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PPPoE Verbindung für eine ADSL Modem Verbindung oder einen Glasfaseranschluss anlegen

Letzte Anpassung: 07.2026

Neu:
notempty
Dieser Artikel bezieht sich auf eine Beta-Version
Aufruf: UTM-IP:Port oder UTM-URL:Port
Port wie unter Netzwerk / Servereinstellungen / Webserver konfiguriert
Default-Port: 11115
z.B.: https://utm.ttt-point.de:11115
Default: https://192.168.175.1:11115
Netzwerk Netzwerkkonfiguration Bereich Netzwerkschnittstellen

  • Hinweise zur Fehleranalyse finden sich in einem eigenen Wiki Artikel


  • Voraussetzungen

    Netzwerkkonfiguration UTMbenutzer@firewall.name.fqdn Netzwerk
    Netzwerkkonfiguration mit freier Schnittstelle A0

    Benötigt werden:

    • eine nicht genutzte Ethernet Schnittstelle zum Anschluss an ein Modem
      oder
    • eine freie SFP-Schnittstelle zum direkten Anschluss an ein Glasfaser Leitung
    • entsprechende Zonen
  • Zugangsdaten des Internet Providers
    notempty
    Bitte sicherstellen, dass die Person mit den Zugangsdaten zum Zeitpunkt der Installation verfügbar ist.



  • PPPoE Schnittstelle anlegen

    Aufruf des Assistenten mit der Schaltfläche PPPoE/VDSL, sowohl für Anschluss an ein Modem, als auch für die Verbindung mit einem Glasfaser Anschluss.

    Name und Schnittstelle

    Schritt 1 - Name und Schnittstelle
    Beschriftung Wert Beschreibung Schnittstelle hinzufügen UTMbenutzer@firewall.name.fqdn Netzwerk Netzwerkkonfiguration
    Schritt 1
    Name + Schnittstelle
    PPPoE Assistent Schritt 1
    Name: wan0
  • Die Vorgabe wanx sollte unbedingt beibehalten werden. Über den Prefix wan wird diese Schnittstelle als WAN-Schnittstelle identifiziert und ggf. in Auswahlmenüs angezeigt bzw. verborgen.
  • Schnittstelle: A0 Die physikalische Schnittstelle, an welche die PPPoE Schnittstelle gebunden werden soll.
    PPPoE für VDSL/Glasfaser: Aus Ein Muss aktiviert werden, um eine VLAN-ID für VDSL oder Glasfaser-Anschlüsse angeben zu können.
    VLAN ID:
    Nur bei VDSL/Glasfaser
    7 Die VLAN-ID wird in der Regel vom Netzbetreiber vorgegeben
    Weiter

    Login Details

    Schritt 2 - Login Details
    Benutzername: abcde Zugangsdaten, die vom Provider angegeben wurden
    Schritt 2
    Login Details
    PPPoE Assistent Schritt 2
    Passwort: •••••••••
    Zeigt das Passwort im Klartext an
    Weiter

    Zonen

    Schritt 3 - Zonen
    Zonen: »external »firewall-external »external_v6 etc. Der Assistent übernimmt automatisch alle Zonen der physikalischen Schnittstelle.
    Die Zonen werden dort nicht mehr benötigt. Die physikalische Schnittstelle (hier: A0) dient lediglich der Kommunikation zwischen der Firewall und dem Modem.
    Es können jedoch manuell zuvor angelegte Zonen in der Klickbox ausgewählt und bestehende entfernt werden.
    Schritt 3
    Zonen
    PPPoE Assistent Schritt 3 (Zonen)
    Neue Zone hinzufügen Nein Fügt automatisch eine neue Zone hinzu und ordnet diese der WAN Schnittstelle zu.
    Die dazugehörige Zone für die Schnittstelle selbst (firewall-) wird automatisch generiert und braucht nicht angegeben zu werden.
    dmz3 ggf.: Name für die neue Zone
    Regeln generieren: Nein Erzeugt autogenerierte Regeln, um die Inbetriebnahme zu erleichtern. Diese Regeln lassen sich nicht ändern und müssen auf jeden Fall durch individuelle Regeln ersetzt werden.
    Zugehörige Netzwerkobjekte aktualisieren: ein Wurde eine bereits existierende Zone ausgewählt, werden alle Netzwerkobjekte, die bereits in dieser Zone liegen und eine Schnittstelle als Ziel haben auf die neue Schnittstelle umgezogen.
    Abschließen des Assistenten mit Fertig
    Sobald der Status in der Netzwerkübersicht auf grün wechselt und eine öffentliche IP-Adresse im Feld IP-Adressen der PPPoE Schnittstelle ausgegeben wird, ist die Verbindung zum Provider erfolgreich hergestellt. Netzwerkkonfiguration UTMbenutzer@firewall.name.fqdn Netzwerk Netzwerk
    Netzwerkschnittstellen mit PPPoE

