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Installation einer Securepoint UTM in einer Cloud

Letzte Anpassung: 04.2026

Neu:
notempty
Dieser Artikel bezieht sich auf eine Beta-Version
-



UTM in der Hetzner Cloud

Installation der UTM als VM


  • Die zum Zeitpunkt der Erstellung des Videos verfügbare Firmware verwendete Schnittstellen mit den Bezeichnungen eth0, eth1 etc.
    wurde inzwischen geändert. Die virtuellen Maschinen haben nun die Bezeichnungen LAN1, LAN2 etc., so wie im Text angegeben.
  • In aktuellen Firmwareversionen ist auf LAN1 (im Video eth0) per Default DHCP aktiv.
  • Die Konfiguration des internen Netzes kann untenstehender Dokumentation entnommen werden.
  1. Anmelden in der Hetzner Cloud Verwaltung
  2. Server hinzufügen (Ausstattung beachten)
  3. Beliebigen Typ wählen
  4. Lokales Netz hinzufügen
  5. Namen vergeben
  6. Server Kostenpflichtig erstellen
  7. Server auswählen
  8. ISO-Image Securepoint UTM Interactive Installer einbinden und Server neu starten
    Aufruf der Konsole mit Schaltfläche
    Schaltfläche Strg Alt Entf
  9. Installation ausführen
  10. Bei Meldung Installation done. Remove the install media now das ISO Image Auswerfen und
  11. Installation mit < OK > abschließen (Firewall bootet neu)
  12. Anmelden mit Default Zugangsdaten
    Username: admin
    Password: insecure













  • Anschließend: Zugang absichern, Zugang ins Internet herstellen, Administration aus dem eigenen Netzwerk heraus freigeben:


Konfiguration der externen Schnittstelle

  • Die UTM ist nicht über die interne Schnittstelle LAN2 erreichbar.
    Diese liegt innerhalb der Hetzner-Cloud in einem privaten Netz. Die Administration ist nur über die öffentliche IP-Adresse an der externen Schnittstelle LAN1 möglich und muss dort explizit freigeben werden.
  • Securepoint UTM VM user get Admin ID notieren
    user set id xxx name admin password "starkes_Kennwort" Passwort ändern

































    Kennwörter müssen folgende Kriterien erfüllen:
    • mindestens 8 Zeichen Länge
    • mindestens 3 der folgenden Kategorien:
      • Großbuchstaben
      • Kleinbuchstaben
      • Sonderzeichen
      • Ziffern
    route new dst 0.0.0.0/0 router LAN1
    system update route
    Default Route setzen
    Manchmal kann folgende Alternative erforderlich sein:

    interface address set id 1 address IP-Adresse
      (IP-Adresse manuell setzen)
    route new dst 172.16.1.1 router LAN1
    route new dst 0.0.0.0/0 router 172.16.1.1
    system update route

      (172.16.1.1 ist die IP-Adresse des Hetzner-Gateways)

    manager new hostlist 192.0.2.192/32
    system update rule
    Eigene IP-Adresse / Netz-IP oder Hostname (DynDNS), von dem aus die Administration erfolgen soll
    (IP-Adresse feststellen z.B. mit http://checkip4.spdyn.de/)
    interface address get Überprüfen, ob die IP-Adresse der externen Schnittstelle der UTM der angezeigten Adresse während der Installation der VM entspricht
    https://$IP_der_UTM:11115 Aufruf des Webinterface mit statischer IP-Adresse:
    • Abschließend:
    • Eingabe der Anmeldedaten
    • Akzeptieren der Lizenzvereinbarung und Datenschutzerklärung
    • Grundlegende Einstellungen
    • Einspielen der Lizenzdatei
    notempty
    Update auf die neueste UTM-Firmware-Version unter Extras Firmware-Updates Schaltfläche Neueste Firmware herunterladen


