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{{Lang}}
{{Set_lang}}


{{:UTM/NET/Cluster.lang}}
{{#vardefine:headerIcon|spicon-utm}}
{{#vardefine:headerIcon|spicon-utm}}


{{var | display
| Cluster
| Cluster }}
{{var | head
| Securepoint Cluster Konfiguration - Best Practice
| Securepoint Cluster Configuration - Best Practice }}
{{var | Netzwerk
| Netzwerk
| Network }}
{{var | Clusterkonfiguration
| Clusterkonfiguration
| Cluster configuration }}
{{var | Aktuelle Software
| Aktuelle Software
| Current software }}
{{var | aktuell--desc
| Es sollte immer die neueste Version der Software installiert werden. <br>Nur in der aktuellen Version sind die neusten Funktionen, Sicherheits-Erweiterungen und Fehlerkorrekturen enthalten.
| The latest version of the software should always be installed. <br>Only the latest version contains the latest features, security enhancements and error corrections. }}
{{var | Einsatzgebiete
| Einsatzgebiete
| Fields of application }}
{{var | Einsatzgebiete--desc
| Durch Einsatz der UTM in einem Hot-Standby-Cluster kann eine Hochverfügbarkeit der UTM gewährleistet werden.<br> Die UTMs innerhalb des Clusters überwachen sich gegenseitig und schalten bei Bedarf automatisch auf das Gerät mit dem besten Status um. Ein Eingriff des Administrators ist nicht notwendig.
| High availability of the UTM can be ensured by using the UTM in a hot standby cluster.<br> The UTMs within the cluster monitor each other and, if necessary, automatically switch to the device with the best status. Intervention by the administrator is not necessary. }}
{{var | Abb
| Abb.:
| Fig.: }}
{{var | Einrichtung
| Einrichtung
| Installation }}
{{var | Einrichtung--desc
| Bei der Einrichtung des UTM-Clusters werden zwei UTMs mit identischer Firmware über eine Hotwire-Schnittstelle verbunden. Die Installation mit dem „Cluster Setup Wizard“ wird auf der ''Ursprungs-UTM'' ausgeführt, die im dann erstellten Cluster der MASTER sein wird. Mit dieser UTM wird die Synchronisierung der Konfiguration durchgeführt. Auf der ''Spare-UTM'', die im Cluster das BACKUP sein wird, werden bei der Installation die Hotwire-Schnittstelle definiert sowie ein SSH-Schlüssel erzeugt. Auch wird auf der Spare der SSH-Schlüssel des MASTER eingetragen.<br> Die aktive UTM im Cluster, hat die höhere Priorität und wird als MASTER bezeichnet.<br> Die UTM mit der niedrigeren Priorität, die passive UTM, ist das BACKUP.
| When setting up the UTM cluster, two UTMs with identical firmware are connected via a Hotwire interface. The installation with the "Cluster Setup Wizard" is performed on the ''Original UTM'', which will be the MASTER in the newly created cluster. This UTM will be used to synchronize the configuration. On the ''Spare UTM'', which will be the BACKUP in the cluster, the Hotwire interface is defined and an SSH key is generated during installation. The SSH key of the MASTER is also entered on the spare UTM.<br> The active UTM in the cluster, has the higher priority and is called the MASTER.<br> The UTM with the lower priority, the passive UTM, is the BACKUP. }}
{{var | Voraussetzungen
| Voraussetzungen
| Requirements }}
{{var | Voraussetzungen--desc
| Zum Cluster-Betrieb sind folgende Voraussetzungen notwendig:
| The following requirements are necessary for cluster operation: }}
{{var | Voraussetzungen--cluster-lizenz
| '''Eine Cluster-<u>Master</u>-Lizenz'''<br>'''Eine Cluster-<u>Spare</u>-Lizenz'''<br> <p>Zur Konfiguration und den Betrieb des UTM-Clusters wird eine gültige Cluster-Lizenz benötigt, die '''zwei unterschiedliche Lizenzen''' beinhaltet und die im [https://my.securepoint.de/login Securepoint Reseller Portal] beantragt werden kann.</p> <p>Endkunden wenden sich bitte an Ihren [https://www.securepoint.de/partner/partnerprogramm.html autorisierten Securepoint Reseller.]</p>
| '''One Cluster-<u>Master</u> license'''<br>'''One cluster <u>Spare</u> license'''<br> <p>To configure and operate the UTM cluster, a valid cluster license is required, which contains '''two different licenses''' and which can be applied for in the [https://my.securepoint.de/login Securepoint Reseller Portal].</p> <p>End customers should contact their [https://www.securepoint.de/partner/partnerprogramm.html authorized Securepoint reseller].</p> }}
{{var | Voraussetzungen--cluster-lizenz--Hinweis
| Die Menüpunkte zur Cluster-Konfiguration sind sichtbar, sobald eine Cluster-Lizenz eingespielt ist.
| The menu items for cluster configuration are visible as soon as a cluster license is installed. }}
{{var | Voraussetzungen--hardware
| '''Zwei identische Appliances<sup>*</sup> mit mindestens 3 Ethernet Schnittstellen und gleicher Firmware'''<br> <p>Im kleinsten Szenario sind eine Eingangs-Schnittstelle (internes LAN) und eine Ausgangs-Schnittstelle (externes LAN) sowie die dritte freie Schnittstelle vorhanden. Diese, im Folgenden auch als Hotwire-Schnittstelle bezeichnet, wird für den Abgleich der Konfiguration und das Connection-Tracking benötigt. Sie kann keine weitere Netzwerkfunktion übernehmen.</p> <p><small>* Der Betrieb einer RC300 G3 und einer RC340 G3 in einem gemeinsamen Cluster ist freigegeben. Andere Konstellationen werden nicht unterstützt.</small>
| '''Two identical appliances<sup>*</sup> with at least 3 Ethernet interfaces and the same firmware'''<br> <p>In the smallest scenario there is one input interface (internal LAN) and one output interface (external LAN) as well as the third free interface. This interface, also referred to as the Hotwire interface in the following, is required for configuration adjustment and connection tracking. It cannot take over any other network function.</p> }}
{{var | Voraussetzungen--software
| '''Die eingesetzten Switches und Router unterstützen ''gratuitous ARP'''''<br> <p>Kommt es im UTM-Cluster zum Master-/Backup-Wechsel, sendet die jetzt aktive UTM ''gratuitous ARP'' Pakete an ihre Umgebung, um die neuen MAC-Adresse bekannt zu geben.<br> Unterstützen die Switches bzw. Router diese Funktion nicht, können sie nur verzögert über die aktive UTM kommunizieren.
| '''The used switches and routers support ''gratuitous ARP'''''<br> <p>If there is a master/backup change in the UTM cluster, the now active UTM sends ''gratuitous ARP'' packets to its environment to announce the new MAC address.<br> If the switches or routers do not support this function, they can only communicate via the active UTM with a delay.</p> }}
{{var | funktionsweise
| Funktionsweise des Clusters
| Functionality of the cluster }}
{{var | funktionsweise--desc
|
* Der Cluster verwendet '''eindeutige IP- und MAC-Adressen''' für die beiden Mitglieder des Clusters sowie '''virtuelle IP-Adressen''' für den Cluster selber
* Die virtuellen IP-Adressen sind allein auf dem aktiven Mitglied des UTM-Clusters aktiv
* Fällt das aktive Mitglied des Clusters ganz oder teilweise aus, so wechseln die virtuellen IP-Adressen zum zweiten Mitglied des Clusters
* Für die Clients und Server in einer Clusterkonfiguration, ist die virtuelle IP-Adresse der Kommunikationspartner im Routing <!-- (also zum Beispiel das Standard Gateway, siehe Abb. 1.2)-->
| The cluster uses '''unique IP and MAC addresses''' for the two members of the cluster and '''virtual IP addresses''' for the cluster itself. The virtual IP addresses are only active on the active member of the UTM cluster. If the active member of the cluster fails completely or partially, the virtual IP addresses change to the second member of the cluster.<br> For the clients and servers in a cluster configuration, the virtual IP address is the communication partner in the routing (e.g. the standard gateway, see Fig. 1.2). }}
{{var | cluster-protokoll
| Das Cluster VRR Protokoll
| The Cluster VRR Protocol }}
{{var | cluster-protokoll--desc
| <p>VRRP (Virtual Router Redundancy Protocol) ist das Kommunikationsprotokoll des Clusters. Es ist einzig auf den Schnittstellen aktiv, die als {{hover|HA-|High-Availability}}Schnittstelle konfiguriert sind. Über dieses Protokoll versendet der Master des UTM-Clusters Datenpakete an das Backup. Empfängt das Backup keine Datenpakete, so stuft es sich zum Master hoch.</p> <p>Mit Hilfe von '''tcpdump''' kann das Protokoll auf einer HA-Schnittstelle sichtbar gemacht werden (siehe Abb.)</p> <p>Es sind keine speziellen Firewall Regeln notwendig, um die Kommunikation mit dem VRR-Protokoll zu ermöglichen.</p>
| <p>VRRP (Virtual Router Redundancy Protocol) is the communication protocol of the cluster. It is only active on interfaces that are configured as {{hover|HA-|High-Availability}} interfaces. The master of the UTM cluster sends data packets to the backup via this protocol. If the backup does not receive any data packets, it upgrades itself to the master.</p> <p> Using '''tcpdump''' the protocol can be made visible on a HA interface (see figure)</p> <p>No special firewall rules are required to enable communication with the VRR protocol.</p> }}
{{var | Umschalten
| Umschalten des Clusters
| Switching the cluster }}
{{var | Umschalten--desc
| Folgende Zustände bzw. Ereignisse lösen ein Umschalten innerhalb des Clusters aus:
* Das aktive Mitglied eines Clusters wird neu gestartet oder ganz heruntergefahren.
* Eine oder mehrere HA-Schnittstellen haben keinen physikalischen Link mehr.
* Der Link einer HA-Schnittstelle ist aktiv, aber aufgrund eines defekten oder falsch konfigurierten Switches kommen die VRRP Pakete nicht beim Cluster Partner an.
* Die Cluster Funktion wird auf dem aktiven Cluster-Partner durch den Administrator deaktiviert.<br>
Sind mehr als zwei HA-Schnittstellen aktiviert, besteht im Fehlerfall die Möglichkeit, dass eine unterschiedliche Anzahl von HA-Schnittstellen nicht mehr kommunizieren können. In diesem Fall wird die UTM das aktive Mitglied werden, auf der die meisten Schnittstellen einen Link haben, solange sich die UTMs über wenigstens einer HA-Schnittstelle noch sehen. Sehen sich die UTMs auf keiner Schnittstelle mehr, gehen beide davon aus, dass das zweite Mitglied des Clusters nicht mehr vorhanden ist und beide werden zum Master.
| The following states or events trigger a switchover within the cluster:
* The active member of a cluster is restarted or shut down completely.
* One or more HA interfaces no longer have a physical link.
* The link of an HA interface is active, but due to a defective or incorrectly configured switch, the VRRP packets do not arrive at the cluster partner.
* The cluster function is deactivated on the active cluster partner by the administrator.<br>
If more than two HA interfaces are activated, it is possible that a different number of HA interfaces may no longer be able to communicate in the event of an error. In this case, the UTM on which most interfaces have a link will become the active member as long as the UTMs still see each other via at least one HA interface. If the UTMs no longer see each other on any interface, both assume that the second member of the cluster no longer exists and both become the master. }}
{{var | Umschalten--tabelle
| Tabelle, Verhalten im Cluster, Beispiel zwei HA-Schnittstellen:
| Table, behavior in the cluster, example two HA interfaces: }}
{{var | HA-Schnittstelle
| HA-Schnittstelle
| HA interface }}
{{var | Aktiv
| Aktiv
| Active }}
{{var | Passiv
| Passiv
| Passive }}
{{var | Umschalten--tabelle--desc
| Hierbei ist zu beachten, dass UTM-1 eine höhere Priorität als UTM-2 hat. Ist der Zustand in der Tabelle aktiv und als rot gekennzeichnet bedeutet das, dass sich die beiden Mitglieder des Clusters nicht mehr sehen und davon ausgehen, dass der jeweils andere Partner nicht mehr vorhanden ist. Beide Mitglieder des Clusters sind dann aktiv. Eine Netzwerkkommunikation ist dann allerdings generell nicht mehr möglich, da das Problem in der Umgebung liegt.
| Please note that UTM-1 has a higher priority than UTM-2. If the state in the table is active and marked as red, this means that the two members of the cluster no longer see each other and assume that the respective other partner is no longer present. Both members of the cluster are then active. However, network communication is then generally no longer possible because the problem is in the environment. }}
{{var | Fallback
| Fallback im Cluster
| Fallback in a cluster }}
{{var | 1=Fallback--desc
| 2=Ist gleichzeitig ein Fallback konfiguriert und ein fehlgeschlagener Ping-Check löst das Umschalten auf die <i class="host utm">Spare</i> aus und diese registriert ebenfalls einen fehlgeschlagenen Ping-Check, wird sie den Master wieder an den ursprünglichen <i class="host utm">Master</i> zurückgeben. <br>Hier entscheidet nun die Priorität, da beide Maschinen gleichwertig beeinträchtigt sind und das Fallback der <i class="host utm">Master</i> wird aktiv.
| 3=If a fallback is configured at the same time and a failed ping check triggers the switch to the <i class="host utm">Spare</i> and this also registers a failed ping check, it will return the master to the original <i class="host utm">Master</i>. <br> Here now the priority decides, because both machines are equally affected and the fallback of the <i class="host utm">Master</i> becomes active. }}
{{var | Hotwire-Schnittstelle
| Hotwire Schnittstelle
| Hotwire interface: }}
{{var | Hotwire-Schnittstelle--desc
| Die Hotwire-Schnittstelle ist eine exklusive Schnittstelle, die nur zum Synchronisieren der Konfiguration der Cluster-Mitglieder und Abgleich der laufenden Verbindungen (Connection-Tracking) verwendet wird. Diese Schnittstelle hat ''exklusiv'' diese Aufgabe. Bei der Auswahl der Appliances muss darauf geachtet werden, daß für das Hotwire-Netz jeweils eine Schnittstelle frei sein muss.<br>Für die Synchronisation der Konfiguration wird das SSH-Protokoll (TCP/22) verwendet. Das Connection-Tracking wird über den Port 3780 (UDP) abgeglichen. Ist eine Ethernet-Schnittstelle als Hotwire gekennzeichnet, werden die Regeln für die Kommunikation automatisch generiert. Für die SSH-Verbindung müssen öffentliche Schlüssel zwischen den Mitgliedern des UTM-Clusters ausgetauscht werden. Der Abgleich der Konfiguration kann in beide Richtungen zwischen den Mitgliedern des Clusters erfolgen. Das Connection-Tracking wird immer automatisch vom Master im Cluster zum Backup übertragen (Abb. 1.3).
| The Hotwire interface is an exclusive interface that is only used to synchronize the configuration of the cluster members and to synchronize the running connections (connection tracking). This interface has this task ''exclusively''. When selecting the appliances, it must be ensured that one interface is free for the Hotwire network in each case.<br>The SSH protocol (TCP/22) is used to synchronize the configuration. The connection tracking is synchronized via port 3780 (UDP). If an Ethernet interface is marked as Hotwire, the rules for communication are generated automatically. For the SSH connection, public keys must be exchanged between the members of the UTM cluster. The configuration can be synchronized in both directions between the members of the cluster. The connection tracking is always automatically transferred from the master in the cluster to the backup (Fig. 1.3). }}
{{var  | Hotwire-Schnittstelle--hinweis
| Die Hotwire-Verbindung soll immer über eine direkte Kabelverbindung erfolgen (kein Switch etc. dazwischen). <br>Es muss sichergestellt werden, dass niemand zu dem Zeitpunkt administrativ das Mitglied des Clusters verwendet, zu dem synchronisiert werden soll.
| The Hotwire connection should always be a direct cable connection (no switch etc. in between). <br>It must be ensured that nobody is administratively using the member of the cluster to which the synchronization is to be made at the time. }}
{{var | Konfiguration-abgleichen
| Konfiguration abgleichen
| Adjusting the configuration }}
{{var | Konfiguration-abgleichen--desc
| Über die Hotwire-Schnittstelle wird die jeweilige Start-Konfiguration synchronisiert. Änderungen, die auf einer Maschine im Cluster gemacht wurden, werden über diese Schnittstelle auf das andere Gerät übertragen. In der Regel wird die Konfiguration, nach der Inbetriebnahme des Clusters, allein auf einer UTM durchgeführt. Wir empfehlen den Master zu verwenden.
| The respective start configuration is synchronized via the hotwire interface. Changes made on one machine in the cluster are transferred to the other device via this interface. Usually, after the cluster has been commissioned, the configuration is carried out on a UTM alone. We recommend using the master.  }}
{{var | Konfiguration-abgleichen--Hinweis
| '''Der Abgleich erfolgt immer manuell.''' Der Administrator entscheidet, wann er die Konfiguration im UTM-Cluster abgleichen möchte.
| '''The adjustment is always performed manually.''' The administrator decides when to adjust the configuration in the UTM cluster. }}
{{var | Konfiguration-abgleichen--list
| Folgende Teile der Konfiguration werden '''nicht abgeglichen''':
| The following parts of the configuration are '''not adjusted''': }}
{{var | Konfiguration-abgleichen--list--ip
| '''IP-Adressen die eindeutig zu einer Maschine gehören und die auf Ethernet- oder VLAN- Schnittstellen konfiguriert wurden.'''<br> Das sind die IP-Adressen, die im Webinterface unter dem Punkt {{Menu-UTM|Netzwerk |Netzwerkkonfiguration}} eingestellt werden. Wird ein Ethernet- oder VLAN-Schnittstelle neu erzeugt, wird dies zwar übertragen, jedoch nicht die Information über die IP-Adressen dieser Schnittstellen. Diese müssen bei Bedarf manuell auf dem Cluster-Mitglied konfiguriert werden, denn sie sind immer eindeutig einer UTM zugewiesen. Diese IP-Adressen sind nicht zu verwechseln mit virtuellen IP-Adressen auf einer HA-Schnittstelle, die sich beide Maschinen im Cluster teilen.
| '''IP addresses that uniquely belong to a machine and are configured to Ethernet or VLAN interfaces.'''<br> These are the IP addresses that are set in the web interface under the {{Menu-UTM|Network|Network Configuration}} item. If an Ethernet or VLAN interface is newly created, this will be transmitted, but not the information about the IP addresses of these interfaces. If necessary, these must be configured manually on the cluster member, as they are always uniquely assigned to a UTM. These IP addresses are not to be confused with virtual IP addresses on an HA interface shared by both machines in the cluster. }}
{{var | Konfiguration-abgleichen--list--ad-account
| '''Active Directory-Appliance-Account.'''<br> Dieser Account ist immer eindeutig im AD. Man erstellt unterschiedliche Namen auf beiden Maschinen und meldet jede separat am Active Directory an.
| '''Active Directory appliance account.'''<br> This account is always unique in AD. You create different names on both machines and log each one separately into Active Directory. }}
{{var | Konfiguration-abgleichen--hinweis
| Es ist nicht zwingend notwendig, eindeutige IP-Adressen auf Schnittstellen zu konfigurieren, auf denen eine HA-Schnittstelle mit virtuellen IP-Adressen betrieben wird.<br> In dem Fall gelangt man über die virtuelle IP-Adresse auf die UTM, die in dem Augenblick der Master ist. <br>Soll über diese Schnittstelle das Mitglied des UTM-Clusters eindeutig identifiziert werden, ist es jedoch erforderlich eine eindeutige IP-Adresse zu konfigurieren.
| It is not absolutely necessary to configure unique IP addresses on interfaces on which an HA interface with virtual IP addresses is operated. <br> However, if the member of the UTM cluster is to be uniquely identified via this interface, this is necessary. <br>In this case, the virtual IP address is used to access the UTM that is the master at that moment. }}
{{var | beispiel-konfig
| Beispiel-Konfiguration 1: Externes DSL-Modem