    Default Route anlegen

    Anlegen einer Standardroute für Verbindungen unter:
    Netzwerk Netzwerkkonfiguration Bereich Routing Schaltfläche Default-Route hinzufügen

    Gateway Typ Schnittstelle

    Gateway Typ: Schnittstelle
    Beschriftung Wert Beschreibung Default-Route hinzufügen UTMbenutzer@firewall.name.fqdn Netzwerk Netzwerkkonfiguration
    Default Route anlegen
    Gateway: wan0 Auswahl der Schnittstelle, über die die Default Route laufen soll
    Dialog Speichern und schließen
    Default-Route für IPv4.
    Ggf. muss eine weitere Default-Route für IPv6 angelegt werden.
    Netzwerkkonfiguration UTMbenutzer@firewall.name.fqdn Netzwerk
    Routing mit PPPoE

    Gateway Typ IP

    Gateway Typ: IP
    Beschriftung Wert Beschreibung Default-Route hinzufügen UTMbenutzer@firewall.name.fqdn Netzwerk Netzwerkkonfiguration
    Default Route anlegen
    Gateway: fe80:1234::1/--- IP-Adresse des Gateways.
    Wird eine Link Local IPv6 erkannt, wird die Schaltfläche "Schnittstelle" eingeblendet und es muss eine Schnittstelle ausgewählt werden.
    Schnittstelle:
    Nur bei Link local IPv6
    LAN1 Schnittstelle, über welche die IP-Adresse erreicht werden kann.
    Dialog Speichern und schließen
    Default-Route für IPv6.
    Ggf. muss eine weitere Default-Route für IPv4 angelegt werden.
    Netzwerkkonfiguration UTMbenutzer@firewall.name.fqdn Netzwerk
    Routing mit PPPoE


    PPPoE-Verbindung bearbeiten











































    Allgemein

    Allgemein
    notempty
    v07.2026
    Beschriftung Wert Beschreibung
    Allgemeine Einstellungen
    Name: wan0 Die Vorgabe wanx sollte unbedingt beibehalten werden. Über den Prefix wan wird diese Schnittstelle als WAN-Schnittstelle identifiziert und ggf. in Auswahlmenüs angezeigt bzw. verborgen.
    Schnittstelle: wan0 Die physikalische Schnittstelle, an welche die PPPoE Schnittstelle gebunden werden soll.
    MTU: 1492 Gibt die maximale Paketgröße an. Bei Ethernet-Verbindungen ist der Standardwert 1500 Byte. Da PPPoE allerdings 8 Byte für Verbindungsinformationen benötigt, liegt der Standardwert bei 1492 Byte.
    Redial: Aus Wenn eine Uhrzeit ausgewählt ist, wird zu dieser Zeit die Verbindung erneut aufgebaut, nachdem sie vorher einmal getrennt wurde.
    Link Control Protocol: Ein Aktiviert das Link-Control-Protocol (LCP)
    LCP Echo Intervall: 5 Sekunden Legt den Zeitraum zwischen den Test-Signalen fest, die prüfen, ob die PPPoE-Verbindung noch steht
    LCP Echo Versuche: 3 Legt die Anzahl an Test-Signalen fest, die gesendet werden, wenn keine Antwort-Signale kommen. Wenn bei allen Versuchen kein Antwort-Signal kam, wird die Verbindung getrennt
    Dial-on-Demand:     Sekunden Legt die Zeit fest, die nach dem letzten Datenpaket vergehen muss, bevor die Verbindung getrennt wird. So besteht die Verbindung nur, wenn sie auch benötigt wird
    IPv6: Aus Aktiviert IPv6 für diese PPPoE-Verbindung
    IPv6 Prefix Delegation: Aus Aktiviert die IPv6 Prefix Delegation für diese PPPoE-Verbindung

