurden, dann kann man die Regeln entweder dem Standardprofil oder alternativ einem weiteren Konfigurationsprofil zuweisen. ^[^:]*://[^\.]*\.ikarus\.at/ ^[^:]*://[^\.]*\.mailsecurity\.at/
Wenn die Ausnahmen im Standardprofil wiederhergestellt werden, dann greifen sie auch bei selbst angelegten weiteren Konfigurationsprofilen.
Falls die Ausnahmen nur für ein weiteres Konfigurationsprofil (oder mehrere Profile) gelten soll, dann fügt man die Ausnahmen dort ein.
Aufruf in Menü Anwendungen HTTP-Proxy Bereich Allgemein
Zur Erhöhung der Sicherheit kann man in der Securepoint NextGen UTM-Firewall eine Authentifizierungsmethode auswählen.
Authentifizierungsmethode:
Basic
Bei einer Basic Authentifizierung werden die User gegen die hinterlegten Benutzer unter Authentifizierung Benutzer Bereich Benutzer auf der Firewall abgefragt
Auswahl einer Authentifizierungsmethode
NTLM/Kerberos
Hier muss die Firewall dem Server bekannt gemacht werden. Dies kann im Webinterface unter Authentifizierung AD / LDAP Authentifizierung eingerichtet werden.
Radius
Hier muss die Firewall dem Server bekannt gemacht werden. Dies kann im Webinterface unter Authentifizierung Radius-Authentifizierung eingerichtet werden.
Authentifizierungsausnahmen
Da sich der Securepoint Antivirus Client gegenüber dem Proxy nicht mit NTLM authentifizieren kann, werden zusätzlich Authentifizierungsausnahmen benötigt.
Die Ausnahmen für ikarus und mailsecurity sind standardmäßig bereits vorhanden. Sie greifen nach der Aktivierung der Authentifizierungsausnahmen Ein
Wenn die Ausnahmen gelöscht wurden, dann fügt man sie erneut hinzu.
Aktiviert:
Ein
Authentifizierungsausnahmen sind zu aktivieren
Authentifizierungsausnahmen für ikarus und mailsecurity
Ausnahmen (URL):
\.ikarus\.at \.mailsecurity\.at
Ergänzung von Ausnahmen für ikarus und mailsecurity
Szenario 3: Standard Proxy mit Authentifizierung über NTLM und mit SSL-Interception
SSL-Interception
Sowohl bei der SSL Interception als auch beim Transparenten Modus sind die Ausnahmen für die SSL-Interception bereits systemseitig hinterlegt. Sie greifen bei der Aktivierung der SSL Interception und des Transparenten Modus.
Falls sie nicht mehr vorhanden sind, dann fügt man sie manuell hinzu
Aktiviert:
Immer
Die SSL-Interception wurde aktiviert
Ausnahmen für SSL-Interception
Ausnahmen:
.*\.ikarus\.at
Ergänzung von Ausnahmen für ikarus und mailsecurity
.*\.mailsecurity\.at
.*91\.212\.136\..*
Freigabe der Server-IP-Adressen für den Transparenten Modus