| Example configuration 1: External DSL modem }}
{{var | beispiel-konfig--desc
| In diesem Beispiel wird eine Konfiguration aufgezeigt, mit der ein UTM-Cluster an einem DSL-Modem betrieben werden kann. Die Einwahl erfolgt direkt durch die UTM.
| This example shows a configuration with which a UTM cluster can be operated on a DSL modem. The dial-up is done directly by the UTM. }}
{{var | 1=Netzwerkkonfiguration--desc
| 2=<p>'''Erstes Mitglied des Clusters (UTM 1, <i class="host utm">Master</i>)'''<br />''LAN1:'' Externe DSL Verbindung mittels PPPoE.<br>''LAN2:'' Interne IP-Adresse: 192.168.12.141/24<br>''LAN3:'' Hotwire-IP-Adresse:192.168.180.2/24</p><p>'''Zweites Mitglied des Clusters (UTM 2, <i class="host utm">Spare</i>)'''<br />''LAN1:'' Externe DSL Verbindung mittels PPPoE.<br>''LAN2:'' Interne IP-Adresse:192.168.12.142/24<br>''LAN3:'' Hotwire-IP-Adresse:192.168.180.3/24</p>
| 3='''First member of the cluster (UTM 1, <i class="host utm">Master</i>)'''<br />''LAN1:'' External DSL connection using PPPoE.<br>''LAN2:'' Internal IP address: 192.168.12.141/24<br>''LAN3:'' Hotwire IP address:192.168.180.2/24</p><p>'''Second member of the cluster (UTM 2, <i class="host utm">Spare</i>)'''<br />''LAN1:'' External DSL connection using PPPoE.<br>''LAN2:'' Internal IP address:192.168.12.142/24<br>''LAN3:'' Hotwire IP address:192.168.180.3/24</p> }}
{{var | Netzwerkkonfiguration--virtuelle-ip
| Als '''virtuelle IP-Adresse''' für die internen Schnittstellen LAN2 wird 192.168.200.1/24 definiert. <br>Diese IP-Adresse ist das '''Standard-Gateway''' des internen Netzwerks.
| The '''virtual IP address''' is defined as 192.168.200.1/24. <br>This IP address is the '''default gateway''' of the internal network. }}
{{var | Netzwerkkonfiguration--hinweis
| Bei Verwendung des DHCP-Servers, darf die Virtuelle IP-Adresse <u>nicht im gleichen Netz</u> wie die physische IP Adresse der Schnittstelle sein.
| When using the DHCP server, the virtual IP address <u> must not be in the same network</u> as the physical IP address of the interface. }}
{{var | Netzwerkkonfiguration--hinweis--dhcp
| Der DHCP-Server würde sich sonst beim Fallback auf die Physische Adresse der Spare-UTM schlüsseln und die Leases nicht synchronisieren.
| Otherwise the DHCP server would access the physical address of the spare UTM during the fallback and not synchronize the leases. }}
{{var | Inbetriebnahme
| Inbetriebnahme der UTMs
| Setting up the UTMs }}
{{var | Inbetriebnahme--desc
|
* Zur Inbetriebnahme des UTM-Clusters wird zunächst der Installationsassistent verwendet
* Zur Anmeldung auf der UTM wird bereits eine (Cluster-) Lizenz benötigt
* Um eine Doppeleinwahl zu unterbinden, sollte das DSL-Modem nicht angeschlossen sein
* Die Konfiguration der beiden UTMs unterscheidet sich bis zu diesem Zeitpunkt allein durch die interne und externe IP-Adresse
* Nach Abschluss des Assistenten werden die UTMs neu gestartet
|
* To set up the UTM cluster, the installation wizard is used first
* A (cluster) license is already required to log on to the UTM
* To prevent double dial-up, the DSL modem should not be connected
* Up to this point, the configuration of the two UTMs differs only in the internal and external IP address
* After the wizard is completed, the UTMs are restarted }}
{{var | inbetriebnahme--hotwire--desc
| Die UTMs werden nun physikalisch über die ausgewählte Hotwire-Schnittstelle verbunden. <br>Diese muss auf den Maschinen '''den gleichen Port''' belegen - Bezeichnung je nach verwendeter Hard- und Software A2, eth2 oder LAN3.
| The UTMs are now physically connected via the selected Hotwire interface. This must occupy the same port on the machines - Designation depending on the hardware and software used A2, eth2 or LAN3. }}
{{var | Cluster-Konfiguration
| Cluster-Konfiguration
| Cluster configuration }}
{{var | 1=Cluster-Konfiguration--desc
| 2=* Die UTMs haben innerhalb des Clusters eine unterschiedliche '''Priorität'''
* Die höhere Priorität hat das aktive Gerät (<i class="host utm">Master</i>), die niedrigere das Backup-System <i class="host utm">Spare</i>
* In unserem Beispiel wird die UTM mit der eindeutigen internen IP-Adresse 192.168.12.141 Master sein
* Login über das Webinterface mit dieser IP und dem Port für Administration <small>(Default: 11115)</small>
| 3=* The UTMs have different '''priorities''' within the cluster.
* The higher priority is given to the active device (<i class="host utm">Master</i>), the lower to the backup system <i class="host utm">Spare</i>.
* In our example, the UTM with the unique internal IP address 192.168.12.141 will be the master.
* Login via the web interface with this IP and the port for administration <small>(Default: 11115)</small>. }}
{{var | Cluster-Konfiguration--Bild
| UTM v12.6.1 Cluster Clusterkonfiguration Schnittstellen 1.png
| UTM v12.6.1 Cluster Clusterkonfiguration Schnittstellen 1-en.png }}
{{var | Cluster-Konfiguration--cap
| Clusterkonfiguration Ausgangssituation
| Cluster configuration Initial situation }}
{{var | ip-hotwire
| IP-Adressen der zukünftigen Hotwire-Schnittstellen
| IP addresses of the upcoming Hotwire interfaces }}
{{var | Netzwerkkonfiguration
| Netzwerkkonfiguration
| Network configuration }}
{{var | IP-Adressen
| IP-Adressen:
| IP addresses: }}
{{var | ip-adressen--desc
| In der Clickbox wird die IP-Adresse der zukünftigen Hotwire-Schnittstelle hinzugefügt. <br>Im Beispiel bekommt LAN3/A2 der Master die IP-Adresse 192.168.180.'''2'''/24.
| In the clickbox the IP address of the upcoming Hotwire interface is added. <br>In the example the masters LAN3/A2 gets the IP address 192.168.180.'''2'''/24. }}
{{var  | cluster-schnittstelle--bild
| UTM v12.6.1 Cluster Schnittstelle bearbeiten LAN3 master.png
| UTM v12.6.1 Cluster Schnittstelle bearbeiten LAN3 master-en.png }}
{{var | Ethernet-Schnittstelle bearbeiten
| Ethernet-Schnittstelle bearbeiten
| Edit Ethernet interface }}
{{var | wizard1--head
| Start des Cluster-Setup-Wizard unter
| Start the Cluster Setup Wizard at }}
{{var | Schaltfläche
| Schaltfläche
| Button }}
{{var | Cluster Assistent
| Cluster Assistent
| Cluster Wizard }}
{{var | Schritt
| Schritt
| Step }}
{{var | Wizard Schritt 1--Bild
| UTM v14.1.0 Cluster Assistent Master Schritt 1.png
| UTM v14.1.0 Cluster Assistent Master Schritt 1-en.png }}
{{var | Wizard Schritt 1--desc
| * Es wird mit der {{Host|Master}} Konfiguration begonnen
| * Start with the {{Host|Master}} configuration is started  }}
{{var | wizard1--hotwire--desc
| Auf beiden Geräten muss die gleiche Schnittstelle gewählt werden!
| The same interface must be selected on both devices! }}
{{var | Wizard Schritt 2--Bild
| UTM v14.0.0 Cluster Assistent Master Schritt 2.png
| UTM v14.0.0 Cluster Assistent Master Schritt 2-en.png }}
{{var | lokale-ip
| Lokale IP&#8209;Adresse:
| Local IP&#8209;address: }}
{{var | wizard1--lokale-ip--desc
| IP-Adresse der Master-UTM
| IP address of the master UTM }}
{{var | remote-ip
| Remote IP&#8209;Adresse:
| Remote IP&#8209;address: }}
{{var | wizard1--remote-ip--desc
| IP-Adresse der Hotwire-Gegenstelle (Spare-UTM)
| IP address of the Hotwire remote unit (spare UTM) }}
{{var | Schnittstelle
| Schnittstelle:
| Interface: }}
{{var | Schnittstellen
| Schnittstellen
| Interfaces }}
{{var | HA-Schnittstelle
| HA-Schnittstelle
| HA interface }}
{{var | wizard2--schnittstelle--desc
| Die zukünftige HA-Schnittstelle. Im Beispiel die interne Schnittstelle.
| The upcoming HA interface. In the example the internal interface. }}
{{var | Wizard Schritt 3--Bild
| UTM v14.1.0 Cluster Assistent Master Schritt 3.png
| UTM v14.1.0 Cluster Assistent Master Schritt 3-en.png }}
{{var | wizard2--virtuelle-ip
| Virtuelle IP&#8209;Adresse:
| Virtual IP&#8209;address: }}
{{var | Nur wenn Schnittstelle ohne IP gewählt
| <small>Nur wenn Schnittstelle ohne IP gewählt</small>
| <small>Only if interface without IP selected</small> }}
{{var | wizard2--virtuelle-ip--desc
| Die virtuelle IP-Adresse soll 192.168.200.1 sein. Es können auf einer HA-Schnittstelle auch mehrere virtuelle IP-Adressen liegen.
| The virtual IP address should be 192.168.200.1. There can also be several virtual IP addresses on one HA interface. }}
{{var | 1=wizard2--hinweis--dhcp
| 2=Bei Verwendung der UTM als DHCP-Server darf die virtuelle IP-Adresse nicht in der gleichen [http://de.wikipedia.org/wiki/Broadcast_Domain Broadcast Domain] liegen, in der die Master- und Spare-UTM sind.
| 3=When using the UTM as a DHCP server, the virtual IP address must not be in the same [http://de.wikipedia.org/wiki/Broadcast_Domain Broadcast Domain] as the master and spare UTM. }}
{{var | wizard2--hinweis--info
| Der DHCP-Server würde sich sonst beim Fallback auf die physische Adresse der Spare-UTM schlüsseln und die Leases nicht synchronisieren.
| Otherwise the DHCP server would key itself to the physical address of the spare UTM during the fallback and not synchronize the leases. }}
{{var | wizard2--hinweis--ha
| Nachdem der Wizard durchlaufen wurde, können auch weitere HA-Schnittstellen konfiguriert werden.
| After the wizard has run through, other HA interfaces can also be configured. }}
{{var | wizard3--deaktivierte
| Deaktivierte Schnittstellen während das Gerät im Backup Modus ist:
| Disabled interfaces while the device is in backup mode: }}
{{var | wizard3--deaktivierte--desc
| Schnittstellen, die auf dem Backup-System, der Spare-UTM, '''nicht''' hochgefahren werden. <br>Im Beispiel ''wan0'' (das DSL Interface). Die Einwahl soll nur durch die gerade aktive Master-UTM im Cluster erfolgen.
| Interfaces that are '''not''' booted on the backup system, the spare UTM. <br> In the example ''wan0'' (the DSL interface). The dial-in should only be done by the currently active master UTM in the cluster. }}
{{var | wizard3--deaktivierte--info
| Dadurch ist es möglich, beide externen Interfaces der UTMs an das DSL Modem anzuschließen. Falls das Modem nur einen LAN Port besitzt, ist ein separater Switch zu verwenden.
| This makes it possible to connect both external interfaces of the UTMs to the DSL modem. If the modem has only one LAN port, a separate switch must be used. }}
{{var | Wizard Schritt 4-WireGuard--desc
| Auch WireGuard Verbindungen (im Beispiel ''wg0'') werden so im Backup-Modus deaktiviert.
| WireGuard connections (in the example ‘'wg0’') are also deactivated in backup mode. }}
{{var | Wizard Schritt 4--Bild
| UTM v14.0.0 Cluster Assistent Master Schritt 4.png
| UTM v14.0.0 Cluster Assistent Master Schritt 4-en.png }}
{{var | wizard4--deaktivierte
| Deaktivierte Anwendungen während das Gerät im Backup Modus ist:
| Disabled applications while the device is in backup mode: }}
{{var | wizard4--deaktivierte--desc
| Hier sind Anwendungen aufgeführt, die per Default deaktiviert sein sollen, sofern sich die Spare-UTM im Backup-Modus befindet.
| Here applications are listed that should be disabled by default if the spare UTM is in backup mode. }}
{{var | Hinweis für Installationen vor
| Hinweis für Installationen vor
| Note for installations before }}
{{var | Wireguard Cluster-Hinweis
| Gegebenenfalls lässt sich Wireguard im Clusterbetrieb nicht nutzen, wenn die Spare z.B. durch eine öffentliche Management-IP einen Weg Richtung Wireguard-Peer hat. In diesem Fall baut sich der Wireguard-Tunnel zum Peer auf und es besteht ein Tunnel zwischen Spare und dem Wireguard Peer. Das kann mit folgendem Befehl verhindert werden:<br>
{{code|interface set name wg0 flags "DISABLED_IF_SPARE"}} (wenn dass Interface wg0 ist)<br>Wurde die Verbindung mit einer Version ab v12.4.0 erstellt, passiert dies automatisch.
| It may not be possible to use Wireguard in cluster operation if the spare has a path towards the Wireguard peer, e.g. via a public management IP. In this case, the wireguard tunnel to the peer is established and there is a tunnel between the spare and the wireguard peer. The following command must then be entered:<br>
{{code|interface set name wg0 flags "DISABLED_IF_SPARE"}} (if i.e. the interface is wg0)<br> From UTM v12.4.0 this happens automatically, but for existing configurations this must be done retrospectively.  }}
{{var | Wizard Schritt 5--Bild
| UTM v14.0.0 Cluster Assistent Master Schritt 5.png
| UTM v14.0.0 Cluster Assistent Master Schritt 5-en.png }}
{{var | wizard5--priorität
| Priorität
| Priority }}
{{var | Hoch
| Hoch
| High }}
{{var | wizard5--priorität--desc
| Die Master-UTM erhält die Priorität »hoch«.
| The Master UTM receives the priority "high". }}
{{var | Wizard Schritt 6--Bild
| UTM v14.0.0 Cluster Assistent Master Schritt 6.png
| UTM v14.0.0 Cluster Assistent Master Schritt 6-en.png }}
{{var | wizard5--Passphrase--desc
| Die Passphrase für die Kommunikation der beiden UTMs auf den HA-Schnittstellen (VRR Protokoll)
| The passphrase for the communication between the two UTMs on the HA interfaces (VRR protocol) }}
{{var | wizard5--fertig
| Cluster Assistent abschließen mit {{Button|Fertig}}
| Close the Cluster Wizard with {{Button|Finish}} }}
{{var | Wizard Schritt 7--Bild
| UTM v14.0.0 Cluster Assistent Master Schritt 7.png
| UTM v14.0.0 Cluster Assistent Master Schritt 7-en.png }}
{{var | Einstellung für die Spare
| Einstellung für die Spare
| Setting for the spare }}
{{var | Einstellung für die Spare--desc
| Diese Konfigurationen müssen bei der Konfiguration der Spare eingefügt werden. Dazu können sie mithilfe der Schaltfläche {{Button||copy|class=icon}} in die Zwischenablage kopiert werden.
| These configurations must be inserted when configuring the spare. To do this, they can be copied to the clipboard using the {{Button||copy|class=icon}} button. }}
{{var | Wizard Spare Schritt 1--Bild
| UTM v14.1.0 Cluster Assistent Spare Schritt 1.png
| UTM v14.1.0 Cluster Assistent Spare Schritt 1-en.png }}
{{var | Wizard Spare Schritt 1--desc
|
{{Alert}} Nun wird auf die {{Host|Spare}} gewechselt
* Hier wird ebenfalls der Clusterassistent unter {{Menu-UTM|Netzerk|Clusterkonfiguration}} mit der Schaltfläche {{Button-dialog|Cluster Assistent|fa-wand-magic-sparkles}} gestartet
* Und anschließend wird die Spare Konfiguration gewählt
|
{{Alert}} Now switch to {{Host|Spare}}
* The cluster wizard is also started here under {{Menu-UTM|Netzwerk|Cluster configuration}} with the {{Button-dialog|Cluster wizard|fa-wand-magic-sparkles}} button
* And then the spare configuration is selected }}
{{var | Wizard Spare Schritt 2--Bild
| UTM v14.0.0 Cluster Assistent Spare Schritt 2.png 
| UTM v14.0.0 Cluster Assistent Spare Schritt 2-en.png }}
{{var | Wizard Spare Schritt 2--desc
| * Anschließend kommt die Aufforderung den Cluster Assistent für die {{Host|Master}} UTM bis zu Schritt 7 auszuführen
* Wenn dies geschehen ist kann mit Schritt 3 weitergemacht werden
| * You will then be prompted to run the Cluster Wizard for the {{Host|Master}} UTM up to step 7
* When this is done, you can continue with step 3 }}
{{var | Wizard Spare Schritt 3--Bild
| UTM v14.0.0 Cluster Assistent Spare Schritt 3.png 
| UTM v14.0.0 Cluster Assistent Spare Schritt 3-en.png }}
{{var | Einstellung des Masters
| Einstellung des Masters
| Setting the master }}
{{var | Einstellung des Masters--desc
| Hier müssen die Konfiguration der {{Host|Master}} UTM eingefügt werden. Diese können im [[#Master Cluster Assistent Schritt 6|Schritt 6 des Master Cluster Assistenten]] kopiert werden.
| The configuration of the {{Host|Master}} UTM must be inserted here. These can be copied in [[#Master Cluster Assistent Step 6|Step 6 of the Master Cluster Wizard]]. }}
{{var | Einstellung des Masters--desc--ohneLink
| Hier müssen die Konfiguration der {{Host|Master}} UTM eingefügt werden. Diese können im ''Schritt 6 des Master Cluster Assistenten'' kopiert werden.
|  The configuration of the {{Host|Master}} UTM must be inserted here. These can be copied in ‘'Step 6 of the Master Cluster Wizard’'. }}
{{var | Wizard Spare Schritt 4--Bild
| UTM v14.0.0 Cluster Assistent Spare Schritt 4.png 
| UTM v14.0.0 Cluster Assistent Spare Schritt 4-en.png }}
{{var | Werte automatisch gesetzt--Hinweis
| Diese Werte sollten automatisch aus der Konfiguration des Masters übernommen worden sein. Wenn dies nicht der Fall ist, sollten beide Konfigurationen überprüft werden!
| These values should have been automatically adopted from the configuration of the master. If this is not the case, both configurations should be checked! }}
{{var | spare wizard4--lokale-ip--desc
| IP-Adresse der Spare-UTM
| IP address of the Spare UTM  }}
{{var | spare wizard4--remote-ip--desc
| IP-Adresse der Hotwire-Gegenstelle (hier: Master-UTM)
| IP address of the Hotwire remote peer (here: Master UTM) }}
{{var | Wizard Spare Schritt 5--Bild
| UTM v14.0.0 Cluster Assistent Spare Schritt 5.png 
| UTM v14.0.0 Cluster Assistent Spare Schritt 5-en.png }}
{{var | Schlüssel der Gegenstelle
| Schlüssel der Gegenstelle
| Key of the remote station }}
{{var | spare wizard 5-Schlüssel der Gegenstelle--desc
| Der Schlüssel der Master-UTM für den verschlüsselten Datenaustausch
| The master UTM key for encrypted data exchange }}
{{var | Wizard Spare Schritt 6--Bild
| UTM v14.0.0 Cluster Assistent Spare Schritt 6.png 
| UTM v14.0.0 Cluster Assistent Spare Schritt 6-en.png }}
{{var | Einstellung für den Master
| Einstellung für den Master
| Setting for the master }}
{{var | Einstellung für den Master--desc
| Diese Konfigurationen müssen bei der Konfiguration des Masters eingefügt werden. Dazu können sie mithilfe der Schaltfläche {{Button||copy|class=icon}} in die Zwischenablage kopiert werden.
| These configurations must be inserted when configuring the master. To do this, they can be copied to the clipboard using the {{Button||copy|class=icon}} button. }}
{{var | Wizard Schritt 8--Bild
| UTM v14.0.0 Cluster Assistent Master Schritt 8.png 
| UTM v14.0.0 Cluster Assistent Master Schritt 8-en.png }}
{{var | Einstellung der Spare
| Einstellung der Spare
| Setting the spare }}
{{var | Wechsel zur Master--Hinweis
| Es wird wieder zur {{Host|Master}} gewechselt!
| The system switches back to {{Host|Master}}! }}
{{var | Einstellung der Spare--desc
| Hier müssen die Konfiguration der {{Host|Spare}} UTM eingefügt werden. Diese können in [[#Spare Cluster Assistent Schritt 6|Schritt 6 des Spare Cluster Assistenten]] kopiert werden.
| The configuration of the {{Host|Spare}} UTM must be inserted here. These can be copied in [[#Spare Cluster Wizard Step 6|Step 6 of the Spare Cluster Wizard]]. }}
{{var | Wizard Schritt 9--Bild
| UTM v14.0.0 Cluster Assistent Master Schritt 9.png 
| UTM v14.0.0 Cluster Assistent Master Schritt 9-en.png }}
{{var | Master Wizard9-Schlüssel der Gegenstelle--desc
| 2=Der Schlüssel der Spare-UTM für den verschlüsselten Datenaustausch.
<li class="list--element__alert list--element__hint">Dieser Werte sollten automatisch aus der Konfiguration der Spare übernommen worden sein. Wenn dies nicht d/9*er Fall ist, sollten beide Konfigurationen überprüft werden!</li>
| 3= The Spare UTM key for encrypted data exchange.
/+<li class=“list--element__alert list--element__hint”>These values should have been automatically adopted from the spare configuration. If this is not the case, both configurations should be checked!</li> }}
{{var | Abschluss
| Abschluss
| Conclusion }}
{{var | Wizard Schritt 10--Bild
| UTM v14.0.0 Cluster Assistent Master Schritt 10.png 
| UTM v14.0.0 Cluster Assistent Master Schritt 10-en.png }}
{{var | Wizard Spare Schritt 7--Bild
| UTM v14.0.0 Cluster Assistent Spare Schritt 7.png 
| UTM v14.0.0 Cluster Assistent Spare Schritt 7-en.png }}
{{var | Wizard Abschluss--desc
| * Nun kann auf beiden UTMs der Cluster Assistent mit {{Button|Fertig}} abgeschlossen werden
| * The Cluster Wizard can now be completed on both UTMs with {{Button|Done}}  }}