    Login Details

    Login Details
    notempty
    v07.2026
    Benutzername: abcde Zugangsdaten, die vom Provider angegeben wurden
    Login-Einstellungen
    Passwort: •••••••••
    Zeigt das Passwort im Klartext an

    Zonen

    Zonen
    Zonen: »external »firewall-external »external_v6 etc. Der Assistent übernimmt automatisch alle Zonen der physikalischen Schnittstelle.
    Die Zonen werden dort nicht mehr benötigt. Die physikalische Schnittstelle (hier: A0) dient lediglich der Kommunikation zwischen der Firewall und dem Modem.
    Es können jedoch manuell zuvor angelegte Zonen in der Klickbox ausgewählt und bestehende entfernt werden.
    Zonen-Einstellungen
    Zugehörige Netzwerkobjekte aktualisieren: Ein Wurde eine bereits existierende Zone ausgewählt, werden alle Netzwerkobjekte, die bereits in dieser Zone liegen und eine Schnittstelle als Ziel haben auf die neue Schnittstelle umgezogen.

    DynDNS

    DynDNS
    notempty
    v07.2026
    Aktiviert: Ja Aktiviert bzw. deaktiviert (default) die DynDNS Funktion
    DynDNS-Einstellungen
    Hostname: hostname.spdns.de Gewünschter Hostname
    Benutzer: hostname.spdns.de Hier muss der zugehörige Benutzer eingetragen werden
  • Auf Groß- und Kleinschreibung achten!
  • Bei Verknüpfung mit einem Reselleraccount muss hier der zugehörige Hostname eingetragen werden.
  • Passwort:     Hier muss das Passwort eingetragen werden
  • Auf Groß- und Kleinschreibung achten!
  • Bei Verknüpfung mit einem Reselleraccount muss hier das Update-Token eingetragen werden
  • Server: update.spdyn.de Der Securepoint-Updateserver
    MX:    
    Webresolver: Ein Muss aktiviert werden, wenn der NAT Router sich vor dem DNS befindet (Bsp.: UTM → Fritzbox/Speedport o.ä. → Internet)
    Protokoll: Der DNS-Dienst kann für ausschließlich IPv4 oder IPv6 Adressen, oder sowohl IPv4 als auch IPv6 aktiviert werden.

    Fallback

    Fallback
    notempty
    v07.2026
    Fallback-Schnittstelle: wan1 Schnittstelle, die bei Fehlfunktion der Haupt-Schnittstelle für diese einspringt.
    Überprüft wird die Störungsfreiheit durch Ping-check einer IP.
    Weitere Hinweise zur Konfiguration eines Fallbacks finden sich in einem eigenen Wiki Artikel
    Fallback-Einstellungen
    Ping-check IP: »203.0.2.203 »192.0.2.192
    Bis zu 4 Hosts, auf den bzw. die der Ping-Check durchgeführt werden soll.
    Das kann ggf. auch ein Host im internen Netz sein.
    Antwortet ein Ping-Check-Host nicht, wird unmittelbar die darauf folgende IP-Adresse probiert. Antwortet keiner der Ping-check-Hosts wird das als ein Fehlversuch gewertet und nach dem Ping-Check-Intervall erneut geprüft.
    Ping-check Intervall: 5 Sekunden Zeitraum zwischen den Pingversuchen
    Ping-check Threshold: 4 Anzahl der fehlgeschlagenen Pingversuche, bevor auf die Fallback Schnittstelle gewechselt wird.


    Netzwerkobjekte und Paketfilterregeln

    Falls nicht vorhanden, müssen noch entsprechende Netzwerkobjekte

    Name Adresse Zone
    external-interface 0.0.0.0/0 firewall-external
    internet 0.0.0.0/0 external


    und Paketfilterreln angelegt werden.

    # Quelle Ziel Dienst NAT Aktion Aktiv
    internal-network internet default-internet HN ACCEPT Ein