    Internes Netz der UTM einrichten

    • VMs in der Hetzner-Cloud erhalten immer eine IPv4-Adresse in einem 32er-Netz.
      Alle VMs kommunizieren daher nur mit dem Hetzner-Switch (,der in Wahrheit Routing Funktionen hat).
    • Damit nun die UTM nicht selbst versucht, die VMs direkt zu erreichen (sondern den Switch fragt), wird das Netz der UTM so begrenzt, daß nur die UTM und der Switch im gleichen Netz sind.
    • Der Hetzner-Switch erhält eine Default-Route auf die UTM
    • Die weiteren VMs im privaten Hetzner-Netz benötigen eine Default route zum Hetzner Switch
    Securepoint UTM VM interface address get IP-Adresse LAN2 (interne Schnittstelle der UTM) ermitteln
    Im Besipiel wird eine IP aus dem Netz 192.168.175.0 angenommen
    interface address new device LAN2 address 192.168.175.2/32

    system update interface
    Auf dem internen Interface muss zusätzliche eine statische IP-Adresse angelegt werden
    route new dst 192.168.175.0/24 router 192.168.175.1
    1. Route: Alle VMs im privaten Netz sollen über den Switch angesprochen werden.
      Die IP-Adresse und Netzmaske müssen den Angaben entsprechen, die in der Einrichtung für das private Netz angegeben wurden.
      Der Hetzner-Switch erhält immer die a.b.c.1 als IP-Adresse!
    route new dst 192.168.175.1/32 router LAN2
    system update route
    1. Route: Der Switch hängt an der internen Schnittstelle (hier: LAN2)
    node get
    node set id "42" address "192.168.175.0/24"
    Damit Paketfilter Regeln funktionieren muss statt der Schnittstelle das interne Netz auf dem Netzwerkobjet internal-network hinterlegt werden.
    Dazu wird zunächst die ID des Netzwerkbjektes ermittelt. Im Beispiel 42
  • Für den Netzwerkverkehr benötigt die UTM noch Paketfilter Regeln.
    Dabei sollten die Default-Regeln durch spezifische Regeln ersetzt werden, die nur das erlauben, was auch benötigt wird.
  • Hetzner Cloud Menu Routen
    Ziel 0.0.0.0 /0 Gateway:192.168.175.2 (IP-Adresse der UTM)
    Der Hetzner-Switch erhält eine Default-Route auf die UTM
    Die Warnung "Sie haben Ihr Ziel außerhalb des Netzwerk-IP-Bereichs ausgewählt" kann ignoriert werden
    VM in der Hetzner Cloud Beispiel für eine Default Route auf einer Debian VM
    ip route add default via 192.168.175.1
    Die weiteren VMs im privaten Hetzner-Netz benötigen eine Default route zum Hetzner Switch
    Windows VM in der Hetzner Cloud Beispiel für eine Default Route auf einem Windows Server
    Systemsteuerung > Netzwerk und Internet > Netzwerkverbindungen, Netzwerk auswählen: Eigenschaften / Internetprotokoll Version 4 (TCP/IPv4) / Eigenschaften / Standardgateway: 192.168.175.1
    IP-Adresse des Hetzner-Switches als Standardgateway in den Adapter Einstellungen



    UTM in der STACKIT-Cloud

    Vorbereitung

    Download UTM-Image im Resellerportal - Typ Interaktive Installation my.securepoint.de  Downloads UTM x
  • ISO-Dateien funktionieren an dieser Stelle NICHT
  • Einrichtung - VM und Netzwerke für UTM erstellen

    Einrichtung - VM und Netzwerke für UTM erstellen
    Stackit CLI installieren
    Schritt 1 - Stackit CLI installieren
    Dazu der entsprechenden Anleitung für das passende Betriebssystem folgen: https://github.com/stackitcloud/stackit-cli/blob/main/INSTALLATION.md
    Anmelden
    Schritt 2 - Anmelden
    Bei der Stackit-cli anmelden Terminal
    stackit auth login
    UTM Image hochladen
    Schritt 3 - UTM Image hochladen
  • Keine ISO-Dateien!
  • 3.1 Zunächst muss eine Anfrage geschickt werden
    stackit curl -X POST -H "Content-Type: application/json" --data '{"active": true, "diskFormat": "<DISK_FORMAT>","name": "<IMAGE_NAME>"}' https://iaas.api.eu01.stackit.cloud/v1/projects/<PROJECT_ID>/images

    STACKIT-Antwort:
    {
     "id": "12345ab-c78…"
     "uploadUrl": "https://image-upload.object.storage.eu01.onstackit.cloud/<id>req-1234…"
    }