{{var | Status der Clusterkonfiguration
{{var | neu--mehrere HA Schnittstellen
| Status der Clusterkonfiguration
| Es können [[#Primary_Cluster_Assistent_Schritt_3_2 | mehrere HA-Schnittstellen im Assistenten]] angelegt werden
| Status of the cluster configuration }}
|  }}
{{var | cluster-schnittstellen--eth1
{{var | neu--Hotwire-Hinweis
| Schnittstelle benutzt für '''High Availability'''
| Aktualisierter Hinweis zu [[#Hotwire_Schnittstelle | Hotwire Schnittstellen am Switch]]
| Interface used for '''High Availability''' }}
|  }}
{{var | cluster-schnittstellen--eth1--desc
{{var | mehrere Schnittstellen
| Virtuelle IP 192.168.200.1/24<br> IP-Adresse: 192.168.12.141/24
| Es können mehrere Schnittstellen gleichzeitig ausgewählt werden
| Virtual IP 192.168.200.1/24<br> IP address: 192.168.100.2/24 }}
|  }}
{{var | cluster-schnittstellen--bild
 
| UTM v14.1.0 Cluster Clusterkonfiguration Schnittstellen 2.png
{{var | neu--Abschnitt Anwendungen
| UTM v14.1.0 Cluster Clusterkonfiguration Schnittstellen 2-en.png }}
| [[#Anwendungen auf dem Backup deaktivieren|Abschnitt Anwendungen]] neu dokumentiert
{{var | cluster-schnittstellen--eth2
| [[#Deactivate_applications_on_the_backup|Applications]] section newly documented }}
| Schnittstelle wird benutzt als '''Hotwire'''
{{var | neu--Bilder und Menüpfade aktualisiert
| Interface is used as '''Hotwire''' }}
| Einige Bilder und Menüpfade aktualisiert }}
{{var | cluster-schnittstellen--eth2--desc
| Some pictures and menu paths updated }}
| IP-Adresse 192.168.180.2/24
 
| IP address 192.168.180.2/24 }}
{{var | neu--Konfigurationshinweis extern
{{var | cluster-schnittstellen--wan0
| Konfigurationshinweis für externe Schnittstellen ergänzt }}
| Schnittstelle ist '''beim Backup deaktiviert'''
| Configuration note for external interfaces added }}
| Interface is '''deactivated during backup''' }}
{{var | neu--Layoutanpassungen
{{var | Clusterstatus
| Layoutanpassungen }}
| Clusterstatus
| Layout adjustments }}
| Cluster status }}
 
{{var | cluster-schnittstellen--clusterstatus--desc
</div><div class="new_design"></div>{{Select_lang}}{{TOC2|limit=2}}
{{Header|14.2.0|
* {{#var:neu--mehrere HA Schnittstellen}}
* {{#var:neu--Hotwire-Hinweis}}
| vorher-ver=14.1.0
| vorher=
* {{#var:neu--Abschnitt Anwendungen}}
* {{#var:neu--Bilder und Menüpfade aktualisiert}}
<!--|vorher-ver=14.1-->
| [[UTM/NET/Cluster_v14.1.0 | 14.1.0]]
[[UTM/NET/Cluster_v14.0 | 14.0]]
[[UTM/NET/Cluster_v12.6.2 | 12.6]]
[[UTM/NET/Cluster_v12.4 | 12.4]]
[[UTM/NET/Cluster_v12.1 | 12.1]]
[[UTM/NET/Cluster_11.7 | 11.7]]
|{{Menu-UTM|Netzwerk|Clusterkonfiguration}}
|zuletzt=04.2026
* {{#var:neu--Konfigurationshinweis extern}}
* {{#var:neu--Layoutanpassungen}}
}}
----
 
{{Hinweis-box| '''{{#var:Aktuelle Software|  }}'''<br> {{#var:aktuell--desc}}|r|class=flex top|fs__icon=em2}}
 
 
=== {{#var:Einsatzgebiete}} ===
<div class="Einrücken">
{{#var:Einsatzgebiete--desc}}
</div>
 
 
==== {{#var:Einrichtung}} ====
<div class="Einrücken">
{{#var:Einrichtung--desc}}
</div>
----
 
 
==== {{#var:Voraussetzungen}} ====
<div class="Einrücken">
{{#var:Voraussetzungen--desc}}
<br>
* {{#var:Voraussetzungen--cluster-lizenz}}
<li class="list--element__alert list--element__hint">{{#var:Voraussetzungen--cluster-lizenz--Hinweis}}</li>
* {{#var:Voraussetzungen--hardware}}
* {{#var:Voraussetzungen--software}}
</div>
----
 
 
==== {{#var:funktionsweise}} ====
<div class="Einrücken">
{{Bildwechsel| {{#var:Einsatzgebiete--Bild}} |{{#var:Abb}} 1.1|{{#var:Einsatzgebiete--Abb}} | Wechselbild={{#var:Einsatzgebiete mit IP--Bild}}|Wechselbild-Abb={{#var:


{{var | appliaktionen--kommunikation
| Kommunikation von Applikationen, die auf der Firewall laufen
| Communication of applications running on the firewall }}
{{var | appliaktionen--kommunikation--desc
| Alle Applikationen, die von der Firewall selber eine Verbindung aufbauen, verwenden dafür (sofern nicht anders konfiguriert) die primären IPs der Schnittstellen. Sollten Management-IPs aus der gleichen Broadcast-Domäne verwendet werden, sind diese primären IPs '''nicht''' die virtuellen IP-Adressen.
| All applications that establish a connection from the firewall itself use the primary IPs of the interfaces for this purpose (unless otherwise configured). If management IPs from the same broadcast domain are used, these primary IPs are '''not''' the virtual IP addresses. }}
{{var | syslog--desc
| Syslog-Nachrichten  werden von der Management-IP der Master verschickt, wenn diese die aktive Maschine im Cluster ist, und von der Management-IP der Spare wenn diese aktiviert wurde.
| Syslog messages are sent by the management IP of the master if it is the active machine in the cluster, and by the management IP of the spare if it has been activated. }}
{{var | http-proxy--desc
| Sollte ein Parent-Proxy in Benutzung sein, der Verbindungen nur von einer bestimmten IP annimmt, muss diese im Menü {{Menu-UTM|Anwendungen| HTTP-Proxy|Allgemein}} → {{b|Ausgehende IP-Adresse}} angegeben werden.
| If a parent proxy is in use, which accepts connections only from a certain IP, it must be configured in the menu {{Menu-UTM|Applications|HTTP-Proxy|General}} → {{b|Outgoing address}} can be specified. }}
{{var | radius
| RADIUS-/LDAP-/AD-Anbindung
| RADIUS/LDAP/AD connection }}
{{var | radius--desc
| Sollte der Server nur Verbindungen von bestimmten IPs zulassen, müssen auf dem '''Ziel-Server''' jeweils die '''Management-IPs beider''' Geräte freigegeben werden.
| If the server only allows connections from certain IPs, the '''management IPs of both''' devices must be released on the '''target server.''' }}
{{var | ipsec--desc
| Alle IPSec-Verbindungen müssen in Phase 1 so angepasst werden, dass im Feld „Local Gateway“ eine der virtuellen IPs fest eingetragen ist.<br> {{Menu-UTM|VPN|IPSec|Verbindungen|Phase 1|w}} → {{Reiter|Allgemein}} {{b| Local Gateway}} {{Button|192.168.175.101|dr}}
| All IPSec connections must be adjusted in phase 1 so that one of the virtual IPs is permanently entered in the "Local Gateway" field.<br> {{Menu-UTM|VPN|IPSec|Connections|Phase 1|w}} → {{Reiter|General}} {{b|Local Gateway}} {{Button|192.168.175.101|dr}} }}
{{var | appliaktionen--extern
| Kommunikation mit Applikationen, die auf anderen Geräten laufen
| Communication with applications running on other devices }}
{{var | ssl-vpn--server--desc
| In allen SSL-VPN-Server-Instanzen muss die Option Multihome aktiviert werden:<br> {{Menu-UTM|VPN|SSL-VPN|||w}} → {{Reiter| Erweitert}} {{b|Multihome:}} {{ButtonAn|Ein}}
| In all SSL-VPN server instances the option Multihome must be activated:<br> {{Menu-UTM|VPN|SSL-VPN|||w}} → {{Reiter|Advanced}}  {{b|Multihome:}} {{ButtonAn|On}} }}
{{var | ssl-vpn--clients--desc
| Alle SSL-VPN-Client-Instanzen müssen so angepasst werden, dass Sie eine der virtuellen IPs zum Verbindungsaufbau verwenden. Dazu sind folgende CLI-Befehle erforderlich:
| All SSL-VPN client instances must be customized to use one of the virtual IPs to connect. The following CLI commands are required for this: }}
{{var | bedeutung
| Bedeutung
| Meaning }}
{{var | cli--openvpn-get
| Ermittelt die ID der SSL-VPN-Verbindung
| Determines the ID of the SSL-VPN connection }}
{{var | cli--openvpn-set
| Setzt die lokale Adresse
| Sets the local address }}
{{var | cli--openvpn-restart
| Aktiviert die Einstellungen
| Enables the settings }}
{{var | Beispiel
| Beispiel
| Example }}
{{var | pop3--desc
| Der POP3-Proxy kommuniziert '''immer mit der Management-IP''', sofern diese in der gleichen Broadcast-Domain wie das Default-Gateway ist. Dies ist bei der Beschränkung des Zugriffs auf POP3-Server auf bestimmte IP-Adressen in deren Konfiguration zu beachten.
| The POP3 proxy always communicates '''with the management IP'', if this is in the same broadcast domain as the default gateway. This should be noted when restricting access to POP3 servers to certain IP addresses in their configuration. }}
{{var | clientless-vpn--desc
| Verbindungen zu RDP/VNC-Servern werden immer mit den Management-IPs aufgebaut. Dies ist bei der Beschränkung des Zugriffs auf RDP/VNC-Server auf bestimmte IP-Adressen in deren Konfiguration zu beachten.
| Connections to RDP/VNC servers are always established with the management IPs. This must be considered when restricting access to RDP/VNC servers to certain IP addresses in their configuration. }}
{{var | Nameserver--desc
| Verbindungen zu DNS-Servern werden immer mit den Management-IPs aufgebaut. Dies ist bei der Beschränkung des Zugriffs auf DNS-Server auf bestimmte IP-Adressen in deren Konfiguration zu beachten.
| Connections to DNS servers are always established with the management IPs. This must be taken into account when restricting access to DNS servers to certain IP addresses in their configuration. }}
{{var | Einschränkungen
| Einschränkungen
| Restrictions }}
{{var | Einschränkungen--dhcp--ha
| DHCP-Client nicht mit HA-Schnittstelle kombinieren
| Combine DHCP client with HA interface }}
{{var | Einschränkungen--dhcp--ha--desc
| Es darf kein HA Interface auf einem Ethernet oder VLAN Interface konfiguriert werden, wenn das Interface als DHCP Client konfiguriert wurde und die UTM dort eine IP-Adresse dynamisch zugewiesen bekommt. <br>Sollte der DHCP Server nicht erreichbar sein nachdem sie die UTM gestartet haben und ist sie in dem Augenblick auch der Master im Cluster, wird die virtuelle IP-Adresse vom Interface entfernt sobald der DHCP Server wieder erreichbar ist und die UTM eine neue IP-Adresse vom DHCP Server empfängt.
| No HA interface may be configured on an Ethernet or VLAN interface if the interface has been configured as a DHCP client and UTM is dynamically assigned an IP address there. <br>If the DHCP server is not available after you have started the UTM and it is also the master in the cluster at that moment, the virtual IP address is removed from the interface as soon as the DHCP server is available again and the UTM receives a new IP address from the DHCP server. }}
{{var | Einschränkungen--dhcp--cluster
| DHCP-Server in einer Clusterumgebung
| DHCP server in a cluster environment }}
{{var | Einschränkungen--dhcp--cluster--desc
| Bei Verwendung der UTM als DHCP-Server dürfen diese IP-Adressen nicht in der gleichen [http://de.wikipedia.org/wiki/Broadcast_Domain Broadcast Domain] der anderen IP-Adressen liegen.<br> Der DHCP-Server würde sich sonst beim Fallback auf die Physische Adresse der Spare-UTM schlüsseln und die Leases nicht synchronisieren. Siehe: [[#Schritt2 | Cluster Konfiguration Schritt 2]]
| When using the UTM as DHCP server, these IP addresses must not be located in the same [http://en.wikipedia.org/wiki/Broadcast_domain Broadcast Domain] of the other IP addresses.<br> Otherwise the DHCP server would key itself to the physical address of the spare UTM during the fallback and would not synchronize the leases. See: [{{#var:host}}UTM/NET/Cluster#Step2 Cluster Configuration Step 2] }}
{{var | Speichern
| Speichern
| Save }}
{{var | Konfiguration-Austauschgeräte
| Konfiguration von Austauschgeräten
| Replacement unit configuration }}
{{var | 1=Konfiguration-Austauschgeräte--desc
| 2=Ist ein Gerät defekt und muss ersetzt werden, muss die Konfiguration exakt dieser Maschine auf dem neuen Gerät wieder hergestellt werden. <br>(Es darf z.B. nicht die Konfiguration der Master auf die Spare eingespielt werden um dann lediglich die IP Adressen zu ändern). <br>Liegt weder ein lokales, noch ein Cloud Backup der Konfiguration vor, kann das Ersatzgerät mit einer neuen Konfiguration in den Cluster eingebunden werden.<br> Dazu sind die Einrichtungsschritte als <i class="host utm">Spare</i> so vorzunehmen, wie sie untenstehend beschrieben sind:
• [[#Spare-UTM | Spare UTM]] bei externem Modem
• [{{#var:host}}UTM/NET/Cluster#Spare-UTM_2 Spare UTM] bei externem Router
| 3=If a device is defective and needs to be replaced, the configuration of exactly this machine must be restored on the new device. <br>(e.g. the master configuration must not be copied to the spare in order to change only the IP addresses). <br>
If neither a local nor a cloud backup of the configuration is available, the replacement unit can be integrated into the cluster with a new configuration.<br> For this purpose, the setup steps as <i class="host utm">Spare</i> must be carried out as described below:
• [[#Spare UTM | Spare UTM]] with external modem
• [{{#var:host}}UTM/NET/Cluster#Spare UTM_2 Spare UTM] with external modem }}
{{var | Konfiguration-Austauschgeräte--SSH
| Die SSH-Keys müssen dabei '''beide''' aus dem aktuell aktiven Gerät vice versa in das jeweilige Pendant kopiert werden
| The SSH keys must be copied '''both''' from the current active device vice versa to the respective counterpart }}
{{var | NAT in der Cluster-Konfiguration
| NAT in der Cluster-Konfiguration
| NAT in the cluster configuration }}
{{var | NAT in der Cluster-Konfiguration--desc
| In der beschriebenen Konstellationen mit externen HA-Schnittstellen ist es sinnvoll die NAT Einstellungen anzupassen.{{info|Die Ausfallzeit des Clusters wird reduziert, da keine neue IP-Adressen für die Kommunikation vergeben werden müssen.}} <br>
Wir beziehen uns hier auf das Beispiel »Cluster Konfiguration: Externer Router«.<br> Die externe virtuelle IP-Adresse des Clusters ist in der selben Broadcast Domain wie die externen IP-Adressen der Schnittstellen.<br> Die Standardroute der UTMs zeigt auf den Router der die Internet Verbindung herstellt.
| In the described constellations with external HA interfaces, it makes sense to adjust the NAT settings.{{info|The downtime of the cluster is reduced because no new IP addresses have to be assigned for communication.}}<br>
We refer here to the example »Cluster configuration: External router«.<br> The external virtual IP address of the cluster is in the same broadcast domain as the external IP addresses of the interfaces.<br> The default route of the UTMs points to the router that connects to the Internet. }}
{{var | Priorität
| Priorität
| Priority }}
{{var | Priorität--Spare
| Niedrig
| Low }}
{{var | Priorität--Spare--desc
| Die Priorität beim Spare muss auf ''Niedrig'' gestellt sein
| The priority of the spare must be set to "Low". }}
{{var | 1=Priorität--Austausch--Hinweis
| 2=Bei einem Austauschgerät muss die Priorität gemäß des zukünftigen Einsatzzweckes auf {{Button|Hoch|dr}} für <i class="host utm">Master</i> bzw. auf {{Button|Niedrig|dr}} für <i class="host utm">Spare</i> gestellt werden.
| 3=For a replacement unit, the priority must be set to {{ic|High|dr}} for <i class="host utm">Master</i> or to {{ic|Low|dr}} for <i class="host utm">Spare</i> according to the future purpose. }}
{{var | Vorbereitungen
| Vorbereitungen
| Preparations }}
{{var | Hotwire IP der
| Hotwire IP der
| Hotwire IP of the }}
{{var | ip-adressen Spare--desc
| Im Beispiel bekommt LAN3/A2 der '''Spare''' die IP-Adresse 192.168.180.'''3'''/24.
| In the example LAN3/A2 the '''spare''' gets the IP address 192.168.180.'''3'''/24. }}
{{var | Remote IP-Adressen
| Remote IP-Adressen
| Remote IP addresses }}
{{var | Remote IP-Adressen--desc
| Adressen weiterer Geräte im Cluster
| Addresses of other devices in the cluster }}
{{var | Virtuelle IP-Adressen
| Virtuelle IP-Adressen
| Virtual IP addresses }}
{{var | 1=Virtuelle IP-Adressen--desc
| 2=Diese Adresse ist nur auf dem jeweils aktiven Gerät <i class="host utm">Master</i> verfügbar
| 3=This address is only available on the respective active <i class="host utm">Master</i> device }}
{{var | Virtual Router ID Offset--desc
| Mitglieder des selben Clusterverbundes müssen immer die selbe ''Virtual Router ID'' haben
| Members of the same cluster must always have the same ''Virtual Router ID'' }}
{{var | Cluster-aus--desc
| Der Cluster wird erst aktiviert, wenn beide Geräte über die notwendigen SSH-Schlüssel verfügen
| The cluster is not activated until both devices have the necessary SSH keys }}
{{var | Priorität Master--desc
| Die Priorität für den Master bleibt auf ''Hoch''
| The priority for the master remains at ''High'' }}
{{var | Passphrase ändern
| Die Passphrase könnte hier noch einmal geändert werden
| The passphrase may be changed again here }}
{{var | Reiter Einstellungen
| Reiter Einstellungen
| Settings tab }}
{{var | Bereich Einstellungen
| Bereich {{Reiter|Einstellungen}}
| {{Reiter|Settings}} area }}
{{var | Beispiel DSL
| Beispiel {{Hover|1|UTM an externem DSL-Modem}}
| Example {{Hover|1|UTM on external DSL modem}} }}
{{var | Konfiguration synchronisieren--desc
| Mit Klick auf die Schaltfläche wird die Konfiguration vom Master auf die Spare übertragen.<br>Es erfolgt noch eine Sicherheitsabfrage, mit der die Synchronisation abgebrochen werden kann.
| By clicking on the button, the configuration is transferred from the master to the spare.<br>Another security query is displayed, which can be used to cancel the synchronization. }}
{{var | Offline-synchronized--Bild
| UTM v14.1.0 Cluster Sync-Status gruen.png
| UTM v14.1.0 Cluster Sync-Status gruen-en.png }}
{{var | Offline-synchronized--cap
| Reiter ''Management''
| Tab ''Management'' }}
{{var | Hotwire-Schnittstelle verbinden
| Hotwire-Schnittstelle verbinden
| Connect Hotwire interface }}
{{var | Beispiel Router
| Beispiel {{Hover|2|UTM an externem Router}}
| Example {{Hover|2|UTM on external router}} }}
{{var | Beispiel Router default--Bild
| UTM v12.6.1 Cluster Netzwerkschnittstellen Schnittstellen.png
| UTM v12.6.1 Cluster Netzwerkschnittstellen Schnittstellen-en.png }}
{{var | Vorläufiger Zustand der Clusterkonfiguration
| Vorläufiger Zustand der Clusterkonfiguration
| Preliminary state of the cluster configuration }}
{{var | Firmware übertragen
| Firmware synchronisieren:
| Synchronize firmware: }}
{{var | Firmware übertragen--desc
| Siehe Artikel zum [[UTM/NET/Cluster-Updateverfahren | Update eine UTM Clusters]]
| See article on [{{#var:host}}UTM/NET/Cluster-Updateverfahren Update a UTM Cluster] }}
{{var | Nur bei eingerichtetem Cluster verwenden
| Nur bei eingerichtetem Cluster verwenden!
| Use only when cluster is set up! }}
{{var | 1=Reiter Schnittstellen nach Aktivierung
| 2=Reiter {{Reiter|Schnittstellen}} nach Aktivierung des Clusters im Reiter {{Reiter|Einstellungen}} auf <i class="host utm">Master</i> & <i class="host utm">Spare</i> setzen
| 3=Set {{Reiter|Interfaces}} tab to <i class="host utm">Master</i> & <i class="host utm">Spare</i> after activating the cluster in the {{Reiter|Settings}} tab. }}
{{var | Einsatzgebiete--Bild
| Cluster.png
| Cluster-en.png }}
{{var | Einsatzgebiete mit IP--Bild
| Cluster mit IP.png
| Cluster mit IP-en.png }}
{{var | Einsatzgebiete--Abb
| Über das Bild hovern für mehr Details!
| Hover over the image for more details! }}
{{var | mit IP-Adressen
| mit IP-Adressen
| with IP addresses }}
{{var | Hotwire-Schnittstelle--Bild
| Cluster-Hotwire.png
| Cluster-Hotwire-en.png }}
{{var |
|
|  }}


===== Nameserver =====
<div class="Einrücken">
{{#var:Nameserver--desc}}
</div>
----
----
{{var |
|
|  }}


{{:UTM/CLI/Cluster}}
=== {{#var:Einschränkungen}} ===
==== {{#var:Einschränkungen--dhcp--ha}} ====
<div class="Einrücken">
<li class="list--element__alert list--element__warning">{{#var:Einschränkungen--dhcp--ha--desc}}</li>
</div>
==== {{#var:Einschränkungen--dhcp--cluster}} ====
<div class="Einrücken">
<li class="list--element__alert list--element__warning">{{#var:Einschränkungen--dhcp--cluster--desc}} </li>
</div>
</div>

Aktuelle Version vom 30. Juni 2026, 07:15 Uhr

































| Some pictures and menu paths updated }}


| Configuration note for external interfaces added }}

| Layout adjustments }}











Securepoint Cluster Konfiguration - Best Practice

Letzte Anpassung zur Version: 14.2.0 (07.2026)

Neu:
  • Beta Nur für Teilnehmer am Beta-Channel:
Zuletzt aktualisiert: 
    04.2026
  • Konfigurationshinweis für externe Schnittstellen ergänzt
  • Layoutanpassungen
notempty
Dieser Artikel bezieht sich auf eine Beta-Version
Aufruf: UTM-IP:Port oder UTM-URL:Port
Port wie unter Netzwerk / Servereinstellungen / Webserver konfiguriert
Default-Port: 11115
z.B.: https://utm.ttt-point.de:11115
Default: https://192.168.175.1:11115
Netzwerk Clusterkonfiguration


notempty
Aktuelle Software
Es sollte immer die neueste Version der Software installiert werden.
Nur in der aktuellen Version sind die neusten Funktionen, Sicherheits-Erweiterungen und Fehlerkorrekturen enthalten.


Einsatzgebiete

Durch Einsatz der UTM in einem Hot-Standby-Cluster kann eine Hochverfügbarkeit der UTM gewährleistet werden.
Die UTMs innerhalb des Clusters überwachen sich gegenseitig und schalten bei Bedarf automatisch auf das Gerät mit dem besten Status um. Ein Eingriff des Administrators ist nicht notwendig.


Einrichtung

Bei der Einrichtung des UTM-Clusters werden zwei UTMs mit identischer Firmware über eine Hotwire-Schnittstelle verbunden. Die Installation mit dem „Cluster Setup Wizard“ wird auf der Ursprungs-UTM ausgeführt, die im dann erstellten Cluster die Primary sein wird. Mit dieser UTM wird die Synchronisierung der Konfiguration durchgeführt. Auf der Spare-UTM, die im Cluster das BACKUP sein wird, werden bei der Installation die Hotwire-Schnittstelle definiert sowie ein SSH-Schlüssel erzeugt. Auch wird auf der Spare der SSH-Schlüssel der Primary eingetragen.
Die aktive UTM im Cluster, hat die höhere Priorität und wird als Primary bezeichnet.
Die UTM mit der niedrigeren Priorität, die passive UTM, ist die Spare.



Voraussetzungen

Zum Cluster-Betrieb sind folgende Voraussetzungen notwendig:

  • Eine Cluster-Primary-Lizenz
    Eine Cluster-Spare-Lizenz

    Zur Konfiguration und den Betrieb des UTM-Clusters wird eine gültige Cluster-Lizenz benötigt, die zwei unterschiedliche Lizenzen beinhaltet und die im Securepoint Reseller Portal beantragt werden kann.

    Endkunden wenden sich bitte an Ihren autorisierten Securepoint Reseller.

  • Die Menüpunkte zur Cluster-Konfiguration sind sichtbar, sobald eine Cluster-Lizenz eingespielt ist.
    • Zwei identische Appliances* mit mindestens 3 Ethernet Schnittstellen und gleicher Firmware

      Im kleinsten Szenario sind eine Eingangs-Schnittstelle (internes LAN) und eine Ausgangs-Schnittstelle (externes LAN) sowie die dritte freie Schnittstelle vorhanden. Diese, im Folgenden auch als Hotwire-Schnittstelle bezeichnet, wird für den Abgleich der Konfiguration und das Connection-Tracking benötigt. Sie kann keine weitere Netzwerkfunktion übernehmen.

      * Der Betrieb einer RC300 G3 und einer RC340 G3 in einem gemeinsamen Cluster ist freigegeben. Andere Konstellationen werden nicht unterstützt.

    • Die eingesetzten Switches und Router unterstützen gratuitous ARP

      Kommt es im UTM-Cluster zum Primary-/Spare-Wechsel, sendet die jetzt aktive UTM gratuitous ARP Pakete an ihre Umgebung, um die neuen MAC-Adresse bekannt zu geben.
      Unterstützen die Switches bzw. Router diese Funktion nicht, können sie nur verzögert über die aktive UTM kommunizieren.



    Funktionsweise des Clusters

    Über das Bild hovern für mehr Details!
    Abb.: 1.1
    • Der Cluster verwendet eindeutige IP- und MAC-Adressen für die beiden Mitglieder des Clusters sowie virtuelle IP-Adressen für den Cluster selber
    • Die virtuellen IP-Adressen sind allein auf dem aktiven Mitglied des UTM-Clusters aktiv
    • Fällt das aktive Mitglied des Clusters ganz oder teilweise aus, so wechseln die virtuellen IP-Adressen zum zweiten Mitglied des Clusters
    • Für die Clients und Server in einer Clusterkonfiguration, ist die virtuelle IP-Adresse der Kommunikationspartner im Routing



    Das Cluster VRR Protokoll

    VRRP (Virtual Router Redundancy Protocol) ist das Kommunikationsprotokoll des Clusters. Es ist einzig auf den Schnittstellen aktiv, die als High-AvailabilitySchnittstelle konfiguriert sind. Über dieses Protokoll versendet die Primary des UTM-Clusters Datenpakete an die Spare. Empfängt die Spare keine Datenpakete, so stuft es sich zum Primary hoch.

    Mit Hilfe von tcpdump kann das Protokoll auf einer HA-Schnittstelle sichtbar gemacht werden (siehe Abb.)

    Es sind keine speziellen Firewall Regeln notwendig, um die Kommunikation mit dem VRR-Protokoll zu ermöglichen.


    Umschalten des Clusters

    Folgende Zustände bzw. Ereignisse lösen ein Umschalten innerhalb des Clusters aus:

    • Das aktive Mitglied eines Clusters wird neu gestartet oder ganz heruntergefahren.
    • Eine oder mehrere HA-Schnittstellen haben keinen physikalischen Link mehr.
    • Der Link einer HA-Schnittstelle ist aktiv, aber aufgrund eines defekten oder falsch konfigurierten Switches kommen die VRRP Pakete nicht beim Cluster Partner an.
    • Die Cluster Funktion wird auf dem aktiven Cluster-Partner durch den Administrator deaktiviert.

    Sind mehr als zwei HA-Schnittstellen aktiviert, besteht im Fehlerfall die Möglichkeit, dass eine unterschiedliche Anzahl von HA-Schnittstellen nicht mehr kommunizieren können. In diesem Fall wird die UTM das aktive Mitglied werden, auf der die meisten Schnittstellen einen Link haben, solange sich die UTMs über wenigstens einer HA-Schnittstelle noch sehen. Sehen sich die UTMs auf keiner Schnittstelle mehr, gehen beide davon aus, dass das zweite Mitglied des Clusters nicht mehr vorhanden ist und beide werden zur Primary.
    Tabelle, Verhalten im Cluster, Beispiel zwei HA-Schnittstellen:

    HA-Schnittstellen 1 HA-Schnittstellen 2 UTM 1 Status UTM 2 Status
    UTM 1 UP
    , UTM 2 UP
    UTM 1 UP
    , UTM 2 UP
    Aktiv
    Passiv
    UTM 1 DOWN
    , UTM 2 UP
    UTM 1 UP
    , UTM 2 UP
    Passiv
    Aktiv
    UTM 1 DOWN
    , UTM 2 DOWN
    UTM 1 UP
    , UTM 2 UP
    Aktiv
    Passiv
    UTM 1 DOWN
    , UTM 2 DOWN
    UTM 1 UP
    , UTM 2 DOWN
    Aktiv
    Aktiv
    UTM 1 DOWN
    , UTM 2 DOWN
    UTM 1 DOWN
    , UTM 2 DOWN
    Aktiv
    Aktiv

    Hierbei ist zu beachten, dass UTM-1 eine höhere Priorität als UTM-2 hat. Ist der Zustand in der Tabelle aktiv und als rot gekennzeichnet bedeutet das, dass sich die beiden Mitglieder des Clusters nicht mehr sehen und davon ausgehen, dass der jeweils andere Partner nicht mehr vorhanden ist. Beide Mitglieder des Clusters sind dann aktiv. Eine Netzwerkkommunikation ist dann allerdings generell nicht mehr möglich, da das Problem in der Umgebung liegt.



    Fallback im Cluster
  • Ist gleichzeitig ein Fallback konfiguriert und ein fehlgeschlagener Ping-Check löst das Umschalten auf die Spare aus und diese registriert ebenfalls einen fehlgeschlagenen Ping-Check, wird sie der Primary wieder an den ursprünglichen Primary zurückgeben.
    Hier entscheidet nun die Priorität, da beide Maschinen gleichwertig beeinträchtigt sind und das Fallback der Primary wird aktiv.
  • notempty
    • Bei der Einrichtung eines Fallbacks in einem Cluster ist unbedingt darauf zu achten, dass auf einer HA-Schnittstelle neben den HA-IP-Adressen auch feste IP-Adressen konfiguriert werden.
    • Auch die Fallback-Schnittstelle benötigt eine feste IP-Adresse.
    • Bei PPPoE kann die Fallback-Schnittstelle nicht als HA-Schnittstelle konfiguriert werden.

    Fehlen feste IP-Adressen, kann dies zu Fehlfunktionen beim Ping-Check führen.

    Konfigurationsbeispiel für externe Schnittstellen
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    Wenn A0 als Hauptleitung und A4 als Fallbackleitung genutzt wird, müssen beide Schnittstellen (sofern es sich um HA-Schnittstellen handelt) sowohl HA-IP-Adressen als auch feste IP-Adressen aufweisen.


    Hotwire Schnittstelle

    Abb.: 1.3

    Die Hotwire-Schnittstelle ist eine exklusive Schnittstelle, die nur zum Synchronisieren der Konfiguration der Cluster-Mitglieder und Abgleich der laufenden Verbindungen (Connection-Tracking) verwendet wird. Diese Schnittstelle hat exklusiv diese Aufgabe. Bei der Auswahl der Appliances muss darauf geachtet werden, daß für das Hotwire-Netz jeweils eine Schnittstelle frei sein muss.
    Für die Synchronisation der Konfiguration wird das SSH-Protokoll (TCP/22) verwendet. Das Connection-Tracking wird über den Port 3780 (UDP) abgeglichen. Ist eine Ethernet-Schnittstelle als Hotwire gekennzeichnet, werden die Regeln für die Kommunikation automatisch generiert. Für die SSH-Verbindung müssen öffentliche Schlüssel zwischen den Mitgliedern des UTM-Clusters ausgetauscht werden. Der Abgleich der Konfiguration kann in beide Richtungen zwischen den Mitgliedern des Clusters erfolgen. Das Connection-Tracking wird immer automatisch vom Primary im Cluster zur Spare übertragen (Abb. 1.3).

    notempty
    Es muss sichergestellt werden, dass niemand zu dem Zeitpunkt administrativ das Mitglied des Clusters verwendet, zu dem synchronisiert werden soll.
    notempty
    • Die Hotwire-Verbindung sollte möglichst über eine direkte Kabelverbindung erfolgen.
    • notempty
      Neu im Wiki
      Bei vielen Schnittstellen (inkl VLANs) kann es sinnvoll sein, einen Switch zu verwenden, um Timingproblem bei einem Reboot zu vermeiden
    • Alternativ kann man über eine globale extc-Variable den Schwenk verzögern
    Details mit Pro & Contra zeigen
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    Timingproblem bei sehr vielen konfigurierten Schnittstellen: (inkl. VLANs!)

    • Die Hotwire Schnittstelle ist offline, weil die Spare neu startet.
    • Die Primary-UTM hat im Keepalive eine Wertung von 98.
    • Sobald die Spare wieder online ist und alle Ports wieder aktiv sind, meldet sie eine 99 als Wertung
    • Die Primary geht in den backupmodus, weil sie nach Hochkommen der Hotwire Schnittstelle ihre Wertung noch nicht aktualisiert hat.
    - Pro Contra
    Anpassung GLOB_HA_ADVERT_INT
    • Hotwire-Interface kann direkt verbunden bleiben
    • keine durch zusätzliche Drittgeräte erhöhte Ausfallwahrscheinlichkeit
    • kein zusätzlicher Wartungsaufwand
    • Timeout muss angepasst/ausgetestet werden
    • Bei Hinzufügen weiterer Schnittstellen sind weitere Anpassung erforderlich
    • Verzögerung beim Schwenk des Clusters
    Switch für Hotwire
    • Hotwire-Interface bleibt aktiv bei Neustart beider Firewalls
    • Kein Risiko für ein Timingproblem beim Neustart der Spare mit daraus resultierendem False Positive auf der Primary
    • Zusätzliches Gerät bedeutet Stromverbrauch und Wartungsaufwand
    • Switch kann ausfallen
    • Bei Wartungsarbeiten am Switch (Firmwareupdates/ Neustart) muss die Primary vorher in den Wartungsmodus versetzt werden, um unnötige Schwenks des Clusters zu vermeiden




    Konfiguration abgleichen

    Über die Hotwire-Schnittstelle wird die jeweilige Start-Konfiguration synchronisiert. Änderungen, die auf einer Maschine im Cluster gemacht wurden, werden über diese Schnittstelle auf das andere Gerät übertragen. In der Regel wird die Konfiguration, nach der Inbetriebnahme des Clusters, allein auf einer UTM durchgeführt. Wir empfehlen der Primary zu verwenden.

    notempty
    Der Abgleich erfolgt immer manuell. Der Administrator entscheidet, wann er die Konfiguration im UTM-Cluster abgleichen möchte.


    Folgende Teile der Konfiguration werden nicht abgeglichen:

    1. IP-Adressen die eindeutig zu einer Maschine gehören und die auf Ethernet- oder VLAN- Schnittstellen konfiguriert wurden.
      Das sind die IP-Adressen, die im Webinterface unter dem Punkt Netzwerk Netzwerkkonfiguration eingestellt werden. Wird ein Ethernet- oder VLAN-Schnittstelle neu erzeugt, wird dies zwar übertragen, jedoch nicht die Information über die IP-Adressen dieser Schnittstellen. Diese müssen bei Bedarf manuell auf dem Cluster-Mitglied konfiguriert werden, denn sie sind immer eindeutig einer UTM zugewiesen. Diese IP-Adressen sind nicht zu verwechseln mit virtuellen IP-Adressen auf einer HA-Schnittstelle, die sich beide Maschinen im Cluster teilen.
    2. Active Directory-Appliance-Account.
      Dieser Account ist immer eindeutig im AD. Man erstellt unterschiedliche Namen auf beiden Maschinen und meldet jede separat am Active Directory an.
    Konfigurationshinweis für interne Schnittstellen
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    Es ist nicht zwingend notwendig, eindeutige IP-Adressen auf Schnittstellen zu konfigurieren, auf denen eine HA-Schnittstelle mit virtuellen IP-Adressen betrieben wird.
    In dem Fall gelangt man über die virtuelle IP-Adresse auf die UTM, die in dem Augenblick die Primary ist.
    Soll über diese Schnittstelle das Mitglied des UTM-Clusters eindeutig identifiziert werden, ist es jedoch erforderlich eine eindeutige IP-Adresse zu konfigurieren.


    Konfiguration von Austauschgeräten
  • Ist ein Gerät defekt und muss ersetzt werden, muss die Konfiguration exakt dieser Maschine auf dem neuen Gerät wieder hergestellt werden.
    (Es darf z.B. nicht die Konfiguration der Primary auf die Spare eingespielt werden um dann lediglich die IP Adressen zu ändern).
    Liegt weder ein lokales, noch ein Cloud Backup der Konfiguration vor, kann das Ersatzgerät mit einer neuen Konfiguration in den Cluster eingebunden werden.
    Dazu sind die Einrichtungsschritte als Spare so vorzunehmen, wie sie untenstehend beschrieben sind: • Spare UTM bei externem Modem • Spare UTM bei externem Router
  • Die SSH-Keys müssen dabei beide aus dem aktuell aktiven Gerät vice versa in das jeweilige Pendant kopiert werden
  • Bei einem Austauschgerät muss die Priorität gemäß des zukünftigen Einsatzzweckes auf Hoch für Primary bzw. auf Niedrig für Spare gestellt werden.


  • Beispiel-Konfiguration 1: Externes DSL-Modem

    In diesem Beispiel wird eine Konfiguration aufgezeigt, mit der ein UTM-Cluster an einem DSL-Modem betrieben werden kann. Die Einwahl erfolgt direkt durch die UTM.


    Netzwerkkonfiguration

    Erstes Mitglied des Clusters (UTM 1, Primary)
    LAN1: Externe DSL Verbindung mittels PPPoE.
    LAN2: Interne IP-Adresse: 192.168.175.1/24
    LAN3: Hotwire-IP-Adresse:192.168.180.2/24

    Zweites Mitglied des Clusters (UTM 2, Spare)
    LAN1: Externe DSL Verbindung mittels PPPoE.
    LAN2: Interne IP-Adresse:192.168.175.2/24
    LAN3: Hotwire-IP-Adresse:192.168.180.3/24


    Als virtuelle IP-Adresse für die internen Schnittstellen LAN2 wird 192.168.200.1/24 definiert.
    Diese IP-Adresse ist das Standard-Gateway des internen Netzwerks.

    notempty
    Bei Verwendung des DHCP-Servers, darf die virtuelle IP-Adresse nicht im gleichen Netz wie die physische IP Adresse der Schnittstelle sein.
    Der DHCP-Server würde sich sonst beim Fallback auf die physische Adresse der Spare-UTM schlüsseln und die Leases nicht synchronisieren.