    3.2. Nach der Anfrage kann der Upload durchgeführt werden.
    • <Image_File>: URL zum lokalen Speicherort des Images (z.B. ".Downloads/UTM.img")
    • <Image_Upload_URL> aus der STACKIT-Antwort in Schritt 3.1
    curl -v -X PUT -H 'Content-Type: binary/octet-stream' --upload-file "<IMAGE_FILE>" "<IMAGE_UPLOAD_URL>"
    3.3 Es kann nach dem Upload des Images einige Zeit dauern, bis das Image für eine VM verwendet werden kann.
    • Ob das Image bereit ist, lässt sich mit einem Befehl über das CLI prüfen:
    • "status": "CREATING", : Das Image wird noch erstellt
    • "status": "AVAILABLE", : Das Image ist bereit
    • Werte ersetzen:
    stackit curl https://iaas.api.eu01.stackit.cloud/v1/projects/<PROJECT_ID>/images/<IMAGE_ID>
    Volume mit diesem Image erstellen
    Schritt 4 - Volume mit diesem Image erstellen
    • Werte ersetzen:
      • <Availability_Zone> = Individuelle Auswahl. Verfügbare Liste der AZs mit stackit region list
      • <Volume_Name> =
      • <Image_ID> = "id" aus der STACKIT-Antwort
      • <Image_Size> = Größe in GB.
      • Weitere mögliche Parameter z.B.: description oder performance-class
    stackit volume create --availability-zone <AVAILABILITY_ZONE> --name <VOLUME_NAME> --source-id <IMAGE_ID> --source-type image --size <IMAGE_SIZE>
    Security-Group erstellen
    Schritt 5 - Security-Group erstellen
    Jedem Server muss eine Security-Group mit entsprechenden Regeln zugewiesen sein, da dieser sonst auch nicht aus demselben Subnetz erreichbar ist.
    Netzwerke erstellen
    Schritt 6 - Netzwerke erstellen
    • Es sind zwei Netzwerke notwendig: Ein internes und ein externes Netzwerk.
    • Werte ersetzen:
      • <Network_Name> = Frei wählbar
      • <DNS_Server_1> =
      • <DNS_Server_2> =
      • <IPv4_Prefix> =
    stackit network create --name <NETWORK_NAME> --ipv4-dns-name-servers "<DNS_SERVER_1>,<DNS_SERVER_2>" --ipv4-prefix "<IPV4-PREFIX>"

    VM für UTM erstellen
    Schritt 7 - VM für UTM erstellen
    • Werte ersetzen:
      • <Servername> = Frei wählbar
      • <Availability_Zone> = identisch wie in Schritt 4
      • <Machine_Type> = Legt fest, welcher CPU-Typ der Hypervisor hat und wieviele Prozessoren und RAM die VM erhält. Siehe STACKIT Dokumentation Maschinen -Typen
      • <Keypair_Name> =
      • <Network_ID> =
      • <Volume_ID> =
      • <Security_Group_ID> =
    stackit server create -n <SERVERNAME> --availability-zone <AVAILABILITY_ZONE> --machine-type <MACHINE_TYPE> --keypair-name <KEYPAIR_NAME> --network-id <NETWORK_ID> --boot-volume-source-id <VOLUME_ID> --boot-volume-source-type volume --security-groups <SECURITY_GROUP_ID>

    Öffentliche IP-Adresse hinzufügen
    Schritt 8 - Öffentliche IP-Adresse hinzufügen
    • Wert ersetzen:
      • <Network_Interface_ID> =
    stackit public-ip create --associated-resource-id <NETWORK_INTERFACE_ID>
    Allowed Adresses definieren
    Schritt 9 - Allowed Adresses definieren
    Damit die Firewall-VM als Router agieren kann und Pakete aus einem internen Netz annehmen und ins Internet weiterleiten darf, muss folgendes gesetzt werden
    9.1 ID der Firewall ermitteln stackit server list -o json
    9.2 NIC_ID und NETWORK_ID der Firewall-VM ermitteln
    • Wert ersetzen:
      • <Firewall-ID> aus Schritt 9.1 verwenden
    stackit server network-interface list --server-id <FIREWALL_SERVER_ID> -o json
    9.3 Dem internen Interface der Firewall-VM erlauben, die Pakete des Clients Richtung Internet zu akzeptieren.
    • Werte ersetzen:
      • <NIC-ID> aus Schritt 9.2 verwenden
      • <Network-ID> aus Schritt 9.2 verwenden
    stackit network-interface update <NIC_ID> --network-id <NETWORK_ID> --allowed-addresses "0.0.0.0/0"