    Vorbereitungen

    Inbetriebnahme der UTMs
    • Zur Inbetriebnahme des UTM-Clusters wird zunächst der Installationsassistent verwendet
    • Zur Anmeldung auf der UTM wird bereits eine (Cluster-) Lizenz benötigt
    • Um eine Doppeleinwahl zu unterbinden, sollte das DSL-Modem nicht angeschlossen sein
    • Die Konfiguration der beiden UTMs unterscheidet sich bis zu diesem Zeitpunkt allein durch die interne und externe IP-Adresse
    • Nach Abschluss des Assistenten werden die UTMs neu gestartet


    IP-Adressen der zukünftigen Hotwire-Schnittstellen
    Primary Netzwerk Netzwerkkonfiguration LAN3 → IP-Adressen:
    IP-Adressen: »192.168.180.2/24 Primary In der Clickbox wird die IP-Adresse der zukünftigen Hotwire-Schnittstelle hinzugefügt.
    Im Beispiel bekommt LAN3/A2 der Primary die IP-Adresse 192.168.180.2/24.
    Ethernet-Schnittstelle bearbeiten UTMbenutzer@firewall.name.fqdn Netzwerk Netzwerkkonfiguration
    Hotwire IP der Primary
    Spare Netzwerk Netzwerkkonfiguration LAN3 → IP-Adressen:
    IP-Adressen: »192.168.180.3/24 Spare Im Beispiel bekommt LAN3/A2 der Spare die IP-Adresse 192.168.180.3/24.


    Hotwire-Schnittstelle verbinden

    Die UTMs werden nun physikalisch über die ausgewählte Hotwire-Schnittstelle verbunden.
    Diese muss auf den Maschinen den gleichen Port belegen - Bezeichnung je nach verwendeter Hard- und Software A2, eth2 oder LAN3.
    (Es kann auch ein beliebiger anderer - aber auf beiden Geräten identischer Port verwendet werden.)



    Clusterkonfiguration UTMbenutzer@firewall.name.fqdn Netzwerk
    Beispiel-Konfiguration 1: Externes DSL-Modem Clusterkonfiguration Ausgangssituation

    Cluster-Konfiguration

    • Die UTMs haben innerhalb des Clusters eine unterschiedliche Priorität
    • Die höhere Priorität hat das aktive Gerät (Primary), die niedrigere das Backup-System Spare
    • In unserem Beispiel wird die UTM mit der eindeutigen internen IP-Adresse 192.168.175.1 Primary sein
    • Login über das Webinterface mit dieser IP und dem Port für Administration (Default: 11115)
    Cluster-Konfiguration
    Start des Cluster-Setup-Wizard unter Primary Netzwerk Clusterkonfiguration Schaltfläche Cluster Assistent
    Primary Cluster Assistent Schritt 1
    Primary Cluster Assistent Schritt 1
    • Es wird mit der Primary Konfiguration begonnen
    Cluster Assistent UTMprimary.firewall.fqdn Netzwerk Clusterkonfiguration
    Schritt 1
    Funktion
    Primary Cluster Assistent Schritt 1
    Beispiel UTM an externem DSL-Modem


    Primary Cluster Assistent Schritt 2
    Primary Cluster Assistent Schritt 2
    Hotwire Schnittstelle: LAN3
  • Auf beiden Geräten muss die gleiche Schnittstelle gewählt werden!
  • Schritt 2
    Hotwire-Schnittstelle
    Primary Cluster Assistent Schritt 2
    Beispiel UTM an externem DSL-Modem
    Lokale IP‑Adresse: 192.168.180.2/24 IP-Adresse der Primary-UTM
    Remote IP‑Adresse: 192.168.180.3/--- IP-Adresse der Hotwire-Gegenstelle (Spare-UTM)


    Primary Cluster Assistent Schritt 3
    Primary Cluster Assistent Schritt 3
    HA-Schnittstellen: LAN2 Die zukünftige HA-Schnittstelle. Im Beispiel die interne Schnittstelle.
    Schritt 3
    HA-Schnittstellen
    Primary Cluster Assistent Schritt 3
    Beispiel UTM an externem DSL-Modem
    Virtuelle IP‑Adressen: 192.168.200.1/24 Die virtuelle IP-Adresse soll 192.168.200.1 sein. Es können auf einer HA-Schnittstelle auch mehrere virtuelle IP-Adressen liegen.
  • Bei Verwendung der UTM als DHCP-Server darf die virtuelle IP-Adresse nicht in der gleichen Broadcast Domain liegen, in der die Primary- und Spare-UTM sind.
    Der DHCP-Server würde sich sonst beim Fallback auf die physische Adresse der Spare-UTM schlüsseln und die Leases nicht synchronisieren.
  • Nachdem der Wizard durchlaufen wurde, können auch weitere HA-Schnittstellen konfiguriert werden.


  • Primary Cluster Assistent Schritt 4
    Primary Cluster Assistent Schritt 4
    Auf der passiven Cluster UTM deaktivierte Elemente
    Schnittstellen: wan0 wg0 Schnittstellen, die auf dem Backup-System, der Spare-UTM, nicht hochgefahren werden.
    Im Beispiel wan0 (das DSL Interface). Die Einwahl soll nur durch die gerade aktive Primary-UTM im Cluster erfolgen.
    Dadurch ist es möglich, beide externen Interfaces der UTMs an das DSL Modem anzuschließen. Falls das Modem nur einen LAN Port besitzt, ist ein separater Switch zu verwenden.
    Auch WireGuard Verbindungen (im Beispiel wg0) werden so im Backup-Modus deaktiviert.
    Schritt 4
    Deaktivierte Elemente
    Primary Cluster Assistent Schritt 4
    Beispiel UTM an externem DSL-Modem
    Schnittstelle wan0 muss manuell ausgeschlossen werden
    Anwendungen: Clientless VPN DHCP Server Greylisting Filter HTTP Proxy IPSEC L2TP VPN Mailrelay POP3 Proxy Routing Server SPF Filter SSL-VPN Spamfilter WLAN ServerDefault Hier sind Anwendungen aufgeführt, die per Default deaktiviert sein sollen, sofern sich die Spare-UTM im Backup-Modus befindet.
    Gegebenenfalls lässt sich Wireguard im Clusterbetrieb nicht nutzen, wenn die Spare z.B. durch eine öffentliche Management-IP einen Weg Richtung Wireguard-Peer hat. In diesem Fall baut sich der Wireguard-Tunnel zum Peer auf und es besteht ein Tunnel zwischen Spare und dem Wireguard Peer. Das kann mit folgendem Befehl verhindert werden:
    interface set name wg0 flags "DISABLED_IF_SPARE" (wenn dass Interface wg0 ist)
    Wurde die Verbindung mit einer Version ab v12.4.0 erstellt, passiert dies automatisch.


    Primary Cluster Assistent Schritt 5
    Primary Cluster Assistent Schritt 5
    Passphrase: insecure Die Passphrase für die Kommunikation der beiden UTMs auf den HA-Schnittstellen (VRR Protokoll)
    Schritt 5
    Erweiterte Einstellungen
    Primary Cluster Assistent Schritt 5
    Beispiel UTM an externem DSL-Modem


    Primary Cluster Assistent Schritt 6
    Primary Cluster Assistent Schritt 6
    Einstellung für die Spare: [Primary]
    Hotwire Interface: LAN3
    Remote IP adress: 192.168.180.3
    ...
    Diese Konfigurationen müssen bei der Konfiguration der Spare eingefügt werden. Dazu können sie mithilfe der Schaltfläche in die Zwischenablage kopiert werden.
    Schritt 6
    Einstellungen für die Spare
    Primary Cluster Assistent Schritt 6
    Beispiel UTM an externem DSL-Modem


    Spare Cluster Assistent Schritt 1
    Spare Cluster Assistent Schritt 1
    Nun wird auf die Spare gewechselt
    • Login mit der physischen IP-Adresse (im Beispiel: 192.168.175.2) und admin Port (per Default: :11115)
    • Hier wird ebenfalls der Clusterassistent unter Netzwerk Clusterkonfiguration mit der Schaltfläche Cluster Assistent gestartet
    • Anschließend wird die Spare Konfiguration gewählt
    Cluster Assistent UTMbenutzer@spare.firewall-name.fqdn Netzwerk Clusterkonfiguration
    Schritt 1
    Funktion
    Spare Cluster Assistent Schritt 1
    Beispiel UTM an externem DSL-Modem


    Spare Cluster Assistent Schritt 2
    Spare Cluster Assistent Schritt 2
    • Anschließend kommt die Aufforderung, den Cluster Assistenten für die Primary UTM bis zu Schritt 6 auszuführen
    • Wenn dies geschehen ist kann mit Schritt 3 weitergemacht werden
    Schritt 2
    Einrichtung der Primary
    Spare Cluster Assistent Schritt 2
    Beispiel UTM an externem DSL-Modem


    Spare Cluster Assistent Schritt 3
    Spare Cluster Assistent Schritt 3
    Einstellung der Primary: [Primary]
    Hotwire Interface: LAN3
    Remote UP adress: 192.168.180.3
    ...
    Hier muss die Konfiguration der Primary UTM eingefügt werden. Diese kann im Schritt 6 des Primary Cluster Assistenten kopiert werden.
    Schritt 3
    Einstellungen der Primary
    Spare Cluster Assistent Schritt 3
    Beispiel UTM an externem DSL-Modem


    Spare Cluster Assistent Schritt 4
    Spare Cluster Assistent Schritt 4
    Lokale IP‑Adresse: 192.168.180.3/24 IP-Adresse der Spare-UTM
    Schritt 4
    Hotwire-Schnittstelle
    Spare Cluster Assistent Schritt 4
    Beispiel UTM an externem DSL-Modem
    Remote IP‑Adresse: 192.168.180.2/--- IP-Adresse der Hotwire-Gegenstelle (hier: Primary-UTM)
  • Diese Werte sollten automatisch aus der Konfiguration der Primary übernommen worden sein. Wenn dies nicht der Fall ist, sollten beide Konfigurationen überprüft werden!


  • Spare Cluster Assistent Schritt 5
    Spare Cluster Assistent Schritt 5
    Passphrase: insecure Die Passphrase für die Kommunikation der beiden UTMs auf den HA-Schnittstellen (VRR Protokoll)
    Schritt 5
    Sicherheit
    Spare Cluster Assistent Schritt 5
    Beispiel UTM an externem DSL-Modem
    Schlüssel der Gegenstelle: ssh-rsa AAAABNza... Der Schlüssel der Primary-UTM für den verschlüsselten Datenaustausch
  • Diese Werte sollten automatisch aus der Konfiguration der Primary übernommen worden sein. Wenn dies nicht der Fall ist, sollten beide Konfigurationen überprüft werden!


  • Spare Cluster Assistent Schritt 6
    Spare Cluster Assistent Schritt 6
    Einstellung für die Primary: [Spare]
    Local SSH Key: ssh-rsa AAAAB3Nza...
    Diese Konfiguration muss in den Assistenten der Primary eingefügt werden. Dazu kann sie mithilfe der Schaltfläche in die Zwischenablage kopiert werden.
    Schritt 6
    Einstellungen für die Primary
    Spare Cluster Assistent Schritt 6
    Beispiel UTM an externem DSL-Modem


    Primary Cluster Assistent Schritt 7
    Primary Cluster Assistent Schritt 7
  • Es wird wieder zur Primary gewechselt!
  • Einstellung der Spare: [Spare]
    Local SSH Key: ssh-rsa AAAAB3Nza...
    Hier muss die Konfiguration der Spare UTM eingefügt werden. Diese kann in Schritt 6 des Spare Cluster Assistenten kopiert werden. Cluster Assistent UTMbenutzer@primary.firewall-name.fqdn Netzwerk Clusterkonfiguration
    Schritt 7
    Einstellungen der Spare
    Primary Cluster Assistent Schritt 7
    Beispiel UTM an externem DSL-Modem
  • Dieser Wert sollte automatisch aus der Konfiguration der Spare übernommen worden sein. Wenn dies nicht der Fall ist, sollten beide Konfigurationen überprüft werden!


  • Primary Cluster Assistent Schritt 8
    Primary Cluster Assistent Schritt 8
    Schlüssel der Gegenstelle: ssh-rsa AAAAB3Nza... Der Schlüssel der Spare-UTM für den verschlüsselten Datenaustausch
    Schritt 8
    Sicherheit
    Primary Cluster Assistent Schritt 8
    Beispiel UTM an externem DSL-Modem
  • Dieser Wert sollte automatisch aus der Konfiguration der Spare übernommen worden sein. Wenn dies nicht der Fall ist, sollten beide Konfigurationen überprüft werden!


  • Primary & Spare Cluster Assistent Abschluss
    Primary & Spare Cluster Assistent Abschluss
    • Nun kann auf beiden UTMs der Cluster Assistent mit Fertig abgeschlossen werden
    Cluster Assistent UTMprimary.firewall.fqdn Netzwerk Clusterkonfiguration
    Schritt 9
    Abschluss
    Primary Cluster Assistent Schritt 9
    Beispiel UTM an externem DSL-Modem
    Cluster Assistent UTMspare.firewall.fqdn Netzwerk Clusterkonfiguration
    Schritt 7
    Abschluss
    Spare Cluster Assistent Schritt 7
    Beispiel UTM an externem DSL-Modem

    Status der Clusterkonfiguration
    Primary Netzwerk Clusterkonfiguration Bereich Management
    Synchronisationsstatus pending Der Synchronisationsstatus sollte nun von error (rot) zu pending (gelb) wechseln. Clusterkonfiguration UTMbenutzer@primary… (Aktive Cluster UTM - nicht synchronisiert) Netzwerk
    PrimaryAktive Cluster Primary UTM - nicht synchronisiert

    Clusterkonfiguration UTMbenutzer@spare… (Passive Cluster UTM - nicht synchronisiert) Netzwerk
    SpareAktive Cluster Spare UTM - nicht synchronisiert
    • Das bedeutet, die beiden UTMs sehen sich über die Hotwire-Schnittstelle, jedoch ist die Konfiguration noch nicht synchronisiert.
    • Außerdem ist dieser Status an Folgendem zu erkennen:
      • Hinweis im Header "nicht synchronisiert"
      • Warnzeichen im Seitenmenü ()
      • Hinweis beim Aufrufen des Admin-Webinterfaces der Primary-UTM
  • Die Statusanzeige wird in bestimmten Intervallen aktualisiert. In dem Reiter Schnittstellen kann die Anzeige mit der Schaltfläche manuell aktualisiert werden.
  • Die Syncronisation des Clusters muss immer manuell erfolgen
  • Informationen zu dem Bereich Management lassen sich im Artikel Cluster Management finden.
  • Synchronisationsstatus Konfiguration synchronisieren Mit Klick auf die Schaltfläche wird die Konfiguration von der Primary auf die Spare übertragen.
    Es erfolgt keine Sicherheitsabfrage.
    Clusterkonfiguration UTMbenutzer@firewall.name.fqdn (Aktiver Cluster) Netzwerk
    Primary Status nach Aktivierung des Clusters
    Beispiel UTM an externem DSL-Modem

    Clusterkonfiguration UTMbenutzer@firewall.name.fqdn (Passiver Cluster) Netzwerk
    Spare Status nach Aktivierung des Clusters
    Beispiel UTM an externem DSL-Modem
    synchronized Cluster ist synchronisiert und voll einsatzbereit
    Clusterstatus Auf der Primary-UTM: Der Cluster ist nun in Betrieb und die Primary des Clusters hat die virtuelle IP-Adresse 192.168.200.1 auf dem internen Interface.
    Auf der Spare-UTM: Die Spare-UTM läuft als Hot-Standby im Backup-Modus im Hintergrund
    notempty
    Die Syncronisation des Clusters muss immer manuell erfolgen
    Primary Netzwerk Clusterkonfiguration Bereich Schnittstellen
    LAN 1 Wird von wan0 verwendet Clusterkonfiguration UTMbenutzer@firewall.name.fqdn Netzwerk
    Primary Clusterkonfiguration
    Beispiel UTM an externem DSL-Modem
    LAN2 Schnittstelle benutzt für High Availability Virtuelle IP 192.168.200.1/24
    IP-Adresse: 192.168.175.1/24
    LAN3 Schnittstelle wird benutzt als Hotwire IP-Adresse 192.168.180.2/24
    wg0 Schnittstelle ist auf der passiven Cluster-UTM deaktiviert
    wan0 Schnittstelle ist auf der passiven Cluster-UTM deaktiviert
    Virtuelle IP-Adressen 192.168.200.1/24 Diese Adresse ist nur auf dem jeweils aktiven Gerät Primary verfügbar
    Remote IP-Adressen 192.168.180.3 Adressen weiterer Geräte im Cluster


    Synchronisationsstatus synchronized Wenn die Synchronisation erfolgreich abgeschlossen wurde, steht jetzt der Synchronisationsstatus auf synchronized (grün). Die beiden UTMs sind abgeglichen.
    Dieser Vorgang kann überprüft werden, indem auf der Spare-UTM eine Konfiguration aufgerufen wird, die in der Primary verändert wurde.
    Die Cluster Priorität Netzwerk Clusterkonfiguration Bereich Einstellungen der Spare-UTM (Backup) wurde automatisch auf niedrig gestellt.
  • Würde die Priorität auf der jetzigen Spare-UTM auf hoch gestellt und von da aus auch die Konfiguration synchronisiert werden, würde die erste Maschine automatisch zum Spare degradiert und die vormalige Spare-UTM zur Primary.
  • Clusterkonfiguration UTMbenutzer@firewall.name.fqdn Netzwerk
    Spare
    Beispiel UTM an externem DSL-Modem

    Sollte der Status nicht sofort aktualisiert werden, kann das auch hier wieder über die Schaltfläche zum Aktualisieren manuell ausgelöst werden.


    Beispiel Konfiguration 2: Externer Router

    • In diesem Beispiel wird eine Konfiguration mit einem externen Router beschrieben.
    • Der Router ist das Gateway zum Internet.
    • Eventuell wurde vom Provider ein öffentliches Netz zur Verfügung gestellt.
      In diesem Beispiel wird ein privates Netz verwendet. Die Vorgehensweise ist dann analog zum öffentlichen Netz.
    • Hier werden nun zwei HA-Schnittstellen konfiguriert.
      Eine für die interne und eine für die externe Schnittstelle.


    Netzwerkkonfiguration

    Erstes Mitglied des Clusters (UTM 1, Primary)
    LAN1: Externe IP Adresse (zum Router) 192.168.175.102/24
    LAN2: Interne IP-Adresse: 192.168.175.1/24
    LAN3: Hotwire-IP-Adresse: 192.168.180.2/24

    Zweites Mitglied des Clusters (UTM 2, Spare)
    LAN1: Externe IP Adresse (zum Router) 192.168.175.103/24
    LAN2: Interne IP-Adresse: 192.168.175.2/24
    LAN3: Hotwire-IP-Adresse: 192.168.180.3/24


    Virtuelle IP-Adressen, die sich beide Mitglieder des Clusters teilen:
    Externe Schnittstellen (zum Router) 192.168.175.101/24.
    Interne Schnittstellen 192.168.200.1/24 | Diese IP ist das Standard-Gateway des internen Netzwerks.

    notempty
    Bei Verwendung des DHCP-Servers, darf die virtuelle IP-Adresse nicht im gleichen Netz wie die physische IP Adresse der Schnittstelle sein.


    Der DHCP-Server würde sich sonst beim Fallback auf die physische Adresse der Spare-UTM schlüsseln und die Leases nicht synchronisieren.


    Vorbereitungen

    Inbetriebnahme der UTMs
    • Zur Inbetriebnahme des UTM-Clusters wird zunächst der Installationsassistent verwendet
    • Zur Anmeldung auf der UTM wird bereits eine (Cluster-) Lizenz benötigt
    • Um eine Doppeleinwahl zu unterbinden, sollte das DSL-Modem nicht angeschlossen sein
    • Die Konfiguration der beiden UTMs unterscheidet sich bis zu diesem Zeitpunkt allein durch die interne und externe IP-Adresse
    • Nach Abschluss des Assistenten werden die UTMs neu gestartet


    IP-Adressen der zukünftigen Hotwire-Schnittstellen
    Primary Netzwerk Netzwerkkonfiguration LAN3 → IP-Adressen:
    IP-Adressen: »192.168.180.2/24 Primary In der Clickbox wird die IP-Adresse der zukünftigen Hotwire-Schnittstelle hinzugefügt.
    Im Beispiel bekommt LAN3/A2 der Primary die IP-Adresse 192.168.180.2/24.
    Ethernet-Schnittstelle bearbeiten UTMbenutzer@firewall.name.fqdn Netzwerk Netzwerkkonfiguration
    Hotwire IP der Primary

    Spare Netzwerk Netzwerkkonfiguration LAN3 → IP-Adressen:
    IP-Adressen: »192.168.180.3/24 Spare Im Beispiel bekommt LAN3/A2 der Spare die IP-Adresse 192.168.180.3/24.


    Hotwire-Schnittstelle verbinden

    Die UTMs werden nun physikalisch über die ausgewählte Hotwire-Schnittstelle verbunden.
    Diese muss auf den Maschinen den gleichen Port belegen - Bezeichnung je nach verwendeter Hard- und Software A2, eth2 oder LAN3.
    (Es kann auch ein beliebiger anderer - aber auf beiden Geräten identischer Port verwendet werden.)



    Netzwerkkonfiguration UTMbenutzer@firewall.name.fqdn Netzwerk
    Beispiel Konfiguration 2: Externer Router Clusterkonfiguration Ausgangssituation

    Cluster-Konfiguration

    • Die UTMs haben innerhalb des Clusters eine unterschiedliche Priorität
    • Die höhere Priorität hat das aktive Gerät (Primary), die niedrigere das Backup-System Spare
    • In unserem Beispiel wird die UTM mit der eindeutigen internen IP-Adresse 192.168.175.1 Primary sein
    • Login über das Webinterface mit dieser IP und dem Port für Administration (Default: 11115)
    Primary-UTM
    Cluster-Konfiguration
    Start des Cluster-Setup-Wizard unter Primary Netzwerk Clusterkonfiguration Schaltfläche Cluster Assistent
    Primary Cluster Assistent Schritt 1
    Primary Cluster Assistent Schritt 1
    • Es wird mit der Primary Konfiguration begonnen
    Cluster Assistent UTMbenutzer@firewall.name.fqdn Netzwerk Clusterkonfiguration
    Schritt 1
    Funktion
    Primary Cluster Assistent Schritt 1
    Beispiel UTM an externem Router


    Primary Cluster Assistent Schritt 2
    Primary Cluster Assistent Schritt 2
    Hotwire Schnittstelle: LAN3
  • Auf beiden Geräten muss die gleiche Schnittstelle gewählt werden!
  • Schritt 2
    Hotwire-Schnittstelle
    Primary Cluster Assistent Schritt 2
    Beispiel UTM an externem Router
    Lokale IP‑Adresse: 192.168.180.2/24 IP-Adresse der Primary-UTM
    Remote IP‑Adresse: 192.168.180.3/--- IP-Adresse der Hotwire-Gegenstelle (Spare-UTM)


    Primary Cluster Assistent Schritt 3
    Primary Cluster Assistent Schritt 3
    HA-Schnittstellen: LAN1 LAN2
    notempty
    Neu ab v14.2.0: Es können mehrere Schnittstellen gleichzeitig ausgewählt werden
    Die zukünftigen HA-Schnittstellen. Im Beispiel die externe und die interne Schnittstelle.
    Schritt 3
    HA-Schnittstellen
    Primary Cluster Assistent Schritt 3
    Beispiel UTM an externem Router
    Virtuelle IP‑Adressen: »192.168.200.1/24 (LAN2) »192.168.10.201/24 Die virtuelle IP-Adresse soll 192.168.200.1 sein. Es können auf einer HA-Schnittstelle auch mehrere virtuelle IP-Adressen liegen.
    Schnittstelle für neue IP-Adressen:
    Nur, wenn IP Adresse manuell eingegeben wurde
    LAN2 Zuordnung manuell eingegebener viruteller IP-Adressen zu einer Schnittstelle
  • Bei Verwendung der UTM als DHCP-Server darf die virtuelle IP-Adresse nicht in der gleichen Broadcast Domain liegen, in der die Primary- und Spare-UTM sind.
    Der DHCP-Server würde sich sonst beim Fallback auf die physische Adresse der Spare-UTM schlüsseln und die Leases nicht synchronisieren.
  • Nachdem der Wizard durchlaufen wurde, können auch weitere HA-Schnittstellen konfiguriert werden.


  • Primary Cluster Assistent Schritt 4
    Primary Cluster Assistent Schritt 4
    Schnittstellen:     Schnittstellen, die auf dem Backup-System, der Spare-UTM, nicht hochgefahren werden. In dieser Konfiguration ist das nicht erforderlich
    Schritt 4
    Deaktivierte Elemente
    Primary Cluster Assistent Schritt 4
    Beispiel UTM an externem Router
    Anwendungen: Clientless VPN DHCP Server Greylisting Filter HTTP Proxy IPSEC L2TP VPN Mailrelay POP3 Proxy Routing Daemon SPF Filter SSL-VPN Spamfilter WLAN ServerDefault Hier sind Anwendungen aufgeführt, die per Default deaktiviert sein sollen, sofern sich die Spare-UTM im Backup-Modus befindet.
    Gegebenenfalls lässt sich Wireguard im Clusterbetrieb nicht nutzen, wenn die Spare z.B. durch eine öffentliche Management-IP einen Weg Richtung Wireguard-Peer hat. In diesem Fall baut sich der Wireguard-Tunnel zum Peer auf und es besteht ein Tunnel zwischen Spare und dem Wireguard Peer. Das kann mit folgendem Befehl verhindert werden:
    interface set name wg0 flags "DISABLED_IF_SPARE" (wenn dass Interface wg0 ist)
    Wurde die Verbindung mit einer Version ab v12.4.0 erstellt, passiert dies automatisch.


    Primary Cluster Assistent Schritt 5
    Primary Cluster Assistent Schritt 5
    Passphrase: insecure Die Passphrase für die Kommunikation der beiden UTMs auf den HA-Schnittstellen (VRR Protokoll)
    Schritt 5
    Erweiterte Einstellungen
    Primary Cluster Assistent Schritt 5
    Beispiel UTM an externem Router


    Primary Cluster Assistent Schritt 6
    Primary Cluster Assistent Schritt 6
    Einstellung für die Spare: [Primary]
    Hotwire Interface: LAN3
    Remote UP adress: 192.168.180.3
    ...
    Diese Konfigurationen müssen bei der Konfiguration der Spare eingefügt werden. Dazu können sie mithilfe der Schaltfläche in die Zwischenablage kopiert werden.
    Schritt 6
    Einstellungen für die Spare
    Primary Cluster Assistent Schritt 6
    Beispiel UTM an externem Router


    Spare Cluster Assistent Schritt 1
    Spare Cluster Assistent Schritt 1
    Nun wird auf die Spare gewechselt
    • Login mit der physischen IP-Adresse (im Beispiel: 192.168.175.2) und admin Port (per Default: :11115)
    • Hier wird ebenfalls der Clusterassistent unter Netzwerk Clusterkonfiguration mit der Schaltfläche Cluster Assistent gestartet
    • Anschließend wird die Spare Konfiguration gewählt
    Cluster Assistent UTMbenutzer@spare.firewall-name.fqdn Netzwerk Clusterkonfiguration
    Schritt 1
    Funktion
    Spare Cluster Assistent Schritt 1
    Beispiel UTM an externem Router


    Spare Cluster Assistent Schritt 2
    Spare Cluster Assistent Schritt 2
    • Anschließend kommt die Aufforderung, den Cluster Assistenten für die Primary UTM bis zu Schritt 6 auszuführen
    • Wenn dies geschehen ist kann mit Schritt 3 weitergemacht werden
    Schritt 2
    Einrichtung der Primary
    Spare Cluster Assistent Schritt 2
    Beispiel UTM an externem Router


    Spare Cluster Assistent Schritt 3
    Spare Cluster Assistent Schritt 3
    Einstellung der Primary: [Primary]
    Hotwire Interface: LAN3
    Remote UP adress: 192.168.180.3
    ...
    Hier muss die Konfiguration der Primary UTM eingefügt werden. Diese kann im Schritt 6 des Primary Cluster Assistenten kopiert werden.
    Schritt 3
    Einstellungen der Primary
    Spare Cluster Assistent Schritt 3
    Beispiel UTM an externem Router


    Spare Cluster Assistent Schritt 4
    Spare Cluster Assistent Schritt 4
  • Diese Werte sollten automatisch aus der Konfiguration der Primary übernommen worden sein. Wenn dies nicht der Fall ist, sollten beide Konfigurationen überprüft werden!
  • Schritt 4
    Hotwire-Schnittstelle
    Spare Cluster Assistent Schritt 4
    Beispiel UTM an externem Router
    Lokale IP‑Adresse: 192.168.180.3/24 IP-Adresse der Spare-UTM
    Remote IP‑Adresse: 192.168.180.2/--- IP-Adresse der Hotwire-Gegenstelle (hier: Primary-UTM)


    Spare Cluster Assistent Schritt 5
    Spare Cluster Assistent Schritt 5
  • Diese Werte sollten automatisch aus der Konfiguration der Primary übernommen worden sein. Wenn dies nicht der Fall ist, sollten beide Konfigurationen überprüft werden!
  • Schritt 5
    Sicherheit
    Spare Cluster Assistent Schritt 5
    Beispiel UTM an externem Router
    Passphrase: insecure Die Passphrase für die Kommunikation der beiden UTMs auf den HA-Schnittstellen (VRR Protokoll)
    Schlüssel der Gegenstelle: ssh-rsa AAAABNza... Der Schlüssel der Primary-UTM für den verschlüsselten Datenaustausch


    Spare Cluster Assistent Schritt 6
    Spare Cluster Assistent Schritt 6
    Einstellung für die Primary: [Spare]
    Local SSH Key: ssh-rsa AAAAB3Nza...
    Diese Konfiguration muss in den Assistenten der Primary eingefügt werden. Dazu kann sie mithilfe der Schaltfläche in die Zwischenablage kopiert werden.
    Schritt 6
    Einstellungen für die Primary
    Spare Cluster Assistent Schritt 6
    Beispiel UTM an externem Router


    Primary Cluster Assistent Schritt 7
    Primary Cluster Assistent Schritt 7
  • Es wird wieder zur Primary gewechselt!
  • Cluster Assistent UTMbenutzer@primary.firewall-name.fqdn Netzwerk Clusterkonfiguration
    Schritt 7
    Einstellungen der Spare
    Primary Cluster Assistent Schritt 7
    Beispiel UTM an externem Router
    Einstellung der Spare: [Spare]
    Local SSH Key: ssh-rsa AAAAB3Nza...
    Hier muss die Konfiguration der Spare UTM eingefügt werden. Diese kann in Schritt 6 des Spare Cluster Assistenten kopiert werden.


    Primary Cluster Assistent Schritt 8
    Primary Cluster Assistent Schritt 8
    Schlüssel der Gegenstelle: ssh-rsa AAAAB3Nza... Der Schlüssel der Spare-UTM für den verschlüsselten Datenaustausch
    Schritt 8
    Sicherheit
    Primary Cluster Assistent Schritt 8
    Beispiel UTM an externem Router


    Primary & Spare Cluster Assistent Abschluss
    Primary & Spare Cluster Assistent Abschluss
    • Nun kann auf beiden UTMs der Cluster Assistent mit Fertig abgeschlossen werden
    Cluster Assistent UTMbenutzer@primary.firewall-name.fqdn Netzwerk Clusterkonfiguration
    Schritt 9
    Abschluss
    Primary Cluster Assistent Schritt 9
    Beispiel UTM an externem Router
    Cluster Assistent UTMbenutzer@spare.firewall-name.fqdn Netzwerk Clusterkonfiguration
    Schritt 7
    Abschluss
    Spare Cluster Assistent Schritt 7
    Beispiel UTM an externem Router

    Status der Clusterkonfiguration
    Primary Netzwerk Clusterkonfiguration Bereich Schnittstellen
    LAN1 Schnittstelle benutzt für High Availability Virtuelle IP: 192.168.10.201/24
    IP-Adresse 192.168.10.111/24
    Clusterkonfiguration UTMbenutzer@firewall.name.fqdn Netzwerk
    Primary Clusterkonfiguration
    Beispiel UTM an externem Router
    LAN2 Schnittstelle benutzt für High Availability Virtuelle IP 192.168.200.1/24
    IP-Adresse: 192.168.175.1/24
    LAN3 Schnittstelle wird benutzt als Hotwire IP-Adresse 192.168.180.2/24
    Virtuelle IP-Adressen 192.168.200.1/24 Diese Adresse ist nur auf dem jeweils aktiven Gerät Primary verfügbar
    Remote IP-Adressen 192.168.180.3 Adressen weiterer Geräte im Cluster
    Clusterstatus offline Der Clusterstatus zeigt offline (schwarz) an, weil der Cluster noch nicht auf aktiv geschaltet ist
    Synchronisationsstatus error Der Synchronisationsstatus zeigt error' (rot), weil die Gegenstelle nicht erreichbar ist


    Synchronisationsstatus pending Der Synchronisationsstatus sollte nun von error (rot) zu pending (gelb) wechseln.
  • Die Statusanzeige wird in bestimmten Intervallen aktualisiert. In dem Reiter Schnittstellen kann die Anzeige mit der Schaltfläche manuell aktualisiert werden.
  • Die Syncronisation des Clusters muss immer manuell erfolgen
  • Informationen zu dem Bereich Management lassen sich im Artikel Cluster Management finden.
  • Synchronisationsstatus synchronized Wenn die Synchronisation erfolgreich abgeschlossen wurde, steht jetzt der Synchronisationsstatus auf synchronized (grün). Die beiden UTMs sind abgeglichen.
    Dieser Vorgang kann überprüft werden, indem auf der Spare-UTM eine Konfiguration aufgerufen wird, die in der Primary verändert wurde.
    Die Cluster Priorität Netzwerk Clusterkonfiguration Bereich Einstellungen der Spare-UTM (Backup) wurde automatisch auf niedrig gestellt.
  • Würde die Priorität auf der jetzigen Spare-UTM auf hoch gestellt und von da aus auch die Konfiguration synchronisiert werden, würde die erste Maschine automatisch zum Spare degradiert und die vormalige Spare-UTM zur Primary.
  • Clusterkonfiguration UTMbenutzer@firewall.name.fqdn Netzwerk
    Spare
    Beispiel UTM an externem Router


    Cluster aktivieren
    Primary & Spare Netzwerk Clusterkonfiguration Bereich Management
    Cluster Ein → Speichern Dieser Schritt muss auf beiden UTMs ausgeführt werden. Clusterkonfiguration UTMbenutzer@firewall.name.fqdn (Aktiver Cluster) Netzwerk
    Primary Status nach Aktivierung des Clusters
    Beispiel UTM an externem Router
    Clusterkonfiguration UTMbenutzer@firewall.name.fqdn (Passiver Cluster) Netzwerk
    Spare Status nach Aktivierung des Clusters
    Beispiel UTM an externem Router
    Clusterstatus Auf der Primary-UTM: Der Cluster ist nun in Betrieb und die Primary des Clusters hat die virtuelle IP-Adresse 192.168.200.1 auf dem internen Interface.
    Auf der Spare-UTM: Die Spare-UTM läuft als Hot-Standby im Backup-Modus im Hintergrund
    notempty
    Die Syncronisation des Clusters muss immer manuell erfolgen


    NAT in der Cluster-Konfiguration

    In der beschriebenen Konstellationen mit externen HA-Schnittstellen ist es sinnvoll die NAT Einstellungen anzupassen.
    Die Ausfallzeit des Clusters wird reduziert, da keine neue IP-Adressen für die Kommunikation vergeben werden müssen.

    Wir beziehen uns hier auf das Beispiel »Cluster Konfiguration: Externer Router«.
    Die externe virtuelle IP-Adresse des Clusters ist in der selben Broadcast Domain wie die externen IP-Adressen der Schnittstellen.
    Die Standardroute der UTMs zeigt auf den Router der die Internet Verbindung herstellt.

    tcpdump auf primary.cluster.local
    Externe IP UTM 1 Primary 192.168.175.102/24
    Externe IP UTM 2 Spare 192.168.175.103/24
    Virtuelle IP Cluster  Cluster 192.168.175.101/24
    IP des Routers 192.168.175.1/24


    Um das zu ändern wird im Menü Primary Firewall Netzwerkobjekte ein neues Objekt mit der virtuellen IP-Adresse auf dem Cluster Interface erstellt. Netzwerkobjekt hinzufügen UTMbenutzer@firewall.name.fqdn (Aktiver Cluster) Firewall Netzwerkobjekte
    Primary
    Anschließend wird unter Primary Firewall Paketfilter die entsprechende HideNAT-Regel bearbeitet. Regel bearbeiten UTMbenutzer@firewall.name.fqdn (Aktiver Cluster) Firewall Paketfilter
    Primary
    • Das Objekt external-interface wird durch das gerade erstellte Objekt HA-Externe-IP ersetzt.
    • Speichern und schließen
    • Regel aktualisieren
    • Primary Netzwerk Clusterkonfiguration Bereich Management → Synchronisationsstatus:


    tcpdump

    Wird der Ping-Test jetzt wiederholt, wird die Cluster-IP 192.168.175.101 verwendet.

  • Wenn der Ping auf den Router ohne Unterbrechung lief, ist dieser noch im Conntrack gespeichert, der Ping wird also noch über die falsche IP-Adresse geNATet.
    Der Ping muss unterbrochen werden. Nach frühestens 30 Sekunden kann der Ping dann neu gestartet werden.

  • notempty
    Für NAT Einstellungen müssen immer eindeutige IP-Adressen in den Netzwerkobjekten benutzt werden, wenn das NAT über ein HA-Interface konfiguriert wird.
    Das gilt nicht nur für HideNATs sondern auch Portweiterleitungen bzw. Destination NATs.


    Anwendungen in der Cluster-Konfiguration

    Mailrelay UTMbenutzer@firewall.name.fqdn Anwendungen Mailrelay Log

    Anwendungen verwenden IP-Adressen, um sich bei anderen Servern zu identifizieren.
    Es ist bei einigen Anwendungen möglich, dafür die Cluster-IP festzulegen.

    Beispielhaft wird das hier für das Mailrelay gezeigt.

    Es sollen E-Mails über das Mailrelay der UTMs verschickt und empfangen werden.
    Dazu wurden entsprechende PTR, A, MX Records und SPF Einträge in den TXT Records der Domain gemacht, die auf die externe virtuelle IP-Adresse des Clusters zeigen.

  • Diese IP-Adressen müssen natürlich vom Router, der den Internetzugang in das eigene Netz weiterleitet, geroutet werden.
    Damit das Mailrelay nun auch E-Mails über diese virtuelle IP verschickt, muss in der Applikation die ausgehende IP-Adresse korrekt eingestellt werden. In unserem Fall die virtuelle IP 192.168.175.101
  • Speichern
    Anschließend muss die Cluster Konfiguration erneut synchronisiert werden.

    Netzwerk Clusterkonfiguration Bereich Management → Synchronisationsstatus:

  • Das Mailrelay kommuniziert jetzt immer mit der virtuellen IP-Adresse 192.168.175.101. Auch der interne Mailserver wird mit dieser IP als Absender kontaktiert. Das muss bei der Konfiguration des Mailservers berücksichtigt werden, sollte dieser nur SMTP-Verbindungen von bestimmten IPs akzeptieren.

  • Anwendungen auf dem Backup deaktivieren

    Clusterkonfiguration UTMbenutzer@firewall.name.fqdn (Aktiver Cluster) Netzwerk Cluster Assistent
    Abschnitt Anwendungen

    Unter Netzwerk Clusterkonfiguration Bereich Anwendungen können einzelne Anwendungen, mithilfe der Schiebeschaltfläche in der Tabelle, auf der Backup UTM deaktiviert werden, um Probleme vorzubeugen.

    notempty
    Schaltflächen Beschriftung aktualisiert




    Kommunikation von Applikationen, die auf der Firewall laufen

    Alle Applikationen, die von der Firewall selber eine Verbindung aufbauen, verwenden dafür (sofern nicht anders konfiguriert) die primären IPs der Schnittstellen. Sollten Management-IPs aus der gleichen Broadcast-Domäne verwendet werden, sind diese primären IPs nicht die virtuellen IP-Adressen.


    Syslog

    Syslog-Nachrichten werden von der Management-IP der Primary verschickt, wenn diese die aktive Maschine im Cluster ist, und von der Management-IP der Spare wenn diese aktiviert wurde.


    Http-proxy

    Sollte ein Parent-Proxy in Benutzung sein, der Verbindungen nur von einer bestimmten IP annimmt, muss diese im Menü Anwendungen HTTP-Proxy Bereich Allgemein → Ausgehende IP-Adresse angegeben werden.


    Mailrelay

    Sollte ein Parent-Proxy in Benutzung sein, der Verbindungen nur von einer bestimmten IP annimmt, muss diese im Menü Anwendungen HTTP-Proxy Bereich Allgemein → Ausgehende IP-Adresse angegeben werden.


    RADIUS-/LDAP-/AD-Anbindung

    Sollte der Server nur Verbindungen von bestimmten IPs zulassen, müssen auf dem Ziel-Server jeweils die Management-IPs beider Geräte freigegeben werden.


    IPSec

    Alle IPSec-Verbindungen müssen in Phase 1 so angepasst werden, dass im Feld „Local Gateway“ eine der virtuellen IPs fest eingetragen ist.
    VPN IPSec Bereich Verbindungen Schaltfläche Phase 1 → Allgemein Local Gateway 192.168.175.101


    SSL-VPN Server

    In allen SSL-VPN-Server-Instanzen muss die Option Multihome aktiviert werden:
    VPN SSL-VPN Schaltfläche → Erweitert Multihome: Ein


    Kommunikation mit Applikationen, die auf anderen Geräten laufen

    SSL-VPN Clients

    Alle SSL-VPN-Client-Instanzen müssen so angepasst werden, dass Sie eine der virtuellen IPs zum Verbindungsaufbau verwenden. Dazu sind folgende CLI-Befehle erforderlich:

    Bedeutung
    primary.cluster.local> openvpn get Ermittelt die ID der SSL-VPN-Verbindung
    primary.cluster.local> openvpn set id <ID> local_addr <VIRTUELLE-IP> local_port <FREIER-PORT> Setzt die lokale Adresse
    primary.cluster.local> appmgmt restart application openvpn Aktiviert die Einstellungen
    Beispiel
    primary.cluster.local> openvpn get
    [...]
    primary.cluster.local> openvpn set id <1> local_addr <192.168.175.101> local_port <20000>
    primary.cluster.local> appmgmt restart application openvpn
    Beispiel


    POP3 Proxy

    Der POP3-Proxy kommuniziert immer mit der Management-IP, sofern diese in der gleichen Broadcast-Domain wie das Default-Gateway ist. Dies ist bei der Beschränkung des Zugriffs auf POP3-Server auf bestimmte IP-Adressen in deren Konfiguration zu beachten.


    Clientless VPN

    Verbindungen zu RDP/VNC-Servern werden immer mit den Management-IPs aufgebaut. Dies ist bei der Beschränkung des Zugriffs auf RDP/VNC-Server auf bestimmte IP-Adressen in deren Konfiguration zu beachten.


    Nameserver

    Verbindungen zu DNS-Servern werden immer mit den Management-IPs aufgebaut. Dies ist bei der Beschränkung des Zugriffs auf DNS-Server auf bestimmte IP-Adressen in deren Konfiguration zu beachten.




































    CLI Befehle

    Im folgenden werden Befehle für das Securepoint CLI beschrieben.

    CLI Befehl Ausgabe Beschreibung
    cli> cluster info
    attribute    |value
    -------------+-----
    cluster_state|primary
    sync_state   |synchronized
    hotwire_dev  |A2 
    maintainance |false 
    Cluster Status Meldungen der aktuellen UTM
    cluster_state
    ∣primary
     spare
     disabled
    Gibt an welche Rolle eine UTM im Cluster gerade hat:
    • Primary: Gerät ist die aktive Cluster-UTM
    • Spare: Gerät ist die passive Cluster-UTM (Backup bzw. Hot-Standby)
    • disabled: Es ist kein Cluster konfiguriert
    notempty
    Rückgabewerte geändert ab v14.2.0
    sync_state
    ∣synchronized
     pending
     error

     disabled
    Gibt an, in welchem Zustand sich die Konfiguration befindet.
    • synchronized: Die Konfiguration ist auf beiden UTMS des Clusters gleich
    • pending: Die Konfiguration der UTMs haben einen unterschiedlichen Stand.
      In beiden Fällen können die Mitglieder miteinander kommunizieren.
    • error: Die beiden UTMs können keine Daten austauschen
      Das könnte z.B. der Fall sein, wenn kein Hotwire Interface konfiguriert ist, die Verkabelung nicht korrekt ist, falsche SSH Keys verwendet oder nicht ausgetauscht wurden oder falls die Gegenstelle offline bzw. down ist
    • disabled: Es ist kein Cluster konfiguriert
      notempty
      Neu ab v14.2.0
    hotwire_dev
    ∣Ax
    Gibt das Interface an, auf dem das Hotwire Interface konfiguriert ist.
    maintenance
    ∣false
    Gibt an, ob die UTM im Wartungsmodus (true) ist oder nicht (false)
    cli> system config save name <Name der Konfiguration> Falls in der CLI eine Konfigurationsänderung durchgeführt wurde, muss diese erst lokal gespeichert werden. Erst dann wird eine Synchronisierung des Clusters übertragen.
    cli> system config synchronize Durch diesen Befehl kann die jeweilige Start-Konfiguration über die Hotwire Schnittstelle an den Cluster Partner übertragen werden.
    Dabei wird die Konfiguration von der UTM verwendet, auf der der Befehl ausgeführt wird.
    Ein Artikel zu den system-Befehlen findet sich hier.
    cli> extc value get application "securepoint_firewall" variable "UPDATE_TRIGGER_DELAY" Value ∣2 Zeigt den Delay in Sekunden an, bevor im Fehlerfall, von der Primary-UTM auf die Spare-UTM geschaltet wird. Der Standardwert ist 2 Sekunden.
    cli> extc value set application "securepoint_firewall" variable "UPDATE_TRIGGER_DELAY" value 2 OK Verändert den Delay, für den Fehlerfall, das von der Primary auf die Spare geschaltet wird. Der Standardwert ist 2 Sekunden und sollte nicht niedriger eingestellt werden. Falls die Appliances im Cluster eine hohe Grundlast haben sollten, kann der Wert höher eingestellt werden.
    Die Einstellung ist sofort aktiv und kann via system config synchronize auf den Partner übertragen werden.

    Wartungsmodus

    cli> cluster maintainance get value
    -----
    1
    bzw. value
    -----
    0
    Gibt aus ob der Wartungsmodus aktiv ist (1) oder nicht (0)
    cli> cluster maintainance set value "1"
    cli> system update interface
    OK Aktiviert den Wartungsmodus
    • Der Wartungsmodus dient dazu, kontrolliert auf die Spare umzuschalten und verhindert mehrfaches Umschwenken bei mehreren Einzelschritten (Update, IP-Adressen ändern etc.)
    • Die im Wartungsmodus zur Verfügung stehenden Dienste werden im Assistenten im Schritt 4 bzw. unter Netzwerk Clusterkonfiguration Bereich Anwendungen konfiguriert
    • Die UTM ist im Wartungsmodus nicht über die virtuelle IP sondern nur über eine feste IP-Adresse erreichbar
    cli> cluster maintainance set value "0"
    cli> system update interface
    OK Deaktiviert den Wartungsmodus
    Primary
    cli> cluster maintainance set value "1"
    cli> cluster info
    attribute    |value
    -------------+-----
    cluster_state|spare
    sync_state   |synchronized
    hotwire_dev  |A2 
    maintainance |true 
    Zustand während des gesetzten Maintainance Mode auf der Primary
    Spare
    cli> cluster info
    attribute    |value
    -------------+-----
    cluster_state|primary
    sync_state   |synchronized
    hotwire_dev  |A2 
    maintainance |false
    Zustand während des gesetzten Maintenance Mode auf der Spare


    Einschränkungen

    DHCP-Client nicht mit HA-Schnittstelle kombinieren

  • Es darf kein HA Interface auf einem Ethernet oder VLAN Interface konfiguriert werden, wenn das Interface als DHCP Client konfiguriert wurde und die UTM dort eine IP-Adresse dynamisch zugewiesen bekommt.
    Sollte der DHCP Server nicht erreichbar sein nachdem sie die UTM gestartet haben und ist sie in dem Augenblick auch die Primary im Cluster, wird die virtuelle IP-Adresse vom Interface entfernt sobald der DHCP Server wieder erreichbar ist und die UTM eine neue IP-Adresse vom DHCP Server empfängt.
  • DHCP-Server in einer Clusterumgebung

  • Bei Verwendung der UTM als DHCP-Server dürfen diese IP-Adressen nicht in der gleichen Broadcast Domain der anderen IP-Adressen liegen.
    Der DHCP-Server würde sich sonst beim Fallback auf die Physische Adresse der Spare-UTM schlüsseln und die Leases nicht synchronisieren. Siehe: Cluster Konfiguration Schritt 2